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Auslosung DFB Pokal 2017 /2018 – Ost

Alle Informationen und Termine im DFB Pokal 2017 /2018 aus Sicht unserer Ostvereine

Die Auslosung für die 1. Hauptrunde brachte interessante Begegnungen für unsere ostdeutschen Vertreter. Den Jackpot knackte dabei der finanziell-angeschlagene Chemnitzer FC, welche sich nun auf ein volles Haus gegen den FC Bayern München freuen dürfen.

DFB-Zentrale mit Ball

Hier die komplette Übersicht der Paarungen des DFB Pokal 2017 /2018 der Ostvereine:

1. FC Magdeburg – FC Augsburg
Chemnitzer FC – FC Bayern München
FC Hansa Rostock – Hertha BSC
Rot-Weiß Erfurt – 1899 Hoffenheim
SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue
VfB Germania Halberstadt – SC Freiburg
Energie Cottbus – VfB Stuttgart
BSV Dynamo – FC Schalke 04
1. FC Saarbrücken -1. FC Union Berlin
TuS Koblenz – SG Dynamo Dresden
Sportfreunde Dorfmerkingen – RB Leipzig

Eine Übersicht aller 32 Spiele bzw. 64 Teilnehmer findet man auch hier.

Der Ost / West Vergleich in Sachen Bundesliga Sponsoren

Internationale Sponsoren immer wichtiger für Bundesliga Vereine

Während man im Osten der Republik auf ein zweifelhaftes Experiment im Reagenzglas in Sachen Finanzierung durch Red Bull Leipzig als Eigentümer eines Clubs in der 1. Bundesliga setzt, werden im Westen internationale Sponsoren immer wichtiger für die dortigen Vereine. Dabei beschäftigt uns eine Frage, können kleine Vereine überhaupt noch im harten Bundesliga-alltag langfristig gegen große Konzerne und deren subventionierte Teams mithalten?  

Und ja, es gibt tatsächlich noch echte eingetragene Vereine, wie zum Beispiel Mainz 05 im Oberhaus der Liga. Und genau auf dieses Beispiel wollen wir an dieser Stelle etwas genauer eingehen…

Dabei die gute Meldung zuerst – eine Ausgliederung der Profi-Abteilung bei Mainz 05 ist kein Thema. Dies gab der Vorstand der Mainzer am vergangenem Wochenende auf der zweiten Informationsveranstaltung zur geplanten Neuausrichtung des Vereins bekannt. So stellte die von den Rheinhessen eingesetzte Kommission dafür zwei zukünftige Modelle vor. In der ersten Variante soll ein neu zu wählender Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder einschließlich des Vorsitzenden bestimmen. Im zweiten Modell wählen die Vereinsmitglieder den Chef. Ziel dabei ist eine transparentere Vereinsführung mit professioneller Ausrichtung.

Großer Wert wird zukünftig auch auf die Auswahl der Sponsoren gelegt. Neben der regionalen Verknüpfung im Netzwerkmarketing, sollen mehr internationale Sponsoren den Weg zum Bundesligisten finden. Ein erster Grundstein wurde in dieser neuen Ära dabei mit dem Globalplayer Coopertire gelegt.

Als weltweiter Player auf dem Ersatzreifenmarkt verfügt Cooper Tire & Rubber Company zusammen mit seinen Schwester- und Tochterunternehmen und seinen Joint Venture-Partnern über Produktionseinrichtungen auf  drei Kontinenten, weltumspannende Vertriebs- und Distributionsnetzwerke sowie über Produkte, die die Anforderungen der dynamischsten Märkte der Welt erfüllen und übertreffen. Die Cooper-Unternehmensfamilie hat mehr als 430 Millionen Reifen für Fahrzeuge in aller Welt hergestellt  – unsere Produkte sind dadurch ein wichtiges Element für die Lebensqualität zahlloser Menschen.

(Quelle: www.coopertire.de)

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Auch soll die gute Zusammenarbeit zwischen Fans und Verein weiter auf hohem Level gehalten werden. Mittlerweile hat der FSV Mainz 05 weit mehr als 14.000 Mitglieder – Tendenz weiter steigend. In der großen „Klopp-Ära“ konnte man viele große Sympatien auch außerhalb der Stadt aufbauen. Seitdem wächst man kontinuierlich in den Mitgliedszahlen. Zwar ist man damit sehr weit weg vom großen FC Bayern München, dennoch kann man stolz auf sich sein. Und mit seinen lautstarken Anhängern im Rücken ist Mainz eine echte Festung im Fußball-Oberhaus geworden.

Aber auch die Bindung zur Stadt bzw. Region soll dauerhaft zur soliden Wirtschaftstruktur beitragen. So wurde zur Wahrung der wirtschaftlichen und damit auch sportlichen Konkurrenzfähigkeit des Vereins durch die Grundstücksverwaltungsgesellschaft (GVG) der Stadt Mainz ab dem 5. Mai 2009 in Mainz-Bretzenheim die 34.034 Zuschauer fassende Opel Arena gebaut, welche der Verein nun pachtet. Andere ehemalige Vereine der 1. Bundesliga haben diese wichtigen Kosten in der Vergangenheit oftmals kopflos außer acht gelassen und sind mit riesigen Schulden in die Bedeutungslosigkeit abgestürzt – siehe am Beispiel von Aachen.

Fazit: Echte Vereine wie Mainz 05 (im Westen) in der 1. Bundesliga oder bsw. auch der 1. FC Union Berlin (im Osten) sind ein leuchtendes Beispiel in Sachen von gelebtem Vereinsfußball in Deutschland. Sie sind der Gegenpol zum gekauftem Sport ala Red Bull in Leipzig, wie er leider immer mehr in den oberen Ligen Einzug hält. Und nur mit größter Kraftanstrengung kann er uns in den den nächsten Jahren erhalten bleiben.

DFB-Pokal 2016 / 2017: Ansetzungen und Informationen (Ost)

Auslosung im DFB Pokal brachte teilweise Hammerlose für ostdeutsche Vereine

In der Spielzeit 2016 / 2017 werden insgesamt 10 ostdeutsche Vereine am DFB-Pokal teilnehmen. In der ersten Runde vom 19. bis 22. August sind am Samstag folgende Paarungen mit ostdeutscher Beteiligung ausgelost wurden:

MSV Duisburg – 1. FC Union Berlin
SV Babelsberg 03 – SC Freiburg
1. FC Magdeburg – Eintracht Frankfurt
Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt
FSV Zwickau – Hamburger SV
Dynamo Dresden – RB Leipzig
FC Hansa Rostock – Fortuna Düsseldorf
FC Carl Zeiss Jena – FC Bayern München
Hallescher FC – 1. FC Kaiserslautern

Ein echtes Hammerlos gab es dabei für den FC Carl Zeiss Jena, welche zu Beginn gleich auf den FC Bayern München treffen. Richtig brisant wird es im „Sachsenduell“ zwischen der SG Dynamo Dresden und Red Bull Leipzig. Die deutschlandweit unbeliebten „Neuleipziger“ des österreichischen Getränkekonzern müssen somit erstmals in der Höhle des Löwen antreten. Beide Spiele würden sich sicherlich für die Free-TV Übertragung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eignen. Wir tippen auf die Begegnung zwischen Jena und Bayern.

DFB-Pokal 2007 Nürnberg

Der DFB-Pokal 2016/17 wird die 74. Austragung des Fußballpokalwettbewerbs der Männer sein. Das Finale findet am 27. Mai 2017 statt und wird, wie seit 1985 üblich, im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der DFB-Pokal erhielt ein neues Logo, das von der Stuttgarter Designagentur Strichpunkt entworfen wurde und ab der Saison 2016/17 unter anderem an Trikotärmeln der Spieler, an den Spieltagen in den Spielstätten an der Mittelbande und in TV-Grafiken gezeigt wird. Es wurde vom DFB angekündigt, die Summe der Prämien, die insgesamt an die 64 Teilnehmer des Wettbewerbes ausgeschüttet werden, von bislang rund 53 Millionen Euro um 11 Millionen Euro auf 64 Millionen Euro aufzustocken.

Und so gehts im DFB Pokal weiter:

  • 2. Hauptrunde: 25./26. Oktober 2016
  • Achtelfinale: 7./8. Februar 2017
  • Viertelfinale: 28. Februar/1. März 2017
  • Halbfinale: 25./26. April 2017
  • Finale in Berlin: 27. Mai 2017