Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Pyro (Seite 1 von 2)

Nachtrag Thüringen Derby: Erfurt versus Jena

FC Rot Weiß Erfurt gewinnt Derby gegen Jena

Erfurter Fans versammeln sich am Dom und singen sich gegen den Erzrivalen aus Jena ein. Mit Erfolg, denn der FC Rot-Weiß Erfurt gewinnt das brisante Derby gegen den FC Carl Zeiss Jena knapp mit 1:0. Wir fassen an dieser Stelle nochmals das Geschehene zusammen:

Video hier in der Kategorie Kurvenvideos gefunden: stadionfans.de

„Das Thüringer Land in rot-weißer Hand“, lautete das Motto der Choreografie, zu der eine Blockfahne hochgezogen und Bengalische Fackeln entzündet wurden. Später präsentierten Erfurter Fans noch Zaunfahnen mit der Aufschrift „Fussball Club Carl Zeiss Jena“ und „Gera on Tour“, die anschließend angezündet wurden, berichtet faszination-fankurve.de

und weiter…

Mit einem Großaufgebot von rund 2.000 Einsatzkräften war die Polizei am Samstag vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern – mit Erfolg. Lediglich vor dem Spiel war es zu einem Zwischenfall gekommen, als ein 45-jähriger Fan des FC Carl Zeiss Jena einem Polizisten während einer Durchsuchung gegen den Kopf getreten haben soll. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auf dem Rückweg vom Stadion zum Hauptbahnhof sollen Flaschen in Richtung der Polizisten geflogen sein, verletzt wurde aber offenbar niemand, berichtet liga3-online.de

Wahlkampf: FDP entdeckt Zielgruppe Ultras

Welche Partei wählen Ultras?

Oberflächliche Menschen oder B*** Leser, welche wohl Ultras mit Hooligans gleichsetzen, würden wohl zuerst auf irgendeine Partei aus dem rechtem Spektrum tippen. Doch dabei sind die meisten Ultras eher dem linken bzw. dem neutralen (liberalen) Lager zu zuordnen.

Eine Partei hat sich jetzt ganz mit Wahlwerbung speziell auf die Zielgruppe Ultras eingeschossen – und zwar die liberale FDP.  Und dass FDP und Ultras viele gemeinsame Standpunkte besitzen, darüber hatten wir ja auch schon berichtet. So zum Beispiel über den kontrollierten Einsatz von zugelassenen Pyroartikeln  durch Fußballfans / Ultras in speziell abgesperrten Zonen der deutschen Stadien.

„Chemnitzer Weg“ lautet noch vor einigen Jahren das Zauberwort, zudem Ultras vieler Vereine eingeladen hatten um zusammen mit dem Verband einen Kompromiss zu finden. Der DFB hatte damals alle Dialoge zum Thema jedoch abgebrochen und seither eine harte Linie gegen die aktiven Fans in den Kurven gefahren…und nichts erreicht. Ganz im Gegenteil, ganz aktuell eskaliert die Situation in den Stadien.

Da verwundert es auch nicht, wenn die FDP bei einen Wahlumfrage auf unserer Webseite gleich mal zur zweitstärksten Kraft gekürt wird und nun auch ganz speziell im größten deutschen Ultras Forum Stadionfans.de (ehemals Ultras.ws) Wahlwerbung in Form von Online Bannern auf dem besten Platz im dortigen Header macht.

(Screenshot: Ultras

Übrigens der Wahlslogan der FDP mit dem Foto von Christian Lindner lautet: „Deine Daten sollten viel dürfen, nur nicht gegen dich verwendet werden.“ Ob es allerdings von den Ultras erhört wird, wird sich in knapp einem Monat zeigen. Denn zu viel Vertrauen wurde leider in der Vergangenheit durch Lobbyismus, speziell in der liberalen Partei zerstört. Aber zumindest der Wahlkampfauftakt von Angela Merkel zeigt doch klar und deutlich, dass sich kleinere Parteien als die CDU über steigende Werte am 24.9. 2017 freuen dürfen.

Eine aktuelle Abstimmung findet man auch hier

DFB Pokal am Ende: Hansa vs. Hertha

DFB und Polizei machtlos – Fanblock zu NoGo Area

Während Berliner und Rostocker Ultras es schafften mit Pyro im Ostseestadion das DFB Pokal Spiel zur knapp zwanzig-minütigen Unterbrechung zu zwingen, sahen Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten, wie macht, – und hilflos der Verband samt der Polizei bei solchen Vorgängen agieren – nämlich gar nicht. 

Video: +++Pyroaktion im Herha Block +++ Präsentation der Ostkurve  Hertha BSC Fahne mit anschließender Verbrennung +++ Anzünden von Sitzschalen im Pufferblock

Offizielle Polizei-Meldung:

Im Stadion kam es während des Spiels im Gästeblock sowie auf der Südtribüne zu massivem Zünden von Pyrotechnik und Anlegen von Vermummungen. In diesem Zusammenhang kam es auch zu Provokationen auf beiden Seiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde auf der Südtribüne ein im Jahr 2014 gestohlenes Banner (30 x 2m) des Vereins Hertha BSC Berlin durch Vermummte in Blickrichtung zu den Gästefans verbrannt. Dabei wurden auch Sitzschalen und Fanschals in Brand gesetzt, die durch Ordnungskräfte unter Polizeischutz gelöscht werden mussten. In diesem Zusammenhang wurde zwischen dem Schiedsrichter und der Polizei auch über ein Spielabbruch beraten.

„Bereits während unserer heutigen Einsatzbesprechung informierte mich der Verein F.C. Hansa Rostock, dass laut Informationen der Vereinsführung sich das gestohlene Banner bereits im Stadion befinde und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgerollt werden solle.“, so Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock.

Daher wurde die Südtribüne gründlich durch auswärtige Ordnungskräfte und Polizeikräfte durchsucht, das Banner konnte dabei jedoch nicht gefunden werden. Da die durchsuchenden Ordnungskräfte keinerlei Bezug zum F.C. Hansa Rostock haben, kann nahezu ausgeschlossen werden, dass das Banner durch sie ins Stadion gelangte oder bei Kontrollen unentdeckt blieb.

„Somit liegt die Vermutung nahe, dass das Banner über vereinseigene Strukturen und mit Wissen von Vereinsoffiziellen ins Stadion gelangen konnte.“, so Michael Ebert.

So informiert die Polizeiinspektion Rostock

DFB Pokal ein einziges Fiasko:

„Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!“ (ostfussball.com)

Mehr Info zum Spiel FC Hansa Rostock gegen Hertha BSC findet man auch hier

DFB-Pokal als Protest-Plattform gegen den Ausrichter

Massenweise Proteste gegen den DFB und seinen Pokal

„Mafia-Pokal“ oder auch „Halunken-Cup“ wird der DFB-Pokal hinter vorgehaltener Hand von den aktiven Fans (Ultras) in den Kurven genannt. Und dabei hat der deutsche Fußball Verband nach eigenen Worten kein Image-Problem. Doch die lautstarken Sprechchöre aus den Stadien entlarven solche Meldungen schnell als nur allzu schwache Fake News.  

(…) Die Einführung des kommerziellen RasenBallsport hierzulande , weiterhin unaufgeklärte Korruption und Vetternwirtschaft beim Verband, Helene Fischer beim DFB Pokalendspiel, nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine, Kollektivstrafen gegen Fans oder zuletzt Chinas U20 in der Regionalliga ließen das Fass endgültig überlaufen (…)[ostfussball.com]

*Fußballmafia DFB und Scheiß DFB Rufe aus dem FC Bayern Fanblock, untermalt mit viel Rauch und Pyro – Ultras demonstrieren so Zusammenhalt gegen den Verband

Und wie sehr es der Verband mittlerweile bei den deutschen Fußballfans verkackt hat, wurde optisch und akustisch erneut am vergangenem Wochenende sichtbar. Die Webseite fussballmafia.de hat dazu alle Aktionen des ersten Pokal Spieltag in Wort und Bild gegen den DFB dokumentiert:

Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!

Hier gefunden -> [stadionfans.de]

DFL: „Ultras sind asozial“

DFL Boss Seifert über die Leute in der Kurve

…genauer genommen wettert er über die „wenigen“ Fans (Ultras), die aktiven Fans in den Kurven. Zu viel Pyroaktionen, zu viel kritische Banner – so etwas sollte es nach seiner  Meinung in der wunderbaren Welt der DFL nicht geben. Und die Verhaltensweise von einigen Fans sei nach Ansicht von Seifert asozial. Mit kritischer Meinungsäußerung hätte dies nichts zu tun.

Fußballanhänger(Ultras Hapoel Tel Aviv)

„In Wahrheit sind diese Personen die Totengräber der Fankultur, um die es ihnen angeblich geht.“

„In einem Stadion von 50.000 Zuschauern reichen 50, die dem Spiel den Charakter geben. Perfide ist: Diese 0,1 Prozent finden sich saucool. Mit Prävention sind die nicht mehr zu erreichen“

„95 Prozent der Zuschauer ist nicht mehr klarzumachen, warum Stadien aussehen wie militärische Krisengebiete, weil über der Stadt die Hubschrauber kreisen und vermummte Polizisten herumlaufen“

(stadionfans.de)

Fazit: In den deutschen Stadien hat nun ein echter Klassenkampf begonnen. Und DFL-Seifert´s Worte waren wohl in Zeiten von erdrückender Kommerzialisierung nur noch der Startschuss für den finalen Endkampf gegen Fankultur hierzulande. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung ist jedoch noch völlig ungewiss und die Antwort in voller Härte wird sicherlich auch nicht lange auf sich warten lassen.

Immer mehr Pyroaktionen trotz DFB Strafen

DFB Strafen gegen Pyro in den Stadien ohne Wirkung

Es vergeht kein Spieltag in den deutschen Stadien des DFB ohne Meldungen über Pyroaktionen in den Fankurven. Dies ist auch kein regionales Ost/ West Problem, wie es gerne in verschiedenen Medien dargestellt wird. Gezündelt wird einfach überall, und das zuweilen heftig.

Die DFB Strafen gegen solche Vergehen erzielen somit keinerlei Wirkung. Und bestraft werden mit den finanziellen Sanktionen ohnehin nur die betroffenen Vereine. Grund genug diese völlig nutzlose Belastung der Clubs endlich zu beenden und über zukünftige Alternativen nachzudenken. Zumal es auch niemals 100% durch Kontrollen an den Eingängen zu verhindern ist.

*Pyroaktionen beim Spiel Zwickau gegen Rostock (20.3. 2017)

Vorschläge dazu gab es bereits vor Jahren. Genauer gesagt, im Jahre 2010 gingen Fans mit einer Initiative auf den Verband zu. Damals nutze man allerdings diese große Chance in Frankfurt nicht, um einen vernünftigen Konsens mit den aktiven Fans zu finden. Man entschied sich für eine harte Gangart, welche die damals eigentlich entspannte Situation, leider bis heute immer mehr verschärfte. Eine fatale Entscheidung, wie sich ja nun deutlich herausstellte.

Die FDP kramte vor geraumer Zeit genau diese alten Vorschläge hervor:

  • abgesperrter Bereich im Block

  • feste Zuweisungen von Personen und Verantwortungsbereichen

  • ausschließliche Nutzung von Rauchfackeln, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fallen

  • feste Zuweisung von Zeitpunkten vor oder nach dem Spiel, um den Spielbetrieb nicht zu beeinflussen

(ostfussball.com)

Es wäre an der Zeit für einen Neuanfang, zumal die Fronten extrem verhärtet sind. Während nämlich Meldungen über Korruption und Vetternwirtschaft beim DFB für Schlagzeilen sorgen, haben diese längst massive Unglaubwürdigkeit und auch Unverständnis bei den Fußballfans und Ultras in den Kurven erzeugt.  Und mal ehrlich, wer soll unter solchen Voraussetzungen einen Verband noch ernst nehmen?

FDP: Pyrotechnik ist kein Verbrechen – Chemnitzer Weg

„Chemnitzer Weg“ für die Jungen Liberalen nun auch als Beschlussvorlage bei der FDP

Die harte Gangart des DFB / DFL in Sachen Verbot von Pyrotechnik in den deutschen Stadien ist komplett gescheitert! Das vermeintliche Machtwort aus Frankfurt hat im Prinzip das Gegenteil erreicht. Denn noch nie zuvor wurde soviel unkontrolliert in den Arenen gezündet, wie in dieser Spielzeit 2016 /2017 – Zeit um endlich auch beim längst ergrautem Verband umzudenken. Die FDP hat sich dazu nun öffentlich positioniert, und einen sechs Jahre alten Vorschlag aus Chemnitz wieder rausgekramt – 

Was ist der Chemnitzer Weg?

Nichts anderes, als kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien, was bereits in 2010 positive Erfahrungen beim Chemnitzer FC und seinen ultra-orientierten Fußballfans erzielte.

(…) Nach einigen erfolgreichen Verläufen dieser Art entschied man sich einen weiteren Schritt zu gehen. Demnach war es den ultraorientierten Jugendlichen ein großes Bedürfnis, Pyrotechnik auch authentisch und gemäß ihrer spezifischen Jugend(fan)kultur im Block zu entzünden. Folglich suchte man gemeinsam nach Möglichkeiten, dies umzusetzen. Schnell wurde klar, dass diesbezüglich folgende Eckpunkte als unbedingte Voraussetzungen feststanden:

  • abgesperrter Bereich im Block
  • feste Zuweisungen von Personen und Verantwortungsbereichen
  • ausschließliche Nutzung von Rauchfackeln, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fallen
  • feste Zuweisung von Zeitpunkten vor oder nach dem Spiel, um den Spielbetrieb nicht zu beeinflussen

Basierend auf diesen Voraussetzungen wurden auch die weitergehenden Schritte genehmigt und erfolgreich umgesetzt. Im Rahmen des Sachsenpokalfinales zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Erzgebirge Aue gab es sogar eine gemeinsame Aktion auf beiden Fanseiten. Vor dem Hintergrund, dass die Fans beider Vereine eine Erzfeindschaft verbindet, ist dieser Akt des Dialoges vor dem Spiel sehr hoch einzuschätzen. Zudem kam es an diesem Tag zu keinen Zwischenfällen rund um das Spiel (…) [cfc-fanpage.de]

FC Hansa Rostock: „Schweine DFB“ – Pyro in Magdeburg

Hansafans zünden Pyro und skandieren lautstark „Schweine DFB“

Aus Rostock hatten sich rund 2.300 Anhänger angekündigt, die vor dem Spiel zunächst gegen Kollektivstrafen des DFB demonstrieren wollten. Der Protest weitete sich dann auch auf den Wiederanpfiff in Durchgang Zwei im FCM-Stadion aus. Während aus dem FC Hansa Rostock Fanblock dichte Rauchschwaden zogen, wurde von beiden Fanlagern lautstark ihre Meinung über den Deutschen Fußballbund kundgetan. Schon zuletzt brannte es im DFB-Pokal lichterloh in zahlreichen Stadien.

Aktive Fans und Verband sind schon länger im Clinch –  

In der jungen Vergangenheit wurden immer wieder mafiöse Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft, ähnlich wie bei der FIFA auch beim DFB bekannt. Um Ex DFB Chef Wolfgang Niersbach und Lichtgestalt Franz Beckenbauer ist es seit diesen öffentlichen Enthüllungen sowie Anschuldigungen sehr ruhig geworden. Anderseits verhängen genau jene Funktionäre in ihrem Sportgericht teilweise nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine und Kollektiv-Repressalien gegen deren Fans. Und zu Guter letzt gab der Bundesgerichtshof gar grünes Licht, dass hohe Geldstrafen wegen Abbrennen von Pyroartikeln in den Stadien an die Fans weitergegeben dürfen. Sozusagen eine Art Scharia Gesetz im deutschen Fußball. Nun erlebt man aktuell eine Trotzreaktion verschiedener Fanszenen – die Fronten scheinen extrem verhärtet zu sein.

Im deutschem Fanforum wird derweil diskutiert, wie hoch die Strafe für den FC Hansa Rostock ausfallen könnte. Von richtig teuer bis zu 100.000 Euro inklusive Geisterspiel ist da die Rede. Geld was dem Verein am Ende wieder in der ohnehin klammen Kasse fehlen wird. Für die Verursacher scheint jedoch klar zu sein – der Kampf gegen den verhassten Verband hat gerade erst begonnen. So zumindest hat man den Eindruck als neutraler Betrachter der Szenerie.

DFB-Protest im DFB-Pokal

Pyro: Im DFB-Pokal brannte es wieder lichterloh auf den Rängen

Die Verbote von Pyrotechnik oder Kollektivstrafen, und die dadurch resultierenden Strafen durch die Vereine, scheinen nicht zu fruchten. Ganz im Gegenteil – gegen den Deutschen Fußballbund (DFB)  hat sich regelrechter „Hass-Protest“ auf Seiten der aktiven Fans aufgebaut. Und immer mehr gilt dies vor allem im DFB-Pokal. Denn im Gegensatz zu den Meisterschaftsspielen der Bundesliga (DFL) ist im Pokalwettbewerb der DFB alleiniger Veranstalter.

Ob nun beim Spiel in Halle gegen den Hamburger SV oder gestern Abend in Dortmund beim Spiel von 1. FC Union Berlin – wieder wurden zahlreiche Pyro in verschiedenen Fankurven abgebrannt. Und das trotz des BGH-Urteil, dass die Vereine nun ihre vom DFB erhaltenen Strafen an die Verursacher weiter geben dürfen. Eine Art Scharia Gesetz im deutschen Fußball.

Doch nicht nur mit Pyro wurde der Protest der aktiven Fanszenen im DFB-Pokal getragen. So machten die Frankfurter Ultras mit einer Spielgeld-Aktion „Korrupte Bastarde“ und diversen Bannern mit der Aufschrift: „Fußballmafia DFB“ beim Spiel gegen Ingolstadt aufmerksam. Anschließend gab es gar gegrilltes „DFB-Schwein“ für Besucher einer Fanparty. Grund: Zuletzt wurden immer wieder  mafiöse Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft, ähnlich wie bei der FIFA auch beim DFB bekannt. Um Ex DFB Chef Wolfgang Niersbach ist es seit diesen öffentlichen Enthüllung ruhig geworden.

Jena Ultras mit Pyroshow anlässlich ihres 15. Geburtstag

Bunter Rauch, bunte Raketen und große Ultras Blockfahne – in Jena feierten die Ultras ihr 15. Jubiläum beim Spiel in der Regionalliga-Nordost gegen Wacker Nordhausen mit Freunden aus München, Lausanne und Frankfurt.

(…) Ein ereignisreiches Jubiläumswochenende liegt hinter uns – eine grandiose Feier am Freitag, Filmvorführung am Samstag und das Heimspiel gegen Nordhausen am Sonntag. Ein großes Dankeschön geht an unsere Freunde aus München, Lausanne und Bornheim (…)  [horda-azzuro.de]

Videoaktion der Pyroaktion – in Jena mag man es bekanntlich immer schön bunt…

Ältere Beiträge

© 2017 Ostfussball.com

Theme von Anders NorénHoch ↑