Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Red Bull Leipzig (Seite 1 von 4)

Dosenderby – Red Bull vs. Red Bull

Fußball aus der Dose – Leipzig gegen Salzburg

Euroleague 2018 – ein fußballerischer Albtraum wird nun leider Realität: 

Am ersten Spieltag der UEFA Europa League kommt es zum Duell zwischen zwei Klubs, die enge Verbindungen haben – Leipzig und Salzburg. Die Deutschen stehen zum ersten Mal in der Gruppenphase dieses Wettbewerbs und haben auf dem Weg dorthin drei Qualifikationsrunden überstanden, während der letztjährige Halbfinalist Salzburg bereits zum achten Mal an der Gruppenphase teilnimmt – Rekord. uefa.com

Ja nun ist es so weit, die Dosen aus Leipzig und Salzburg spielen gegeneinander. Zwar nicht in der großen, super-tollen Champagner-Liga, dafür aber in der zweiten europäischen Liga, der Euroliga. Und das ist jetzt für die ohnehin unattraktive UEFA-Show ein weiterer Rückschlag, denn wer bitte möchte solche kommerziellen Duelle auch noch international sehen?

In Österreich ist Salzburg längst kein Zuschauermagnet mehr und auch in Leipzig bekommt man die Hütte in der Bundesliga trotz Freikarten-Aktionen, wie zuletzt gegen Düsseldorf und Hannover, nicht mehr voll. Der Free TV Sender Eurosport bringt die doppelte Werbeveranstaltung übrigens live am 20.09. ab 21.00 Uhr. Auch auf RTL Nitro soll es laufen – wem es gefällt, bitte…

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Fans in Stuttgart wollen Red Bull “gebührend begrüßen”

Das Red Bull Team erstmals zu Gast in Stuttgart

Und auch wenn es immer wieder gebetsmühlenartig von diversen Marketingabteilungen, der Lügenpresse und dubiosen Verbänden verbreitet wird – das künstliche Produkt von Red Bull wird wohl auch im Schwabenland niemals von den dortigen Fußballfans akzeptiert werden. Nun bereitet man sich auf das Spiel gegen den unbeliebten Verein aus Leipzig in Stuttgart vor.

„Wir wollen alle mitnehmen und sie einbetten in ein Spieltagsmotto. Wir wollen zeigen, was in der Kurve steckt, welche Geschichte sie hat. Das ist die Konstante, um die es uns geht. Wir schauen am Sonntag auf uns, feiern uns selbst und stellen unsere Fankultur in den Mittelpunkt. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen“

(…) Zum ersten Mal tritt der Leipziger Ableger der Fußballabteilung eines österreichischen Brauseherstellers in unserem Neckarstadion an. Viel muss man zu diesem Konstrukt nicht mehr sagen, die Argumente liegen seit langer Zeit klar auf dem Tisch. Zu uns kommt nichts anderes als das am Reißbrett entworfene Gesicht des im Fußball vorherrschenden Turbokapitalismus. In einem Weg, den der komplette Profifußball schon längst eingeschlagen hat, ist RB die Blaupause für alles was noch folgen soll. Ein Weg, den leider auch unser VfB eingeschlagen hat. Der finanzielle Erfolg steht auch für unsere Vereinsführung über allem, weswegen man in einer lächerlichen Kampagne die Mitglieder überzeugen musste, sich dem laut Argumentation „wirtschaftlichen Bremsklotz e.V.“ zu entledigen um sich für potente Investoren wie der Daimler AG zu öffnen. Höher, schneller, weiter. „Ja zum Erfolg!“ hieß der Leitsatz. Bezeichnend, dass hier „Erfolg“ mit „mehr Geld“ gleichgesetzt wird und nicht mit Kontinuität und guter, ehrlicher Arbeit.

und weiter…

Identifikationsstiftend und der größte Unterschied zu Konstrukten wie RB Leipzig ist bei uns in Stuttgart die Cannstatter Kurve. Eine stolze Kurve voller Geschichte. Ein Ort für jedermann, über Jahrzehnte geprägt durch verschiedenste Fangenerationen. Ein Ort, an dem Werte, wie Zusammenhalt, Respekt, Solidarität, Mitgestaltung und Mitverantwortung innerhalb der aktiven Gruppen und Fanclubs noch real sind und ernsthaft gelebt werden. Genau diesen Unterschied – eine traditionsreiche, leidenschaftliche Kurve – wollen wir beim Heimspiel gegen den Retortenclub aus Leipzig wie bereits im Hinspiel optisch und lautstark aufzeigen. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen. Für den Rahmen der Aktion sorgen wir (…) cc97.de

Red Bull – Sachsens Mannschaft des Jahres?

And the Winner is… Red Bull Leipzig

RB Leipzig hatte Anfang des Jahres erstmals die Wahl zu Sachsens Sportlern des Jahres in der Kategorie Mannschaft gewonnen. Ort der Auszeichnung war die sächsische Sportgala des Landessportbundes Sachsen in Dresden. Zudem wurde Coach Ralph Hasenhüttl (50) zum Trainer des Jahres im Freistaat gewählt. So weit so gut.

Aber ehrlich gesagt, sind wir – und natürlich viele andere Fußballfans in Sachsen über solche Auszeichnungen mehr als überrascht! Denn es geht hier doch tatsächlich um genau jenen Verein, der in den vergangenen fünf Jahren laut transfermarkt.de rund 150 Millionen Euro mehr für Spieler ausgegeben als eingenommen hat. Mann nennt so etwas Transfer-Defizit, sprich finanzielle Misswirtschaft!

Und überhaupt – was hat der österreichische Konzern Red Bull mit dem Land Sachsen zu tun? Eine  Antwort dazu gaben am vergangenem Wochenende unter anderem die Ultras/ Fans des Chemnitzer FC beim Spiel gegen Paderborn:

Alles gesagt – mehr Worte bedarf es zu diesem Thema nicht und viele liebe Grüße an den Landessportbund Sachsen!

Red Bull Salzburg: “Stimmung wie in der Gruft”

Zuschauerzahlen und Begeisterung bei RB Salzburg im Keller

Am 6. April 2005 übernahm die Red Bull GmbH die Salzburg Sport AG zu 100 %. So wurde damals aus Austria Salzburg der FC Red Bull Salzburg. Da aber für den Spielbetrieb der Profi-Mannschaft der Verein als Lizenznehmer bei der Bundesliga selbst zuständig ist, ergänzte man die Übernahme durch das Festschreiben eines Sonderrechtes zugunsten der Red Bull GmbH in den Vereinsstatuten. Eine echte Erfolgsgeschichte begann… möchte man meinen.

Realität sieht anders aus – Karawane zog nach Leipzig weiter:

“Die Masse hat sich lange abgewandt von einem Klub, der bereits seit geraumer Zeit nur mehr als Talent-Zulieferer für Schwesterklub RB Leipzig fungierte. Torwart Peter Gulacsi, die österreichischen Nationalspieler Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker, der Brasilianer Bernardo und natürlich Mittelfeldmotor Naby Keita – sie alle sind Beispiele für den kürzesten Weg im Fußballgeschäft: nämlich den von Salzburg nach Leipzig.” (gmx.net)

Stell dir vor du wirst Meister und Pokalsieger, spielst jeder Jahr in der Euro League mit deinen Fußballstars – und keiner geht hin!?

(Screenshot: wikipedia.de)

So haben sich die Zuschauerzahlen in den letzten 10 Jahren bei Red Bull Salzburg halbiert. Waren es laut Statistik in 2007 noch durchschnittlich 15.000 Zuschauer bei jedem Spiel, sind es aktuell gerade mal noch 7.832 Besucher im “Salzburger Disko Stadl”. In Deutschland wären diese Zahlen im Vergleich gerade mal Drittliga Durchschnitt.

“Wir wollen ohne Wenn und Aber eine kultivierte Fanszene, aufrechterhalten, wo sich Familien, Frauen und Kinder wohlfühlen”, sprach Reiter Klartext und ergänzte mit Blick auf den nach wie vor offenen Oberrang im Stadion Wals-Siezenheim: “Eine Teilschließung des Stadions ist nicht auszuschließen.” (spox.com)

Die Party findet nun in Leipzig statt – Stadionvergrösserung geplant:

Erstmals schaffte Red Bull mit seinem neuen Zögling RB Leipzig nun den Einzug in die Champions League. Zwar flog man bereits in der Gruppenphase raus, darf aber nun in der UEFA Euro League weiter mit spielen. Und dort könnte dann vielleicht schon in der nächsten Runde das wirklich ganz große Los gezogen werden. Red Bull Salzburg ist nämlich auch noch dabei. *Gröhl* die Menge tobt…

CL: RB Leipzig vs. FC Porto – live

Live-spiel von RB Leipzig in der Champions League

Das CL-Spiel von RB Leipzig gegen den FC Porto heute Abend gibt es live nur bei Sky. Eine ausführliche Zusammenfassung der Partie im Free TV wird es allerdings dann morgen im ZDF zu sehen geben. 

Ein Blick bereits auf die kommende Partie gegen den VfB  Stuttgart “Verachtung & Mitleid”:

„Am kommenden Samstag kommt es zum ersten Spiel der Profimannschaft des VfB Stuttgart gegen Red Bull Leipzig. Viel wurde in der Vergangenheit bereits über die Thematik Red Bull diskutiert. Wichtig war, ist und bleibt für uns die grundlegenden Unterschiede aufrecht zu erhalten. Klar zu machen, was uns von einem Konstrukt unterscheidet, welches nur Bundesliga spielt, um die Plattform Profifußball in Deutschland auf der Marketingebene in voller Form auszunutzen und davon zu profitieren. Im gleichen Atemzug uns aber eben auch die Entwicklungen innerhalb des VfB Stuttgart vor Augen zu führen und ehrlich damit umzugehen, wo die gravierenden Punkte liegen, die noch den wirklichen Unterschied ausmachen. Hier rücken vor allem die Punkte in den Vordergrund, die uns Fans unterscheiden! Punkte, die uns von Personen unterscheiden, die ein System wie RB Leipzig kritikfrei und stillschweigend unterstützen. Die blind sind für das große Ganze, die einfach alles hinnehmen, um endlich das Gefühl von professionellem Fußball in einem großen Stadion erleben zu können. Die keinen Blick dafür haben, zu welchen Schritten RB fähig ist, um sich und seine Marke bestmöglich und gleichzeitig so aufsehenerregend wie irgendmöglich zu präsentieren. Diesen Unterschied gilt es am Samstag nach Leipzig zu tragen!“

(schwabensturm.de)

RB Leipzig laut Umfragen Top und Flop

Zwei Umfragen – zwei unterschiedliche Ergebnisse für RB Leipzig

Wie beliebt ist RB Leipzig wirklich? Laut einer aktuellen Studie der britischen Marktforschung YouGov (bezahlte Umfragen) soll das Retortenprojekt eines österreichischen Getränke-Abfüllers mit seiner Dependance in Leipzig angeblich die meisten Fans im Osten besitzen. Der Neu-Leipziger Club soll laut dieser Umfrage gar vor Traditionsvereinen wie Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt oder Schalke 04 in der Beliebtheitsskala stehen. 

(…) Für die Umfrage werden fußballinteressierte Personen in Deutschland ab 14 Jahren gefragt, welcher der Fußballclubs ihr persönlicher Lieblingsclub ist. Innerhalb dieses Rankings befindet sich Borussia Dortmund mit 15,1 Prozent auf Platz 2 und der RB Leipzig mit 4,2 Prozent auf Platz 4. Platz 1 besetzt der FC Bayern München (17,9 Prozent). Auf Platz drei ist ganz knapp vor dem RB Leipzig der 1. FC Köln (4,2 Prozent). Mit 3,7 Prozent folgt der Hamburger SV (…) [yougov.de]

Soweit  so gut. Denn ganz anders sieht es dabei bei einer aktuellen Umfrage unter ostdeutschen Fußballfans aus, welche wir auf unserer Webseite ohne Bezahlung gestartet haben. Genau unter jenen Anhänger, welche RasenBallsport Leipzig quasi direkt vor der eigenen Haustüre haben. Und demnach ist RB Leipzig weder der beliebteste Verein in der Region Ostdeutschland und noch nicht einmal in seiner Heimatstadt Leipzig. Denn selbst da haben die beiden Vereine Lok und Chemie aus der Regionalliga Nord (4.Liga) mehr Zuspruch.

Screenshot: aktuelle Umfrage

Insgesamt dominieren im Osten Vereine wie Dynamo Dresden, Hansa Rostock oder der FC Magdeburg das Geschehen. Der einzige Vertreter der 1. Bundesliga, Red Bull Leipzig bekommt dabei nur eine mittelmäßige Note. Diese Umfrage deckt sich zugleich mit den schlechten Zahlen bei den Auswärtsfahrten von Anhängern des “Brauseclubs” in Champions League sowie 1. Bundesliga. Noch Fragen- Nein?! In diesem Zusammenhang fällt mir dann nur noch spontan ein Zitat von Winston Churchill ein: “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!”

Addendum – Red Bull macht nun auch auf Asylkritik

Red Bull Politik Magazin

Während die aktiven Fußballanhänger in Leipzig teilweise politisch weit links stehen, macht der Chef von Red Bull Leipzig nun einen auf  Breitbart. Doch wie überall derzeit, ist auch die RB Fanszene diesbezüglich gespalten.

Und selbst im vermeintlich bunten Leipzig hat die AfD bis zu 28,4 % (Grünau, Lausen) bei der Bundestagswahl erreichen können. In Sachsen sind sie nun bei den Wählern sogar stärkste Kraft und wollen bereits in zwei Jahren den Ministerpräsident stellen. Da kommt das neue politische Magazin aus dem Hause Red Bull gerade recht. Hat der Red Bull Marketing Experte D. Mateschitz wieder mal den richtigen Riecher, auch aus dieser Situation Kapital zu schlagen? Eine Marktlücke ist es auf jeden Fall.

Vor der Bundestagswahl hatten diverse Gruppen der RB Fans aufgerufen, AfD-Plakate zu entfernen. Geholfen hatte es wohl nichts – ganz im Gegenteil. Doch die politisch aktiven Red Bull Jünger wollen unbedingt weitermachen. Wie lange kann das eigentlich noch funktionieren?

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Flüchtlingshelfer attackieren Red Bull Leipzig Chef

RB Leipzig: RB-Fans kritisieren RB-Chef

Der Red Bull Chef im „roten Leipzig“

Energy Drinks trinken für die Tradition

Energy Drink Flutlicht mit 5 Cent pro Dose für Traditionsvereine

Und noch ein weiterer Anbieter, welcher auf den Zug “mit Energy Drinks im Fußball schnell Geld verdienen” aufspringt. Der positive Nebeneffekt – es sollen die beiden Leipziger Vereine Lok und Chemie gestärkt werden. Genau in jener Stadt, wo das Original Red Bull gleich einen ganzen Verein gegründet hat und ihn mit Energy-Millionen subventioniert.

(…) Mit Hilfe des Sportgroschens nehmen wir uns der Tradition im Fußball an. Der Sportgroschen in Höhe von 5 Cent je Dose ist unser Beitrag für den Erhalt der Traditionsvereine. Mit deinem Kauf von Flutlicht Energy spenden wir 5 Cent je Dose an einen (Traditions-)Verein deiner Wahl. Hierbei versteht es sich von selbst, dass du bei der Auswahl des Clubs weder RB Leipzig, noch den VFL Wolfsburg oder die TSG Hoffenheim, auswählen kannst. Solltest du keinen Verein auswählen den du unterstützen möchtest, so spenden wir die 5 Cent automatisch zu gleichen Teilen an Chemie Leipzig & LOK Leipzig (…)

Foto & Text: flutlicht.rocks

Ein ähnliches Produkt gab es bereits unter dem Namen 5gegen2. Allerdings ist die Webseite laut Google jedoch nicht mehr erreichbar.  Ob sich das neuerliche trendige Startup-Produkt gegen Red Bull (Umsatz 6 Mrd.) behaupten kann, mag durchaus zu bezweifeln sein. Und 1000 verkaufte Dosen bringen für die Leipziger Tradition gerade mal 50 Euro, was man sich dann in Probstheida und Leutzsch auch noch teilen muss…

Alles wieder gut – RB Hools unterschreiben Kodex

RB Problemfans L.E. United mit Anglerhüten nun wieder ganz brav

Was war passiert?
Im sozialen Netzwerk Facebook wurde zuletzt von den „Jungs der Südkurve“ vor seltsam gekleideten Personen im Block B bei Red Bull in Leipzig gewarnt. Unglaublich – denn diese fiesen Rabauken sollen sich demnach als Angler verkleidet haben. Doch in Wirklichkeit soll es sich dabei nicht um Mitglieder des Leipziger Anglerverein, sondern um so genannte Alt-Hooligans handeln. Echt mies! (ostfussball.com berichtete bereits)

Foto by pgwear.net

Und nun?
Alles halb so schlimm, denn jetzt ist ab sofort wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen beim kuscheligen Familien-verein in Leipzig! Die L.E. United`s haben sich nämlich wieder zu frommen Lämmern bekehren lassen und nun den heiligen Kodex der RB Fan-Gemeinde unterschrieben:

“Im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung des Sports und für den guten Ruf des Fußballs hat Rasenballsport Leipzig für sich diese Werte und Verhaltensweisen festgelegt: Wir respektieren unseren Gegner und deren Fans, unsere Spieler, Trainer und Funktionäre, Schiedsrichter, Zuschauer und alle am Spiel beteiligten Personen. Wir lehnen Diskriminierung und Gewalt ab. Wir respektieren alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität. Wir setzen uns dafür ein, dass keine Gewalt von Fans von RasenBallsport Leipzig ausgeht. Wir akzeptieren die für das Stadion geltenden Regeln. Wir wissen, dass Verstöße gegen die oben genannten Punkte zu Stadionverboten führen können.”

Ganz ist damit das Hooligan-Problem bei Red Bull in Leipzig allerdings doch noch nicht gelöst. Laut sächsischer Hooligan Datei “Gewalttäter Sport” soll es nämlich trotzdem immer noch mehr Problemfans bei RB Leipzig als zum Beispiel beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue geben!

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