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Finale der 3.Liga live – Schafft der FCM den Aufstieg?

Spannendes Saisonfinale der 3.Liga aus ostdeutscher Sicht

Denn mit dem 1. FC Magdeburg haben wir noch einen Verein im Rennen um die Relegation zur 2.Bundesliga dabei. Allerdings müssen die Magdeburger auf Schützenhilfe aus Münster hoffen. Denn dort tritt Neuling Regensburg mit zwei Zählern Vorsprung auf die Elbe-städter an.

Genau vor 10 Jahren klopfte man schon mal mit dem FC Magdeburg in der zweithöchsten Spielklasse an, damals reichte ein 1:1-Unentschieden allerdings gegen St. Pauli nicht. Und auch 2017 stehen die Chancen eher schlecht. Denn schafft man auch eventuell noch den Sprung auf den 3. Platz, warten dann noch zwei weitere Endspiele.

3.Liga Live Spiele am letzten Spieltag:

1. FC Magdeburg – Sportfreunde Lotte MDR
Rot-Weiß Erfurt – Sonnenhof Großaspach MDR
VfL Osnabrück – SC Paderborn WDR
MSV Duisburg – FSV Zwickau wdr.de
Holstein Kiel – Hallescher FC NDR
Preußen Münster – Jahn Regensburg BR
Wehen Wiesbaden – FSV Frankfurt hessenschau.de
Chemnitzer FC – Hansa Rostock mdr.de

Um den direkten Abstieg in die Regionalliga geht es noch bei drei Vereinen, darunter leider auch der FC Rot-Weiß Erfurt. Können sich die Thüringer auch zu Hause gegen Großaspach durchsetzen, nachdem vergangene Woche ein Dreier beim FC Hansa Rostock eingefahren wurde? Ein Abstieg für den RWE wäre aufgrund der hohen Schuldenlast fatal. Wir drücken natürlich die Daumen, dass dieses Szenario hoffentlich nicht eintritt.

Wer steigt auf – wer steigt ab?

Bereits als Aufsteiger in die 2. Bundesliga stehen der MSV Duisburg und Holstein Kiel fest. Keine Rettung gibt es mehr für den FSV Frankfurt (Insolvenz) und dem FSV Mainz II. Die finale Entscheidung der 3.Liga gibt es am Samstag ab 13.30 Uhr!

3.Liga: Chemnitzer FC vs. FC Rot-Weiß Erfurt – live

Zweites Ostderby an diesem Wochenende in der 3.Liga

So treffen die beiden finanziellen Sorgenkinder aus dem Osten am morgigen Samstag in der 3.Liga aufeinander. Chemnitz gegen Erfurt lautet zwar die Ansetzung, aber so echte Stadion-Atmosphäre will dann aber leider nicht so aufkommen. Vier Spieltage vor Ultimo brauch Erfurt noch unbedingt einen „Dreier“. Für den CFC geht es sportlich allerdings um nichts mehr.

Was jedoch beide Vereine tief verbindet, sind die angehäuften roten Zahlen. Während bei Erfurt noch rund 400.000 Euro zur Lizenz fehlen, sollen es in Chemnitz gar 4,6 Millionen sein. Im schlimmsten Fall steht der Gang in die Regionalliga Nordost zur Debatte.

Dem MDR ist diese Konstellation dennoch einen Livestream wert.

Letzte Meldungen: 

Chemnitz: (…) Für unseren CFC ergab diese Berechnung ein Minus von rund 4,6 Mio. Euro. Hierbei ist (noch) nicht die Zahlung der Stadt Chemnitz in Höhe von 1,26 Mio. Euro enthalten, da hierüber nochmals im Stadtrat abgestimmt werden muss.  Ursache für dieses hohe Defizit sind einerseits heute fällige Verbindlichkeiten, die in der Vergangenheit begründet wurden (aus der Bilanz) sowie andererseits die für einen Verein wie den CFC immensen Kosten aus dem Stadionbetrieb. Das heißt, der CFC muss jetzt „Altlasten“ aus der Bilanz bedienen, ist aber auch im operativen Geschäft defizitär, d.h. die Ausgaben übersteigen die Einnahmen (…) [chemnitzerfc.de]

Livestream logo-rgb standard

Erfurt: (…) Erklärung zu Berichten insbesondere des Mitteldeutschen Rundfunks über die Vertragsverhältnisse des FC Rot-Weiß Erfurt zum Busunternehmen Wollschläger & Partner / Laucha im Zusammenhang mit dem sog. Busstreit von Gotha. Die Firma Wollschläger ist kein Sponsor des FC Rot-Weiß Erfurt. Sie liefert Fahrleistungen für Auswärtsspiele der 1. Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt. Diese Fahrleistungen werden zu marktüblichen Konditionen angeboten und bezahlt. Aktuell bestehen keine Zahlungsrückstände des FC Rot-Weiß Erfurt bei der Fa. Wollschläger. Alle anderslautenden Meldungen sind falsch (…) [rot-weiss-erfurt.de]

FC Rot-Weiß Erfurt: Noch 400.000 Euro bis zur Lizenz

Dem FC Rot-Weiß Erfurt fehlen 400.000 Euro für die 3.Liga Lizenz

Der DFB hat FC Rot-Weiß Erfurt im ersten Anlauf die Lizenz für die nächste Spielzeit verweigert. Laut Vereinspräsident Rolf Rombach fehlen noch immer rund 400.000 Euro zur Absicherung der kommenden Spielzeit in der 3.Liga.

Damit ist der RWE allerdings in bester Gesellschaft. So fehlt beim Chemnitzer FC aktuell der Nachweis über 4,6 Millionen und dem FC Magdeburg gar gleich ein ganzes Stadion. Der VfR Aalen und der FSV Frankfurt mussten schon ihre Segel streichen. Das finanzielle Schreckgespenst 3.Liga zeigt seine hässliche Fratze leider immer deutlicher. Wer ist der Nächste?

Ohne den Nachweis darüber, ob Rot-Weiß Erfurt tatsächlich für alle geplanten Ausgaben in der Saison 2017/18 auch die Einnahmen in mindestens gleicher Höhe vorweisen kann, droht den Thüringern der Zwangsabstieg in die Regionalliga oder gar noch tiefer. Die Erfurter waren einst Gründungsmitglied der 3.Liga.

Hilfe soll nun über die Kampagne „Gemeinsam Eins“ kommen.

(…) Im Rahmen dieser Kampagne bieten wir euch verschiedene Möglichkeiten an, die es allen Fans, Mitglieder und Sponsoren ermöglicht „Ihren“ RWE zu unterstützen und eine erfolgreiche neue Zeit einzuleiten. Dafür wurde die neue Arena gebaut! Darum haben wir jahrelang gekämpft! Wir wollen eine neue Fußballbegeisterung in Erfurt wecken (…)

Foto & Text: [rot-weiss-erfurt.de]

Der Ostfußball lebt …und wie!

So lief das Wochenende in unserer ostdeutschen Region

Eine Atmosphäre wie zu besten DDR-Oberliga Zeiten – ostdeutsche Teams und Fans zeigen eindrucksvoll, dass der Ostfußball niemals seine enorme Anziehungskraft verloren hat!

2. Bundesliga: Der FC Union Berlin verliert zwar Spitzenspiel und auch die Tabellenführung, doch zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in dieser Fanszene steckt. 10.000 Berliner begleiteten ihr Team nach Hannover.

2. Bundesliga: Ebenfalls 10.000 Fans brachte die SG Dynamo Dresden zum Spiel nach Stuttgart mit. Leider reichte am Ende die zwischenzeitliche 3:0-Führung nicht für die Sachsen.

3. Liga: Der 1. FC Magdeburg steuert weiter in Richtung 2. Bundesliga. Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt vor über 20.000 Zuschauern darf man nun tatsächlich vom Aufstieg träumen.

Regionalliga Nordost: In einer spannenden Partie zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo konnte sich am Ende der Gastgeber in Unterzahl gegen den Rekordmeister der DDR mit 3:2 durchsetzen.

Regionalliga Nordost: Im Spitzenspiel der 4.Liga gewann der FC Energie Cottbus vor 13.000 Zuschauern mit 3:1 gegen den Tabellenführer Carl Zeiss Jena und verringerte den Abstand auf nur noch fünf Punkte. Beim Spiel gab es insgesamt 10 Karten, inklusive einen Wollitz an der Linie. Emotionen pur! 

NOFV-Oberliga: Die BSG Chemie Leipzig ist nach dem 2:0-Sieg gegen Wismut Gera nach wie vor Tabellenführer und heute war ein rundum gelungener Tag mit einer satten Choreo und jeder Menge Action auf den Rängen. Gelingt den Leipzigern tatsächlich der Durchmarsch?

3.Liga: Alle ostdeutsche Partien live am 22. Spieltag

3.Liga Live-Übertragungen des 22. Spieltag

Während Sport im Osten zur gewohnten Zeit immer Samstag 16.30 Uhr aus dem Sender gestrichen wurde, setzt man beim mitteldeutschen Heimatsender nun auf Live-spiele bzw. Live-Konferenz ab 14.00 Uhr. Aber auch in anderen dritten Programmen der ARD gibt es die 3.Liga live an diesem Wochenende zu sehen. Zumindest noch bis dies dann 2018 auch noch aus dem öffentlich-rechtlichem Programm gestrichen wird. 

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Alle Spiele auf einen Blick:

Freitag, 10. Februar 19:00 Uhr
VfL Osnabrück – FSV Mainz 05 II ndr.de
VfR Aalen – FC Rot-Weiß Erfurt swr.de
Samstag, 11. Februar 14:00 Uhr
SG Sonnenhof Großaspach – FC Hansa Rostock NDR
Sportfreunde Lotte – Holstein Kiel WDR / NDR
SC Paderborn – 1. FC Magdeburg WDR / MDR / mdr.de
FSV Frankfurt – Chemnitzer FC MDR / hessenschau.de
Hallescher FC – Jahn Regensburg MDR / mdr.de
FSV Zwickau – Werder Bremen II mdr.de
Sonntag, 12. Februar 14:00 Uhr
MSV Duisburg – Preußen Münster WDR

Zur aktuellen Tabellen-Situation aus Sicht des Ostfußball:

Während mit dem 1. FC Magdeburg, Hallescher FC und Chemnitzer FC weiterhin drei Vereine aus unserer Region im Kampf um den Aufstieg spielen, geht es im Tabellen-keller mit dem FSV Zwickau, FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Hansa Rostock allerdings gegen den Abstieg. Am Ende sollten es dann zirka 43 Punkte sein, um in der dritthöchsten Spielklasse zu bestehen. Und die haben bisher alle ostdeutschen Vertreter noch nicht erreicht. Fazit: Die Saison ist noch lang und da kann noch viel passieren. Mit einer positiven Serie kann man schnell ein paar Plätze in der Tabelle gut machen. In die andere Richtung mit negativem Ausgang allerdings auch.

Mehrere Ausschreitungen im Zusammenhang mit ostdeutschen Vereinen

Das Winter Randale Wochenende im deutschen Fußball

AMP

Trotz immer härterer Strafen Seitens des DFB nimmt die Gewalt im deutschen Fußball wieder zu. Und wenn man die Ausschreitungen von Dortmund gegen RB Leipzig betrachtet, ist man gar in die harten neunziger Jahre zurück versetzt. Aber auch an anderen Stellen im Umfeld von Fußballstadien brannte es wieder lichterloh. Wir fassen mit Bezug auf ostdeutsche Vereinen das vergangene Wochenende an dieser Stelle zusammen:

Borussia Dortmund – RB Leipzig

(Foto: YouTube.com)

Es wurden insgesamt 28 Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Beleidigung, Widerstand sowie räuberischen Diebstahls gefertigt.
Im Rahmen der Anmarschphase kam es im Bereich der Strobelallee, in Höhe des Stadions Rote Erde, zu massivem Bewurf mit Steinen und Dosen auf vorbeigehende Anhänger des RB Leipzig durch Anhänger von Borussia Dortmund. In diesem Zusammenhang wurden 2 Polizeibeamte und 2 Polizeibeamtinnen sowie ein Diensthund verletzt. Insgesamt konnte eine extreme Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder Anhängerschaft gegenüber den Gästen festgestellt werden. Diese richtete sich gegen jede als Leipzigfan erkennbare Person, egal, ob es sich um kleine Kinder, Frauen oder Familien handelte.

FC Rot-Weiß Erfurt – FSV Frankfurt

Als einige der Krawallmacher im Gästeblock versuchten, über die Absperrung zu gelangen, schritt die Polizei mit einem massiven Aufgebot ein. Die Beamte gingen auf den Rängen zum Teil mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen zumeist schwarz gekleidete junge Männer vor. Mindestens einer von ihnen wurde auch abgeführt. Nach bisherigen Angaben wurde eine Polizistin mit einem Tritt gegen den Kopf leicht verletzt, auch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes trug Blessuren davon. Über Verletzungen bei Fans wurde zunächst nichts bekannt.

Chemnitzer FC – Hallescher FC

Die Polizei hatte die 300 HFC-Fans nach dem Spiel vom Stadion in Chemnitz zum Hauptbahnhof begleitet. Dabei wurden neun Straftaten registriert. So wurden Polizeiautos mit Fußtritten demoliert. Ein Polizist sei leicht verletzt worden, als er von einem eisigen Schneeball getroffen wurde.Im Chemnitzer Bahnhof leerten die Fußball-Anhänger einen Feuerlöscher und durchschnitten die Hydraulikleitung eines Waggons. Auf der Zugfahrt nach Leipzig sei der Zug schwer beschädigt worden. Im Leipziger Hauptbahnhof kam es ebenfalls zu Randale. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Einem Beamten wurde ein Fußtritt gegen den Kopf versetzt. Auch in Halle wurden die Polizisten schließlich mit Flaschen und Steinen beworfen.

Quelle: Ultras Forum – stadionfans.de

FC Rot-Weiß Erfurt: Einziger Profiverein im Türkei Trainingslager

FC Rot-Weiß Erfurt reist in der Winterpause in das türkische Lara

Erfurt plant sein Trainingslager vom 10. bis 17. Januar im türkischen Lara, einem Ortsteil der türkischen Stadt Antalya. Damit ist der Verein der einzige deutsche Profiverein, welcher in der Winterpause in die Türkei reist. Das sonst beliebte Reiseziel unserer Fußballvereine wird hierzulande derzeit politisch boykottiert bzw. wegen akuter Terrorgefahr gemieden. Beim FC Rot-Weiß Erfurt scheint man allerdings unbeeindruckt. 

Schon im Sommer war Besiktas-Vorzeigestürmer Mario Gomez aus Angst vor Anschlägen und Demokratieabbau aus der Türkei quasi zurück nach Deutschland geflüchtet. Seitdem hat sich die politische Situation am Bosporus weiter verschärft. Während Präsident Erdogan weiter an einer islamischen Diktatur bastelt, versinkt das Land weiter im Chaos. Erst vor zwei Tagen detonierte erneut eine Bombe und riss 13 Menschen in den Tod.

(…) Es war eine schwierige Entscheidung, die mich sehr beschäftigt hat. Schweren Herzens will ich euch Besiktas-Fans persönlich mitteilen, dass ich in der kommenden Saison nicht für diesen tollen Verein, vor euch überragenden Fans und in diesem einzigartigen Stadion spielen werde. Der Grund dafür ist ausschließlich die politische Situation! Weder sportliche noch andere Gründe haben mich dazu bewegt. Einzig und allein die schrecklichen Geschehnisse der letzten Tage. Ich hoffe, ihr versteht das! Ein fettes Danke dem Verein, euch Fans und einfach all den Menschen mit denen meine Familie und ich viel Freude hatten! Es war ein überragendes Jahr mit der absoluten Krönung der Meisterschaft. Ich hoffe, dass diese politischen Probleme bald friedlich gelöst werden. Dann ist es mein großer Wunsch nochmal für Besiktas zu spielen! Der Verein und das Land sind mir in diesem einem Jahr sehr ans Herz gewachsen. Hoffentlich bis bald (…)

Steigerwaldstadion Panorama

Aber vielleicht überdenken die Erfurter auch noch ihre Trainings-Pläne im Winter bis dahin nicht nur der politischen Situation geschuldet: Im „Bericht des Präsidiums“ beleuchtete Präsident Rolf Rombach die aktuelle wirtschaftliche Situation, die wahrlich besorgniserregend ist. Danach steuert der Verein zum Ende dieser Saison auf einen Fehlbetrag von 1,3 Mio Euro zu. Ein auflaufendes Minus, das die ebenfalls unerfreulichen Zahlen der vergangenen Jahre noch in den Schatten stellt. Die Gesamtschulden des Klubs haben sich danach mittlerweile auf über 5 Mio Euro erhöht.. Die Ursache, so der Präsident, liege nicht beim Aufwand, sondern in der mangelnden Ertragskraft. Während der Durchschnitt in der Liga 8.864 Mio Euro erwirtschafte, läge der FC Rot-Weiß über 3. Mio Euro darunter.

3.Liga: 1. FC Magdeburg vs. Hallescher FC – live

Das Ostderby zwischen Magdeburg und Halle gibt es live im TV

Da nun das Stadion leider wegen einer Sperrung durch die Stadt Magdeburg aufgrund bautechnischer Probleme leer bleiben wird, ist zumindest die Liveübertragung beim „mitteldeutschen Heimatsender“ ein kleiner Trost-punkt für alle ostdeutschen Fußballfans. Hier also die letzten Infos zum Geisterspiel – 

Letzte Meldungen:

Magdeburg: (…) „Wir haben die Probleme um die Statik im Stadion natürlich mitbekommen. Die Entscheidung ist sehr heftig“, sagte Marius Sowislo mit ernster Miene. „Fußball hat mit Emotionen zu tun. Wir leben in unseren Heimspielen von den Fans, die uns immer helfen, ein paar Prozente mehr Leistung herauszukitzeln“, erklärte der 34-Jährige vor dem Duell mit dem Nachbarn. Ohne Emotionen gehe das Duell aber trotzdem nicht über die Bühne, versicherte Sowislo. „Das Spiel ist längst als Derby im Unterbewusstsein abgespeichert.“

„Das ist Wahnsinn, diese Saison bleibt uns aber auch nichts erspart“, sagte Härtel. Der Trainer flüchtete sich ein bisschen in Sarkasmus und erinnerte an die beiden Testspiele in der Saisonvorbereitung gegen die beiden Regionalligisten SV Babelsberg (2015/16) und Wacker Nordhausen (2016/17), die beide unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. „Wir kennen also die Atmosphäre im leeren Stadion. Und wir haben beide Spiele gewonnen“, sagte Härtel (…) [volksstimme.de]

Stadion Magdeburg

Halle: (…) Unter der Rubrik „Stichwort“ widmet sich hallscherfc.de künftig wöchentlich einem Thema rund um den HFC. Heute geht es um das unschöne Kuriosum „Geisterspiele“. Welcher Themen sollen wir uns in Zukunft annehmen?

Zweieinhalb „Geisterspiele“ gab es bisher mit Beteiligung des Halleschen FC. Das erste am 14. Oktober 2006 in der NOFV-Oberliga, als gegen Jena II keine Zuschauer zugelassen waren. Wenig später spielte der HFC in Zwickau am 26. November 2006 vor leeren Rängen und war nochmal von einem Teilausschluss betroffen, als am 13. April 2008 gegen Meuselwitz nur 1000 Fans dem Heimspiel des HFC beiwohnen durften. Am Sonnabend in Magdeburg folgt nun der nächste „Supergau“, ein Derby der 3. Liga ohne Unterstützung von den Rängen (…) [hallescherfc.de]

Allerletzte Meldung: 

Das weitere Ostderby des aktuellen Spieltag der 3.Liga zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem Chemnitzer FC gibt es als Livestream im Internet.

Lizenz für alle mitteldeutschen Drittliga-Vereine

Lizenz für den 1. FC Magdeburg, Hallescher FC, FC Rot-Weiß Erfurt, FC Erzgebirge Aue, SG Dynamo Dresden und Chemnitzer FC erteilt

Gute Nachrichten gab es diese Woche für gleich ostdeutsche Vereine in der 3.Liga. Für Magdeburg, Halle, Chemnitz, Aue und Erfurt gab es somit grünes Licht für die Saison 2016/2017 in der 3.Liga. Die beiden Teams des FCM und FCE und erhielten darüber hinaus auch eine Lizenz für die 2.Bundesliga, sollte der Aufstieg sportlich gelingen. Dynamo Dresden, bereits Aufsteiger, erhielt die Lizenz für die 2.Liga ohne Einschränkungen.

DFB-Zentrale mit Ball

Medienspiegel Lizenzerteilung –

(…) Der 1. FC Magdeburg, der Hallesche FC, Rot-Weiß Erfurt und der Chemnitzer FC erhalten die Lizenzen für die kommende Saison in der 3. Liga. Die Vereine bekamen aber jeweils Auflagen für die Lizenzerteilung. Beim FCM liegen sie laut Vereinsangaben im technisch-organisatorischen, bei RWE im wirtschaftlich-technischen Bereich und der CFC muss noch seine geplanten Einnahmen untersetzen. Das gaben die Clubs am Montag bekannt. Der HFC machte keine detaillierten Angaben zu den Auflagen. Alle vier Vereine teilten aber mit, dass sie optimistisch sind, die Nachbesserungen vornehmen zu können (…) [mdr.de]

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(…)  Der FC Erzgebirge Aue kann in der kommenden Saison sowohl in der 3. Liga als auch in der 2. Fußball-Bundesliga spielen. Die Zulassungsgremien beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) erteilten den Sachsen die entsprechenden Lizenzen, allerdings verbunden mit Auflagen. Das gab der Club am Dienstag bekannt. Die Auflagen für die 3. Liga betreffen den Bauablauf im Sparkassen-Erzgebirgsstadion. Zudem muss bis Ende Mai noch ein Nachweis bezüglich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erbracht werden (…) [sz-online.de]

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(…) Die SG Dynamo Dresden hat am Montag von der Deutschen Fußball Liga (DFL) den positiven Lizenzbescheid für die Saison 2016/17 in der zweiten Bundesliga erhalten. Die Spielgenehmigung für die zweite Liga wurde erwartungsgemäß ohne Auflagen im wirtschaftlichen Bereich erteilt (…) [die-fans.de]

Weitere ostdeutsche Vereine: 

Rostock: Der F.C. Hansa Rostock hat die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison formal erhalten, muss bis zum 31. Mai 2016 allerdings noch einige Auflagen und Bedingungen erfüllen. Unter anderem muss in Zusammenarbeit mit der Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet werden.

Cottbus: Die wirtschaftliche Lizenz für die kommende Drittliga-Saison hat der FC Energie schon – wenn auch unter Auflagen. Der FCE teilte am Dienstag auf Nachfrage mit, dass der Deutsche Fußball Bund (DFB) den Zahlen und Planungen der Cottbuser im Wesentlichen gefolgt sei.

Nackte Tatsachen – Erfordia Ultras

Während hierzulande die Sicherheit der Bürger restlos aus den Fugen gerät

…ist beim Fußball alles unter Kontrolle. Kann man nämlich derzeit völlig unbehelligt ohne Ausweis über die Grenze spazieren, so herrscht zumindest noch in den deutschen Stadien „Zucht und Ordnung“.  Pyroverbot durchsetzen statt Terrorgefahr stoppen lautet die Devise.

So berichten die Erfordia Ultras über intensive Kontrollen am Einlass beim Spiel gegen Dynamo Dresden – 

(…) Nacktkontrollen sind im Zuge von Fußballspielen in Deutschland leider keine Seltenheit mehr – zwar stehen sie noch nicht an der Tagesordnung, dennoch prägen sie schon seit geraumer Zeit die Durchsuchungstaktiken der Polizei gegenüber Fans.

erfordia ultras

Am besagten Heimspieltag wurden Fans am Eingang auf indiskrete, intransparente und verbal-aggressive Art und Weise rausgezogen. Die deklassierende Kategorisierung wurde von Zivilbeamten der Erfurter Polizei und Mitgliedern des Ordnungsdienstes vorgenommen. Bei den Durchsuchten handelte es sich vorrangig um regelmäßige E2-Besucher, aber auch um einige andere im Stadion anwesende Personen. Einmal in den Fokus der Sicherheitsorgane geraten, musste man sich unter den Augen der gesamten Öffentlichkeit der Spürnase eines Sprengstoffhundes aussetzen. Schlug ebendieser an, erhärtete sich der vermeintliche „Verdacht auf Pyrotechnik“ und die Polizei wies die Beschuldigten an, sich in die alte Geschäftsstelle des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. zu begeben. Die Beamten ließen es nicht zu, der Kontrolle durch Verlassen des Stadions zu entgehen. Ebenso lehnten sie es vehement ab, der Maßnahme durch das Hinzuziehen eines Fanprojektmitarbeiters oder einer unabhängigen Begleitperson einen weniger diktatorisch-rigorosen Charakter zu verleihen. Unter Druck, der Androhung körperlicher Gewalt und Anzeigen nie begangener Straftaten mussten sich die Beschuldigten vollkommen entblößen. Diese Maßnahme wurde anfänglich auf dem offenen Gang vollzogen und erst durch späteres Intervenieren des Fanprojektes in einen geschlossenen Raum verlegt. Das Verhalten des Ordnungsdienstes und der Polizei war zu jeder Zeit undurchsichtig, gereizt und aggressiv. Die Sicherheitsorgane waren nicht gewillt, in irgendeiner Art und Weise deeskalierend zu wirken, vielmehr verständigten sie sich via Beleidigungen, falschen Anschuldigungen und Androhungen körperlicher Gewalt gegenüber fragenden Fans (…)

Foto & Text: [erfordia-ultras.de]