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Red Bull Ultras zu kritisch – Polizei in Sorge?

Frank Gurke von der Leipziger Polizei besorgt

Na wenn kritische Fans bei Red Bull in Leipzig kein Punkt sind, die Polizei auf dem Plan zu rufen, was dann? So äußert sich die Polizei im Online Magazin “Zeit” diesbezüglich hoch besorgt:

“Die Ultras treten zunehmend kritisch auf – besonders bei Auswärtsspielen. Diese Fans sind teilweise martialisch und selbstbewusst. Zudem nutzen sie Pyrotechnik.” Das sagt Frank Gurke. Er leitet jenes Referat der Leipziger Polizei, in dem die Polizeieinsätze rund um Fußballspiele vorbereitet werden, und er warnt: “Wir müssen aufpassen, dass es sich nicht in eine falsche Richtung entwickelt.”

Klar, das geht gar nicht, wo kämen wir denn da hin, wenn hier jeder Kritik äußern oder sogar Selbstbewusstsein an den Tag legen dürfte! Aber auch das äußere Erscheinungsbild dieser “martialischen Problemfans” passt nicht unbedingt in die Vorstellung von Gurke:

In der Kurve, so schildern es viele Fans, würden zuletzt häufiger recht speziell gekleidete Anhänger gesichtet: schwarze Jacke, schwarze Sonnenbrille. Ein Bild, das man im Leipziger Block, wo doch die Professorin neben dem Familienvater jubeln soll, nicht erwartet.

Sonnenbrillen! Ja wirklich, die haben tatsächlich Sonnenbrillen auf! Auch noch schwarze Sonnenbrillen! Das geht natürlich eindeutig zu weit. Aber nur gut, dass die Polizei in Leipzig, wie immer alles schon im Vorfeld unter Kontrolle hat – vor allem die “zunehmend kritischen” und “selbstbewussten” Fans mit den Sonnenbrillen sind sicherlich ein ernst zunehmendes Problem in der sonst so “friedlichen” sächsischen Stadt unter der erfolgreichen Führung von Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD).

Wissenswertes über die aufstrebende (Rekord) Stadt Leipzig:

*Laut Statistik sind Berlin und Leipzig Deutschlands Kriminalitätshochburgen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik des Bundes für das Jahr 2016 hervor. 

Und weiter nachgeschaut:

*Leipzig hat unter Sachsens Großstädten die meisten Schulden. Nach einer vom Finanzministerium veröffentlichten Statistik lag der Schuldenstand der Messestadt Ende 2015 bei gut 686 Millionen Euro. Das sind 1281 Euro pro Einwohner.