Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Red Bull (Seite 1 von 7)

Dosenderby – Red Bull vs. Red Bull

Fußball aus der Dose – Leipzig gegen Salzburg

Euroleague 2018 – ein fußballerischer Albtraum wird nun leider Realität: 

Am ersten Spieltag der UEFA Europa League kommt es zum Duell zwischen zwei Klubs, die enge Verbindungen haben – Leipzig und Salzburg. Die Deutschen stehen zum ersten Mal in der Gruppenphase dieses Wettbewerbs und haben auf dem Weg dorthin drei Qualifikationsrunden überstanden, während der letztjährige Halbfinalist Salzburg bereits zum achten Mal an der Gruppenphase teilnimmt – Rekord. uefa.com

Ja nun ist es so weit, die Dosen aus Leipzig und Salzburg spielen gegeneinander. Zwar nicht in der großen, super-tollen Champagner-Liga, dafür aber in der zweiten europäischen Liga, der Euroliga. Und das ist jetzt für die ohnehin unattraktive UEFA-Show ein weiterer Rückschlag, denn wer bitte möchte solche kommerziellen Duelle auch noch international sehen?

In Österreich ist Salzburg längst kein Zuschauermagnet mehr und auch in Leipzig bekommt man die Hütte in der Bundesliga trotz Freikarten-Aktionen, wie zuletzt gegen Düsseldorf und Hannover, nicht mehr voll. Der Free TV Sender Eurosport bringt die doppelte Werbeveranstaltung übrigens live am 20.09. ab 21.00 Uhr. Auch auf RTL Nitro soll es laufen – wem es gefällt, bitte…

RB Leipzig in 20 Jahren

Fanforscher sieht RB Leipzig in 20 Jahren akzeptiert

Nach dem erneuten Boykott von RB Leipzig:

Fanforscher Gabriel glaubt, dass die Protestwelle in den kommenden Jahren abebben wird. „Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Leipzig in 20 Jahren ähnlich akzeptiert ist wie Leverkusen oder Wolfsburg. Ich halte das sogar für eher wahrscheinlich“, sagt er. „Denn mit Leipzig geht ein besonderer Aspekt einher, der zur Akzeptanz beitragen kann: RB hat die Möglichkeiten, einen sportlichen Gegenpol zum sehr dominanten FC Bayern zu stellen. Leipzig ist dadurch eine Hoffnung für eine spannendere Liga.“ rp-online.de

Gut, das kann vielleicht so sein – muss aber nicht!

Denn, was passiert wenn Geldgeber D. Mateschitz die Lust an seinem Spielzeug in Leipzig verliert… oder gar stirbt? Nicht durch böse hassende Ultras, sondern eben natürlich an Altersschwäche. Beides kann vermutlich in den nächsten 20 Jahren durchaus passieren. Doch noch eher denkbar – die Zuschauer verlieren die Lust am künstlichem RB – Projekt. Denn schon jetzt gehen die Zuschauerzahlen Woche für Woche bei RB Leipzig zurück, ganz zu schweigen von den fehlenden “Auswärts-Fans” der Roten Bullen. Ganze acht RB Fans haben es in der Euro Qualifikation zum Beispiel nach Craiova geschafft. Klingt jetzt sehr peinlich, ist es auch!

Aber ähnlich schlecht sieht es ja bereits in Salzburg aus. Dort haben sich die Besucherzahlen der Heimspiele in den letzten 10 Jahren bereits um die Hälfte verringert. Und geht der Trend so rasant weiter, werden sie in weiteren 10 Jahren wohl oder übel vor leeren Rängen spielen müssen. Allgemeine Langeweile kommt allmählich auf – aber eben durchaus verständlich. Die erste große Euphorie-welle ist in Leipzig mit Red Bull ebenfalls längst verflogen. Und warum sollte es in Leipzig auch anders als in Salzburg sein? Weil einfach die gleiche Grütze! Man muss nur hinschauen, um zu sehen, dass dieses Marketing-Konstrukt langfristig nicht funktioniert. Und dazu muss man auch noch nicht mal ein vermeintlicher Fanforscher sein…

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Montags-spiel wieder mit RB Leipzig, und wieder Protest

RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen an einem Montag

…doch die RB Fans mögen das nicht. Warum und wieso, dazu gab es nun ein Statement verschiedener Red Bull Fanclubs.

Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. Die Bundesligen fallen seit geraumer Zeit der Spieltagszerstückelung immer mehr zum Opfer. Was mit Samstagsspielen um 18.30 Uhr begann, ging den Weg über Spiele am Sonntagabend und hat nun auch den Freitag und Montag fest im Griff. Dass es dabei weniger um die Entlastung der Mannschaften geht, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern, ist offensichtlich. Denn auch wenn wir anstelle des Montages gegen Leverkusen am Sonntag gespielt hätten, wären es vor und nach den Marseille-Spielen einmal drei und einmal vier Tage „Entlastungpause“ gewesen. Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll. Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.

Daher hat sich eine Vielzahl der Fans und Fanclubs dafür entschieden, den Protest gegen das Montagsspiel sichtbar ins Stadion zu tragen und klar zu zeigen, was sie davon halten:

Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen. Dieser Schritt mag radikal sein, doch ist er für uns ebenso ein notwendiger. Wir können und wollen diesen Spieltag nicht als normalen Spieltag anerkennen und behandeln. Daher werden wir ein klares und sichtbares Zeichen setzen, was wir von Montagsspielen halten und unsere Meinung dazu frei äußern. Dazu wollen wir, wie bereits erwähnt, auch auf unseren Support verzichten. Nicht zuletzt auch für all diejenigen, denen ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich gemacht wird, um uns mit ihnen solidarisch zeigen.

Die zweite Halbzeit wollen wir anders gestalten. Sie wird nach Absprache mit einer Großzahl an anderen Fanclubs „normal“ verlaufen und auch support-technisch wieder angeleitet werden. Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.

Selbstredend wissen wir darüber, dass unser Protest bei weitem nicht dazu beitragen wird, bei allen EntscheidungsträgerInnen ein Umdenken zu bewirken. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, welches wir direkt ins Stadion tragen wollen. Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt.

Dafür stehend,

rasenballisten e.V.
Red Aces Leipzig
Fraktion Red Pride
LeCrats
Red Business
L.E. Bulls
RB-Freunde Bennewitz
RBL Fans Delitzsch
Platzhirsche
Zone 147
Leipzig Fanatics
BULLS CLUB e.V.
Sprottaer Bullenstall

facebook.com

 

Fans in Stuttgart wollen Red Bull “gebührend begrüßen”

Das Red Bull Team erstmals zu Gast in Stuttgart

Und auch wenn es immer wieder gebetsmühlenartig von diversen Marketingabteilungen, der Lügenpresse und dubiosen Verbänden verbreitet wird – das künstliche Produkt von Red Bull wird wohl auch im Schwabenland niemals von den dortigen Fußballfans akzeptiert werden. Nun bereitet man sich auf das Spiel gegen den unbeliebten Verein aus Leipzig in Stuttgart vor.

„Wir wollen alle mitnehmen und sie einbetten in ein Spieltagsmotto. Wir wollen zeigen, was in der Kurve steckt, welche Geschichte sie hat. Das ist die Konstante, um die es uns geht. Wir schauen am Sonntag auf uns, feiern uns selbst und stellen unsere Fankultur in den Mittelpunkt. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen“

(…) Zum ersten Mal tritt der Leipziger Ableger der Fußballabteilung eines österreichischen Brauseherstellers in unserem Neckarstadion an. Viel muss man zu diesem Konstrukt nicht mehr sagen, die Argumente liegen seit langer Zeit klar auf dem Tisch. Zu uns kommt nichts anderes als das am Reißbrett entworfene Gesicht des im Fußball vorherrschenden Turbokapitalismus. In einem Weg, den der komplette Profifußball schon längst eingeschlagen hat, ist RB die Blaupause für alles was noch folgen soll. Ein Weg, den leider auch unser VfB eingeschlagen hat. Der finanzielle Erfolg steht auch für unsere Vereinsführung über allem, weswegen man in einer lächerlichen Kampagne die Mitglieder überzeugen musste, sich dem laut Argumentation „wirtschaftlichen Bremsklotz e.V.“ zu entledigen um sich für potente Investoren wie der Daimler AG zu öffnen. Höher, schneller, weiter. „Ja zum Erfolg!“ hieß der Leitsatz. Bezeichnend, dass hier „Erfolg“ mit „mehr Geld“ gleichgesetzt wird und nicht mit Kontinuität und guter, ehrlicher Arbeit.

und weiter…

Identifikationsstiftend und der größte Unterschied zu Konstrukten wie RB Leipzig ist bei uns in Stuttgart die Cannstatter Kurve. Eine stolze Kurve voller Geschichte. Ein Ort für jedermann, über Jahrzehnte geprägt durch verschiedenste Fangenerationen. Ein Ort, an dem Werte, wie Zusammenhalt, Respekt, Solidarität, Mitgestaltung und Mitverantwortung innerhalb der aktiven Gruppen und Fanclubs noch real sind und ernsthaft gelebt werden. Genau diesen Unterschied – eine traditionsreiche, leidenschaftliche Kurve – wollen wir beim Heimspiel gegen den Retortenclub aus Leipzig wie bereits im Hinspiel optisch und lautstark aufzeigen. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen. Für den Rahmen der Aktion sorgen wir (…) cc97.de

RB Leipzig: Frust statt Euro League Fieber

RB Leipzig bekommt die Bude nur gegen Bayern voll

Nach der Euphorie zum Aufstieg in die 1.Bundesliga kehrt nun auch in Leipzig der Alltag wieder ein. So spielt man zwar in der Euro League ( 2.Liga Europa), die Leipziger Neu-Fans wollen aber lieber den FC Bayern München oder Borussia Dortmund sehen. So kommen gegen Zenit St.Petersburg gerade mal rund 20.000 Zuschauer in die Red Bull Arena. 

Für 15 Euro bietet der deutsche Vizemeister mittlerweile Eintrittskarten für das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League an, die Red Bull Arena könnte bei ungemütlichem Winterwetter womöglich nur zur Hälfte gefüllt sein. rp-online.de

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Weil das Stadion wohl nur etwa zur Hälfte gefüllt sein wird, griffen die Anhänger der Leipziger Spott und Häme vor und flüchteten sich in Selbstironie. Unter dem Hashtag #leeresStadiongesänge veröffentlichten die Anhänger Chants, die man auch allein im weiten Rund singen kann: „Ohne mich, ist hier gar nichts los”, schrieb einer. Oder: „Ich bin der zwölfte Mann, auf mich allein kommts an!” Und: „Keiner geht mehr, keiner geht mehr rein.” mz-web.de

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So leer war die Red-Bull-Arena seit dem Aufstieg von RB Leipzig in die Fußball-Bundesliga vor knapp zwei Jahren nicht mehr: Zum Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg am Donnerstagabend (21.05 Uhr/Sport 1) werden nur rund 20.000 Fans erwartet. Das Stadion wird – trotz günstiger Tickets ab 14 Euro (sichtbehindert) – nicht einmal halb gefüllt sein. Das hat auch Auswirkungen auf den Verkehr. lvz.de

Aber auch in der Bundesliga wollen immer weniger Zuschauer den künstlichen Red Bull Verschnitt in Leipzig live sehen. Mit 5,68 Prozent musste RB im Vergleich zur Vorsaison die dritt-meisten Verluste aller Bundesliga-Clubs hinnehmen. Zuletzt stimmte aber auch die Leistung nicht und das kommt bekanntlich bei so genannten Erfolgs-Fans selten gut an.

Eine ähnliche Entwicklung gab es ja auch schon bei RB Salzburg. So haben sich dort die Zuschauerzahlen in den letzten 10 Jahren bei Red Bull Salzburg halbiert. Waren es laut Statistik in 2007 noch durchschnittlich 15.000 Zuschauer bei jedem Spiel, sind es aktuell gerade mal noch 7.832 Besucher im “Salzburger Disko Stadl”. Dort denkt man bereits über einen Rückbau des Stadions nach.

Und die Euro League ist eben auch keine Champions League. So war zuletzt auch beim Spiel von Red Bull Leipzig in Neapel das dortige Stadion nur zu einem Viertel gefüllt. Eine negative Entwicklung der Zuschauerzahlen, mit welcher nun auch hierzulande zukünftig mehr zu kämpfen sein wird. Und das nicht nur bei RB Leipzig! Denn auch in der Formel 1 gingen die Zahlen seit dem Einstieg von Red Bull um die Hälfte zurück.

Schwule und lesbische Red Bull Fans

Rainbow Bulls Fanclub bei RB Leipzig

So informieren die homosexuellen Sportsfreunde auf ihrer Webseite:

Die RainbowBulls sind der erste schwul-lesbische Fanclub von RasenBallsport Leipzig und unterstützen unsere Mannschaft bei Heimspielen sowie auswärts. Wir stehen für eine friedliche, offene Fankultur in und außerhalb des Stadions und werden uns aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus, Homophobie und Sexismus einsetzen. rainbowbulls.de

Besonderes Zeichen im Rahmen des heutigen Dortmund-Spiels
Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant. Etwas, das man auch schon mit Gleichgesinnten des FC Schalke, Hertha BSC oder Bayern München machte. Mit den Schwarzgelben hat das gemeinsame Feiern nach den Vorfällen aus dem Vorjahr natürlich noch eine besondere Symbolkraft. rblive.de

Die aktive Fanszene aus Dortmund boykottiert das Spiel in Leipzig:
„Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“ (ostfussball.com berichtete bereits)

Salzburg und Leipzig: Red Bull Boykott

Red Bull wird in Salzburg und Leipzig boykottiert

Die beiden künstlichen Projekte von Red Bull in Salzburg und Leipzig werden von den Dortmunder sowie Kölner Ultras in Meisterschaft und Euro Liga boykottiert. Viele aktive Fan-Szenen sehen Red Bull im deutschen Fußball als äußerst kritisch und akzeptieren derartige Retorten-Projekte weiterhin nicht.

Das Euro Liga von Red Bull Salzburg wird boykottiert:

Der Retortenclub aus Leipzig wird von uns nach wie vor nicht akzeptiert. Aus diesem Grund wird ein Großteil der SÜDTRIBÜNE DORTMUND, wie schon in der vorherigen Saison, das Auswärtsspiel in Leipzig nicht besuchen“, erklärte der Südtribüne Dortmund-Zusammenschluss noch Anfang dieses Monats zum Spiel in Leipzig – Diese Regelung soll nun auch für das Auswärtsspiel in Salzburg gelten.

Auch das Meisterschaftsspiel von Red Bull Leipzig wird boykottiert:

„Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“

Fußball-Fasching als Protest gegen DFL und DFB

Montagsspiele Protest in Frankfurt gegen RB Leipzig

Erstmals in der 1.Bundesliga, ein Montagsspiel. Und noch dazu in der Commerzbank-Arena gegen den Kommerz-verein schlecht hin – Red Bull Leipzig zu Besuch im fernen Frankfurt. Dort wo auch bekanntlich der verhasste DFB nebst DFL zu Hause sind. Deutschland verkommt immer mehr zu einem närrischen Irrenhaus.

Banner in den Kurven:

„Vallah Montag ist Haram“
„Montag ist verplant – Freibier im Saunaklub“
„Montag könnt` ich kotzen“
„Montag ist zum Ausnüchtern“
„Selbst mein Friseur hat montags frei!“
„Wir lassen uns nicht verarschen“
„Wir pfeifen auf das Montagsspiel, hier bestimmen wir den Ton“
„Die Straße holt sich den Fußball zurück – Eintracht-Fans gegen Montagsspiele“

Bei Ballbesitz der SG Eintracht schwiegen die Frankfurt Anhänger – bei Leipziger Ballkontakt wurde lautstark gepfiffen. Auch Trillerpfeifen und Vuvuzelas kamen dabei lautstark zum Einsatz. Erinnerungen an den nervigen DFB-Fasching zur vergangenen WM und EM kamen dabei wieder hoch, und das nicht nur sprichwörtlich.

Auch aus der Provinz Leipzig waren nur wenige Fans angereist. Die aktive Szene der Red Bull Anhänger hatte im Vorfeld der Montags-Partie einen Boykott angekündigt. Wirklich vermisst hatte sie aber ohnehin niemand. So zelebrieren die Leipziger Neu-Fans doch genau jene lächerliche Fan-Kultur, welche hier als Satire zum Protest der Frankfurter herhalten musste. Zwei Fliegen mit einer Klappe…

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