Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: RB Fans (Seite 1 von 3)

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Montags-spiel wieder mit RB Leipzig, und wieder Protest

RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen an einem Montag

…doch die RB Fans mögen das nicht. Warum und wieso, dazu gab es nun ein Statement verschiedener Red Bull Fanclubs.

Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. Die Bundesligen fallen seit geraumer Zeit der Spieltagszerstückelung immer mehr zum Opfer. Was mit Samstagsspielen um 18.30 Uhr begann, ging den Weg über Spiele am Sonntagabend und hat nun auch den Freitag und Montag fest im Griff. Dass es dabei weniger um die Entlastung der Mannschaften geht, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern, ist offensichtlich. Denn auch wenn wir anstelle des Montages gegen Leverkusen am Sonntag gespielt hätten, wären es vor und nach den Marseille-Spielen einmal drei und einmal vier Tage „Entlastungpause“ gewesen. Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll. Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.

Daher hat sich eine Vielzahl der Fans und Fanclubs dafür entschieden, den Protest gegen das Montagsspiel sichtbar ins Stadion zu tragen und klar zu zeigen, was sie davon halten:

Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen. Dieser Schritt mag radikal sein, doch ist er für uns ebenso ein notwendiger. Wir können und wollen diesen Spieltag nicht als normalen Spieltag anerkennen und behandeln. Daher werden wir ein klares und sichtbares Zeichen setzen, was wir von Montagsspielen halten und unsere Meinung dazu frei äußern. Dazu wollen wir, wie bereits erwähnt, auch auf unseren Support verzichten. Nicht zuletzt auch für all diejenigen, denen ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich gemacht wird, um uns mit ihnen solidarisch zeigen.

Die zweite Halbzeit wollen wir anders gestalten. Sie wird nach Absprache mit einer Großzahl an anderen Fanclubs „normal“ verlaufen und auch support-technisch wieder angeleitet werden. Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.

Selbstredend wissen wir darüber, dass unser Protest bei weitem nicht dazu beitragen wird, bei allen EntscheidungsträgerInnen ein Umdenken zu bewirken. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, welches wir direkt ins Stadion tragen wollen. Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt.

Dafür stehend,

rasenballisten e.V.
Red Aces Leipzig
Fraktion Red Pride
LeCrats
Red Business
L.E. Bulls
RB-Freunde Bennewitz
RBL Fans Delitzsch
Platzhirsche
Zone 147
Leipzig Fanatics
BULLS CLUB e.V.
Sprottaer Bullenstall

facebook.com

 

RB Fans mit “Choreo of the Year”

Choreo beim Spiel gegen Borussia Dortmund floppt im Netz

Das Internet ist böse, sehr böse! Und am allerschlimmsten sind die freien Kommentare. Dabei war die Choreo doch eigentlich ganz nett, wenn man bedenkt dass es sich eben um eine Red Bull Leipzig Aktion handelte. Ein Verein, der ohnehin samt seinen Fans bundesweit belächelt wird.

Gut, man hätte vielleicht einfach dazu schreiben sollen, was die hochgehaltenen Bettlaken tatsächlich darstellen – aber sonst? Wir fanden die Aktion jetzt nicht peinlich oder lächerlich, sondern eben nur “ganz normal” schwach.

So beurteilen (West) Medien die RB Choreo und da wird natürlich so richtig drauf gehauen:

Die spöttische Reaktion der Traditionalisten ließ auf Twitter natürlich nicht lange auf sich warten. Unter den Tweet des offiziellen Accounts der Bullen ließen sich einige Nutzer über die schwache Darstellung aus. „Auf Schalke würde man sich schämen, wenn eine Choreo so missglückt wäre“ oder „Peinlicher geht es nicht mehr“, heißt es unter anderem unter dem Beitrag. Die meisten Nutzer fragten sich allerdings nur: „Was zur Hölle soll das darstellen?“ express.de

***

Die Leipziger Anhänger präsentierten in ihrer Fankurve eine riesige Choreografie. Das Problem: Kaum jemand erkannte so recht, was die Leipziger mit ihrer Choreo darstellen wollten. In eine unkoordinierte Masse schwarzer und blauer Transparente zwängten sich undefinierbare graue Kreisel. Am unteren Ende der Tribüne war der Spruch zu lesen: „Leipzig – Rasenballistisch – Intergalaktisch – Gut“ derwesten.de

Oder war es gar das besondere Zeichen im Rahmen des Dortmund-Spiels der homosexuellen RB Anhängerschaft? Die Regenbogen Gemeinde hatte zuvor folgende Meldung herausgegeben:

“Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant.” -> ostfussball.com berichtete bereits.

Gut vielleicht wenn man viel, viel, sehr viel Fantasie hat, könnte man da eventuell einen Zusammenhang erkennen. Aber mal ehrlich – sagenhafte Berichte, über von Ausserirdischen entführte RB Jünglinge für seltsame Experimente in interstellaren Raumschiffen gehören wohl eher in das Reich der Mythen und Sagen. Gut, wir lesen wahrscheinlich einfach zu viel beim hoch geschätztem Erich von Däniken.

Aktive RB Fans boykottieren – Statisten werden rangekarrt

Red Bull Statisten ersetzen aktive RB Fans in Frankfurt

Während die aktive Fanszene von Red Bull Leipzig auf die Auswärtsfahrt nach Frankfurt verzichtete, wurden kurzerhand kostenlose Fan-Statisten seitens der RB-Konzern-Zentrale rangekarrt und auch noch aus der Mannschaftskasse bezahlt. So einfach geht es eben beim Reagenzglas-Verein mit seinen Reagenzglas-Fans. Der Höhepunkt dieser traurigen  Geschichte ist nun noch das peinliche Interview mit diesen Marionetten beim MDR:

Während einige Fangruppierungen zum Boykott aufriefen, wurden die Busfahrten für die mitreisenden Fans aus der Mannschaftskasse bezahlt. Hat RB mit dieser Aktion nicht die eigenen Fans brüskiert? 

Ich finde generell nicht, dass das Ausrufen eines Boykotts der richtige Weg ist. Einfach wegzubleiben hat noch nie etwas bewirkt. Ich persönlich halte mehr davon, wenn möglich vor Ort, die eigene Meinung kreativ kundzutun. Ich sehe die Aktion der Mannschaft als Offerte, dies zu tun. Ob sie kalkuliert war oder nicht, tut für mich nichts zur Sache.

Wie hätte denn deiner Meinung nach ein gelungener Protest aussehen können? Die 600 RB-Fans vor Ort hatten ja durchaus die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun.

Eine Banner-Aktion wäre auch für uns durchaus denkbar gewesen, allerdings bedarf es dafür Einigkeit zum Thema. Ich hätte mich über etwas mehr Einmischung vom Fanverband gefreut, schließlich ist er die Vertretung aller Fans. Wo viele Menschen zusammen kommen, gibt es viele Meinungen, aber die Schnittstelle sollte immer das entspannte gemeinsame Fußball-Erlebnis sein. mdr.de

Weitere Kommentare dazu ersparen wir uns an dieser Stelle – nur so viel, durch solche Personen wie im Interview werden wirklich alle Klischees des RB-Konstrukt erfüllt. Selbst andere RB Anhänger reden bei solchen kruden Aktionen vom Fremdschämen. Doch was soll es  – Hauptsache guter Fußball und so…

RB Leipzig: Weder links noch rechts!

RB Leipzig möchte “politisch neutral” auftreten

So gab es nach dem vermeintlichem Fankrieg zwischen LE United und den Red Aces ein erstes Treffen der Offiziellen Fanclubs (OFC) der Roten Bullen:

Natürlich kam die Frage nach L.E. United, der Abmahnung und dem Stand der Dinge. Mintzlaff teilte mit, dass es Gespräche zwischen den beteiligten Parteien gibt und man sich auch zusammensetzen wird, um diesen Konflikt zu lösen. Ganz allgemein war es Mintzlaff wichtig klarzustellen, dass der Verein gegen Homophobie und Rassismus stünde, wie die ganze Bundesliga, aber ansonsten das Stadion politikfrei blieben müsste. Das gelte für links wie rechts gerichtete politische Meinungsbekundungen. Dieses Theme erklärte der Geschäftsführer zu Chefsache, derer er sich höchst selbst annehmen will.

Es kamen Fragen zu den neuen OFC-Ausweisen. Diese sollen ab Mitte Dezember verfügbar sein. Über den Erwerb wird der Verein zeitnah informieren. Angedacht sind 3€ pro Ausweis zu entrichten, weil „man als OFC-Mitglied ja schon Geld spart und man deshalb die Kosten weitergeben kann“. Mit den neuen Ausweisen sollten die alten Ausweise nicht mehr gültig sein. Dies wurde nach leichten Unmutsäußerungen verworfen (Mitbestimmung!). Die Ausweise dienen zum Nachweis der Berechtigung des OFC-Rabatts auf den Tickets. Das war nicht allen klar.

Ansonsten gab es noch eine Nachfrage wegen des Datenschutzes. RB Leipzig versichert mit in Kraft treten der neuen Datenschutznovelle alle Standards zu erfüllen. (rb-fans.de)

L.E. United Hardcore Fans: Totenkopf und Fischerhut bei Facebook

Realsatire: Während Red Aces eher dem linken Spektrum in der RB Fanszene zugeordnet werden, steht man laut Berichten bei L.E. United mehr politisch rechts – sozusagen linke Ultras versus rechte Hooligans. Ein politischer interner Konflikt, welchen auch andere Fußball Szenen in der Vergangenheit hierzulande zu bestehen hatte. Aber so oder so, dem neutralen Betrachter kann man dabei ein leichtes Lächeln sicherlich nicht verübeln. (ostfussball.com berichtete bereits)

L.E. United versus Red Aces – herrscht bei Red Bull Fankrieg?

RB Leipzig Fans prügeln unter sich

Zwei Mitglieder der Red Aces (RB Ultras) sind nach dem vergangenen Heimspiel gegen Hannover 96 angeblich angegriffen und verprügelt worden. Wie Spiegel Online berichtet, wurde einem Ultra von Red Bull dabei das Nasenbein gebrochen. Angeblich soll die Fan-Gruppierung L.E. United dahinter stecken. Doch dagegen wehrt sich die Fangruppe L.E. United auf ihrer Facebook Webseite nun energisch:

Wir erinnern – L.E. United, das waren die harten Jungs von RB mit den schwarzen Fischerhüten. Mittlerweile haben sie im Logo gar einen echt krassen Totenkopf nebst modischer Anglermütze. Mehrere Zeugen berichten von einem Vorfall nach dem Frankfurt-Spiel am Stadion. Demnach sei ein Vater mit sein Sohn von einigen dieser Hutträgern verbal mit den Worten „Kinder haben beim Fußball nichts zu suchen“ angegriffen worden. In der Mitteldeutschen Zeitung gab ein United-Capo anschließend sogar Interviews.

„Wenn uns einer an die Wäsche will und keine Polizei zur Stelle ist, werden wir von unserem guten Recht Gebrauch machen, uns selbst zu schützen. Das kann uns niemand verwehren.”

The show must go on: Während Red Aces eher dem linken Spektrum in der RB Fanszene zugeordnet werden, steht man laut Berichten bei L.E. United mehr politisch rechts – sozusagen linke Ultras versus rechte Hooligans. Ein politischer interner Konflikt, welchen auch andere Fußball Szenen in der Vergangenheit hierzulande zu bestehen hatte. Aber so oder so, dem neutralen Betrachter kann man dabei ein leichtes Lächeln sicherlich nicht verübeln.

Neid auf RB-Fankultur?

RB Leipzig Chef Mintzlaff: „Um unsere Fankultur werden wir beneidet“

Als dies gestern in den sozialen Medien artikuliert wurde, ging ein lauter Aufschrei durch die Reihen. Klar kann man schon mal etwas medial auf den Putz hauen. Doch mal ehrlich – welche neue Fankultur und welche neidvollen Vereine sollen das eigentlich sein? 

Zwei Zitate von gestern, die es durchaus in sich haben:

Wir haben eine Fankultur, um die uns andere Vereine beneiden. Bei uns wird dieses Thema neu definiert. Und wir wollen noch mehr junge Fans gewinnen.“

und weiter…

“Viele sind überrascht, wie nachhaltig und sorgsam wir mit Geld umgehen. Wir bedienen keine Klischees. Wichtig ist, dass wir weiterhin auf dem Boden bleiben.”

Ehrlich gesagt, sind wir über solche Aussagen mehr überrascht? Denn er spricht hier doch tatsächlich über jenen Verein, der in den vergangenen fünf Jahren laut transfermarkt.de rund 150 Millionen Euro mehr für Spieler ausgegeben als eingenommen hat.

Über Oliver Mintzlaff:
Vom 1. Januar 2014 bis April 2017 war Mintzlaff als „Head of Global Soccer“ der Red Bull GmbH für sämtliche Fußball-Aktivitäten des Konzerns verantwortlich. Am 12. Juni 2014 wurde er auf der Mitgliederversammlung des RasenBallsport Leipzig e.V. zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Seit dem 1. Januar 2016 ist er der alleinige Geschäftsführer der RasenBallsport Leipzig GmbH. Nach mehreren Aufstiegen spielt RB Leipzig seit der Saison 2016/17 in der 1. Bundesliga.

RB Leipzig: Fans feiern international

RB Leipzig Fans in Porto

Zumindest die Leipziger Fans waren schon mal reif für die internationalen Bühne.  Nach Porto waren immerhin rund 1200 RB Fans mitgereist und sorgten dort für gute Stimmung im und um das legendäre Stadion “Estádio do Dragão”. Am Ende verloren die Roten Bullen mit 1:3 – nun bereits das dritte Spiel (Pokal und Meisterschaft gegen den FC Bayern München, Champions League) in Folge.

Video: “Einmal Leipzig, immer Leipzig”

Wann spielten Fußball Teams aus dem Osten Deutschland das letzte Mal international?

In der Spielzeit 1990/1991 schaffte die SG Dynamo Dresden den Einzug in das Viertelfinale des Europapokal. Damals schied man gegen Roter Stern Belgrad aus, nachdem man zuvor Mälmö FF und Union Luxemburg besiegt hatte.  Der 1. FC Magdeburg musste sich im gleichen Jahr in der 2. Runde Girondins Bordeaux geschlagen geben. Auch der Chemnitzer FC spielte damals noch international. Im UEFA-Pokal 1990/91 war nach zwei 0:2-Niederlagen gegen Borussia Dortmund bereits nach der ersten Runde Schluss.

Der FC Hansa Rostock bekam es gar in der darauffolgenden Spielzeit 1991/1992 mit dem großen FC Barcelona zu tun. Ein 1:0-Sieg zu Hause, damals vor nur 8500 Zuschauern im Ostseestadion, reichte allerdings nicht gegen die Katalonier, denn im Stadion “Nou Camp” verlor man klar mit 1:3. Der Hallesche FC musste sich in dieser Spielzeit international bereits in der 1. Runde mit 2:1 und 0:3 Torpedo Moskau geschlagen geben, während der FC Rot-Weiß Erfurt mit zwei Siegen gegen den FC Groningen triumphierte, ehe man an Ajax Amsterdam, dem späteren Sieger scheiterte.

Im Cup der Pokalsieger 1990/91 spielte damals auch der PSV Schwerin gegen Austria Wien und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. Und ein Jahr später nochmals der Eisenhüttenstädter FC Stahl gegen Galatasaray Istanbul ( 1:2 und 0:3). Danach war bekanntlich Schicht im Schacht, was internationale Spiele für unsere Ostvereine betreffen sollte. Nun hat diesen Part der Leipziger Neu-verein, allerdings nur mit massiver Subventionierung eines österreichischen Getränkekonzern übernommen. Sicherlich nicht die feine englische Art, doch zumindest die Anhänger aus Leipzig sind mit dieser Situation sichtlich zufrieden.

Champions League: 1200 RB Fans in Porto – Spiel live im ZDF

RB Leipzig Fans beim FC Porto

Nachdem zuletzt nur wenige RB Fans aufgrund der aktuell politischen Lage in der Türkei den Weg nach Istanbul gefunden hatten, sind heute zirka 1200 Fans aus Leipzig beim Champions League Auswärtsspiel in Porto dabei. So starteten gestern bereits verschiedene Fraktionen der Roten Bullen mit dem Flieger ins etwas wärmere Portugal. 

Und nachdem sich bereits gestern der FC Bayern München mit einem 2:1-Sieg bei Celtic Glasgow für die K.O. – Runde qualifiziert hatte, könnte sich auch Leipzig mit drei Punkten in der Ferne die Chance auf ein Weiterkommen sichern. Für Borussia Dortmund bestehen allerdings, auch mit einem Sieg gegen APOEL heute Abend, nur noch rein theoretische Chancen.

Letzte Meldung:

Zur Freude aller RB Fans überträgt das ZDF das Rückspiel von RB Leipzig gegen den FC Porto heute Abend live im Free-TV. Um 20.25 Uhr melden sich Moderator Jochen Breyer und Experte Oliver Kahn aus Porto. Ab dem Anstoß um 20.45 Uhr kommentiert dann Martin Schneider das Geschehen.

RB Leipzig laut Umfragen Top und Flop

Zwei Umfragen – zwei unterschiedliche Ergebnisse für RB Leipzig

Wie beliebt ist RB Leipzig wirklich? Laut einer aktuellen Studie der britischen Marktforschung YouGov (bezahlte Umfragen) soll das Retortenprojekt eines österreichischen Getränke-Abfüllers mit seiner Dependance in Leipzig angeblich die meisten Fans im Osten besitzen. Der Neu-Leipziger Club soll laut dieser Umfrage gar vor Traditionsvereinen wie Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt oder Schalke 04 in der Beliebtheitsskala stehen. 

(…) Für die Umfrage werden fußballinteressierte Personen in Deutschland ab 14 Jahren gefragt, welcher der Fußballclubs ihr persönlicher Lieblingsclub ist. Innerhalb dieses Rankings befindet sich Borussia Dortmund mit 15,1 Prozent auf Platz 2 und der RB Leipzig mit 4,2 Prozent auf Platz 4. Platz 1 besetzt der FC Bayern München (17,9 Prozent). Auf Platz drei ist ganz knapp vor dem RB Leipzig der 1. FC Köln (4,2 Prozent). Mit 3,7 Prozent folgt der Hamburger SV (…) [yougov.de]

Soweit  so gut. Denn ganz anders sieht es dabei bei einer aktuellen Umfrage unter ostdeutschen Fußballfans aus, welche wir auf unserer Webseite ohne Bezahlung gestartet haben. Genau unter jenen Anhänger, welche RasenBallsport Leipzig quasi direkt vor der eigenen Haustüre haben. Und demnach ist RB Leipzig weder der beliebteste Verein in der Region Ostdeutschland und noch nicht einmal in seiner Heimatstadt Leipzig. Denn selbst da haben die beiden Vereine Lok und Chemie aus der Regionalliga Nord (4.Liga) mehr Zuspruch.

Screenshot: aktuelle Umfrage

Insgesamt dominieren im Osten Vereine wie Dynamo Dresden, Hansa Rostock oder der FC Magdeburg das Geschehen. Der einzige Vertreter der 1. Bundesliga, Red Bull Leipzig bekommt dabei nur eine mittelmäßige Note. Diese Umfrage deckt sich zugleich mit den schlechten Zahlen bei den Auswärtsfahrten von Anhängern des “Brauseclubs” in Champions League sowie 1. Bundesliga. Noch Fragen- Nein?! In diesem Zusammenhang fällt mir dann nur noch spontan ein Zitat von Winston Churchill ein: “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!”

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