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Neid auf RB-Fankultur?

RB Leipzig Chef Mintzlaff: „Um unsere Fankultur werden wir beneidet“

Als dies gestern in den sozialen Medien artikuliert wurde, ging ein lauter Aufschrei durch die Reihen. Klar kann man schon mal etwas medial auf den Putz hauen. Doch mal ehrlich – welche neue Fankultur und welche neidvollen Vereine sollen das eigentlich sein? 

Zwei Zitate von gestern, die es durchaus in sich haben:

Wir haben eine Fankultur, um die uns andere Vereine beneiden. Bei uns wird dieses Thema neu definiert. Und wir wollen noch mehr junge Fans gewinnen.“

und weiter…

“Viele sind überrascht, wie nachhaltig und sorgsam wir mit Geld umgehen. Wir bedienen keine Klischees. Wichtig ist, dass wir weiterhin auf dem Boden bleiben.”

Ehrlich gesagt, sind wir über solche Aussagen mehr überrascht? Denn er spricht hier doch tatsächlich über jenen Verein, der in den vergangenen fünf Jahren laut transfermarkt.de rund 150 Millionen Euro mehr für Spieler ausgegeben als eingenommen hat.

Über Oliver Mintzlaff:
Vom 1. Januar 2014 bis April 2017 war Mintzlaff als „Head of Global Soccer“ der Red Bull GmbH für sämtliche Fußball-Aktivitäten des Konzerns verantwortlich. Am 12. Juni 2014 wurde er auf der Mitgliederversammlung des RasenBallsport Leipzig e.V. zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Seit dem 1. Januar 2016 ist er der alleinige Geschäftsführer der RasenBallsport Leipzig GmbH. Nach mehreren Aufstiegen spielt RB Leipzig seit der Saison 2016/17 in der 1. Bundesliga.