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Eine subjektive Sichtweise auf unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Lizenz

Den richtigen Buchmacher finden – Wie sollte man vorgehen?

Auch im Osten gewinnt der Fußball oft erst richtig an Fahrt, wenn er mit den richtigen Wetten in Verbindung steht. Dies ist ein Grund, sich ausgiebig mit den vorhandenen Möglichkeiten zu befassen. Doch worauf ist zu achten, um den richtigen Wettanbieter zu finden?

Seriosität und Sicherheit beachten

Zunächst muss die Seriosität eines Unternehmens zweifelsfrei unter Beweis gestellt werden, damit eine Anmeldung sicher möglich ist. Ein wichtiger Indikator ist in diesem Rahmen die jeweilige Lizenz, welche sich oft auf der Startseite einsehen lässt. Eine Lizenz aus Deutschland ist dabei in den seltensten Fällen zu erwarten, was an der verzwickten rechtlichen Situation liegt. Viele Buchmacher und auch Lotto-Zweitanbieter greifen deshalb auf europäische Regulierungen zurück. Wie beispielsweise die Lottoland Erfahrungen deutlich beweisen, ist dennoch ein hohes Maß an Seriosität und Sicherheit vorhanden. Allgemein dienen die Erfahrungen anderer Spieler stets dazu, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Buchmacher

Der angebotene Bonus im Blick

Weiterhin bietet nahezu jeder Buchmacher aktuell die Gelegenheit, einen speziellen Bonus zu nutzen. Diese Promotions schaffen eine typische Win-win-Situation, von der am Ende beide Seiten profitieren. Während der Buchmacher sich selbst in einem attraktiveren Licht präsentiert, bekommt der Spieler echtes Startguthaben gutgeschrieben. Deutlich wird dies beispielsweise bei sunmaker, wo eine Einzahlung über nur einen Euro ausreicht, um 15 Euro Bonus zu erhalten. Diese Summe reicht bereits aus, um das komplette Sortiment genau unter die Lupe zu nehmen und bereits die ersten Gewinne mit dem neu eröffneten Konto zu feiern. Ein erster Vergleich, der auch den Bonus der Buchmacher mit einbezieht, schafft so die Grundlage für weitere Erfolge.

Wie gut sind die Quoten?

Am Ende sollten die zukünftigen Tipper auch die vorhandenen Quoten im Blick behalten. Kleine Schwankungen können hier oftmals den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust markieren. Allerdings handelt es sich in der Regel um einen sehr subjektiven Eindruck, der keine genaue Beschreibung der jeweiligen Möglichkeiten bietet. Der Blick richtet sich deshalb auf den Quotenschlüssel, welcher den Anteil der zu den Spielern zurückfließenden Gewinne an den Einsätzen bestimmt. Je höher dieser prozentuale Wert ist, desto fairer ist das Portfolio des Buchmachers ausgerichtet. Allerdings muss auch die Wettsteuer noch in diese Analyse einbezogen werden. In manchen Fällen entrichtet der Buchmacher selbst diesen Betrag, während bei anderen Firmen die Spieler direkt in die Verantwortung gezogen werden. Hier gilt es demnach zu differenzieren, um den passenden Buchmacher für den individuellen Fall zu finden.

Telekom übertragt 3. Liga 2017 / 2018 – TV Gelder bleiben st(l)abil

Telekom bekommt schon eher den Zuschlag für die TV Rechte der 3.Liga

Eigentlich sollten die TV-Übertragungsrechte der 3. Liga erst ein Jahr später an die Telekom gehen. Doch nun scheint klar, bereits ab der kommenden Spielzeit werden dann alle Spiele der dritten Liga live über eine Sublizenz von Sport A gezeigt. Auch die bisherigen Rechte der ARD bleiben ebenfalls noch bestehen.

Für die Vereine wird sich jedoch in der kommenden Spielzeit nichts an den Einnahmen ändern. Noch schlimmer, sollten die beiden zweiten Teams aus Mainz und Bremen die 3. Liga als Absteiger verlassen und keine anderen „Zweiten“ aufsteigen, müssten die Gelder auf mehr Vereine aufgeteilt werden. Grund – die U-23 Mannschaften von Bundesliga-Teams sind an den TV-Geldern nicht beteiligt. Im schlimmsten Fall wären das pro Team also 10 % weniger als noch in dieser Saison.  Für die ohnehin klammen Drittliga Vereine keine gute Nachrichten.

Für die Zuschauer würde das ab der übernächsten Spielzeit zusätzliche Kosten bedeuten. So sollte das Angebot im Bereich der Tarife der bereits existierenden BBL- und DEL-Übertragungen angesiedelt sein. So sind die Übertragungen für einige Telekom-Kunden bereits inklusive. Ein Jahresabo würde andernfalls knapp zehn Euro, ein einzelnes Monatsabo bis zu 16,95 Euro kosten.  Bisher waren die Live-Übertragungen zwar für die GEZ Gebührenzahler kostenlos (kostenlos ist nicht gleich umsonst!), doch die Qualität der Livestreams bei den dritten Programmen der ARD lies nicht selten doch zu wünschen übrig.

Bonn DTAG2

Fazit: Mehr Kosten für die Zuschauer bei langfristig fast gleichbleibenden Einnahmen für die Vereine. Und die Übertragung wechselt von einem staatlichen Monopolisten an einen ehemaligen staatlichen Monopolisten. Unterm Strich keine guten Meldungen für die finanziell angeschlagene 3.Liga in den nächsten Jahren.  Stabil labil lautet also auch weiterhin die Devise.

FC Rot-Weiß Erfurt: Noch 400.000 Euro bis zur Lizenz

Dem FC Rot-Weiß Erfurt fehlen 400.000 Euro für die 3.Liga Lizenz

Der DFB hat FC Rot-Weiß Erfurt im ersten Anlauf die Lizenz für die nächste Spielzeit verweigert. Laut Vereinspräsident Rolf Rombach fehlen noch immer rund 400.000 Euro zur Absicherung der kommenden Spielzeit in der 3.Liga.

Damit ist der RWE allerdings in bester Gesellschaft. So fehlt beim Chemnitzer FC aktuell der Nachweis über 4,6 Millionen und dem FC Magdeburg gar gleich ein ganzes Stadion. Der VfR Aalen und der FSV Frankfurt mussten schon ihre Segel streichen. Das finanzielle Schreckgespenst 3.Liga zeigt seine hässliche Fratze leider immer deutlicher. Wer ist der Nächste?

Ohne den Nachweis darüber, ob Rot-Weiß Erfurt tatsächlich für alle geplanten Ausgaben in der Saison 2017/18 auch die Einnahmen in mindestens gleicher Höhe vorweisen kann, droht den Thüringern der Zwangsabstieg in die Regionalliga oder gar noch tiefer. Die Erfurter waren einst Gründungsmitglied der 3.Liga.

Hilfe soll nun über die Kampagne „Gemeinsam Eins“ kommen.

(…) Im Rahmen dieser Kampagne bieten wir euch verschiedene Möglichkeiten an, die es allen Fans, Mitglieder und Sponsoren ermöglicht „Ihren“ RWE zu unterstützen und eine erfolgreiche neue Zeit einzuleiten. Dafür wurde die neue Arena gebaut! Darum haben wir jahrelang gekämpft! Wir wollen eine neue Fußballbegeisterung in Erfurt wecken (…)

Foto & Text: [rot-weiss-erfurt.de]

1. FC Magdeburg: „Schrott-Stadion“ kriegt keine Lizenz

MDCC Arena in Magdeburg von DFB stillgelegt

Um eine Lizenz für die kommende Saison in der 2. Bundesliga bzw. in der 3. Liga zu bekommen, muss der 1. FC Magdeburg bis Anfang Juni ein anderes Stadion benennen, welches zu den Heimspielen der kommenden Spielzeit zur Verfügung steht.

DERZEIT HÜPF-VERBOT!

Ist nun nach gerade mal 10 Jahren das stadteigene Stadion schon eine Bauruine? Erst Ende November 2006 wurde das neue Magdeburger Fußballstadion nach den Planungen der Dortmunder Architekten Schröder Schulte-Ladbeck fertiggestellt und an die Landeshauptstadt übergeben. Sowohl die Licht- als auch Tonanlagentests verliefen erfolgreich und so wurde die neue Heimspielstätte des 1. FC Magdeburg am 10. Dezember 2006 feierlich mit dem Tag der Offenen Stadion-Tür eröffnet. (ostfussball.com)

Stadion Magdeburg

Ein Umzug in ein anderes Stadion wie zum Beispiel Braunschweig, Hannover, Wolfsburg oder Berlin kostet den Verein allerdings nicht nur Zuschauer, sondern auch noch zusätzliche Gelder für Miete, Bewirtschaftung und sonstige Kosten. Geld was man natürlich in Magdeburg nicht zur Verfügung hat. Und auch Geld, was man lieber in den Kader stecken sollte!

Chemnitzer FC: Hohe Bedingungen für Lizenz

Chemnitzer FC muss weiter um die Lizenz bangen

Vielen Vereinen der dritten Liga steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Den VfR Aalen und den FSV Frankfurt hat es bereits erwischt, anderen Teams könnte es schon bald ähnlich ergehen – einer von ihnen ist der Chemnitzer FC. So stellt der DFB und die DFL ganz aktuell hohe finanzielle Bedingungen für eine Lizenzierung an die Chemnitzer Verantwortlichen:

DFB: Im wirtschaftlichen Bereich muss der Chemnitzer FC einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 4,6 Mio. Euro erbringen.

DFL: Im wirtschaftlichen Bereich muss der Verein einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro erbringen.

DFB-Zentrale mit Ball

Ob die Zahlen wirklich erfüllt werden können, ist derzeit noch völlig unklar. Seit dem letzten Wochenende ist jedoch eins klar – der CFC wird nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen und somit auch nicht in den Genuss der hohen Fernsehgelder kommen. Und mit den Peanuts aus der 3.Liga wird es schwer, sehr schwer. Auch wenn die Lizenzierung gelingt, wird man wohl deutlich beim teuren Kader abspecken müssen.

Finanzielle Dauerprobleme gibt es auch bei anderen Ostvereinen wie Zwickau, Rostock, Erfurt, Halle.  Überhaupt schreibt wohl kein einziger Verein der 3. Liga schwarze Zahlen. Denn die Auflagen sind hoch, die Einnahmen viel zu gering. Da hilft sicher auch nicht, dass nun die Telekom schon eher die TV-bisherigen Übertragungsrechte der Dritten Programme der ARD erhalten soll.

Red Bull Leipzig erhält Lizenz für 1. Bundesliga

Retortenclub ohne nennenswerte Auflagen durch die DFL durchgewunken

RB Leipzig, eigentlich RasenBallsport Leipzig oder besser gesagt Red Bull Leipzig könnte in der kommenden Spielzeit die 1. Bundesliga mit seiner Zugehörigkeit bereichern. Neben so tollen Vereinen wie Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen, Ingolstadt oder Augsburg könnten die „Roten Bullen“ dann gegen Bayern und Dortmund um die Meisterschaft, später Champions League, kämpfen.

(…) Aufstiegsaspirant RB Leipzig hat die Spielberechtigung für die Bundesliga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhalten. Schafft der Zweitliga-Tabellenzweite den Aufstieg, sind minimale Nachbesserungen nötig (…) [stadionfans.de]

„Sollte uns der Aufstieg gelingen, werden einige Sachen für die nächsthöhere Liga in der Red-Bull-Arena angepasst“, sagte Pressesprecher Benjamin Ippoliti. Diese Maßnahmen betreffen vor allem die Erweiterung der Presse-Tribüne in der Leipziger Fußballarena.

Leipzig von oben Zentralstadion

Und wenn man sonst keine Probleme bei der DFL mit dem künstlichem Projekt aus reinen Marketingzwecken hat, ist ja alles in Butter. Den neuen „Fans“ in Leipzig ist es ohnehin Wurscht, denn sie werden die Red Bull Arena zu ihren Brot-und-Spiele-Wettkämpfen auch weiterhin zu Tausenden bevölkern. Den edlem Fürst Mateschitz aus Fuschl am See wird es für sich und seinen Softdrink aus dem Chemielabor sicherlich freuen…

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