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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

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3.Liga: Chemnitzer FC vs. 1. FC Magdeburg – live

Chemnitz gegen Magdeburg live im Free TV

Das spannende Ost-Derby zwischen dem Chemnitzer FC gegen den 1. FC Magdeburg gibt es am kommenden Samstag, den 2.12. live für alle Fußballfans beim Mitteldeutschen Rundfunk zu sehen. Zudem wird es auch einen so genannten Online-Live-Stream im Internet geben.

Letzte Meldungen: 

Chemnitz: Der Chemnitzer FC hat den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nur unter Auflagen erhalten. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, müssen die Sachsen bis zum 23. Januar 2018 Nachweise in Höhe von 124.000 Euro erbringen. Der DFB hatte im Rahmen der Nachlizenzierung das geplante Vereinsergebnis der laufenden Saison untersucht. Der Vorstand der Chemnitzer sei jedoch optimistisch, die geforderte Summe noch auf dem Beschwerdeweg reduzieren zu können. Auch ein zusätzliches Testspiel im Frühjahr 2018 soll weitere Einnahmen generieren. (ran.de)

Magdeburg: Im Frühjahr 2018 beginnen die Umbauarbeiten in der MDCC-Arena. Dabei sollen die Gästetribüne (Block 15) und die Nordtribüne (Blöcke 3 bis 7) statisch ertüchtigt und die Auflagen der Deutschen Fußballliga (DFL) für die Zweitligalizenz erfüllt werden. Das wurde in einer Besprechung im Alten Rathaus bekanntgegeben, zu der Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper Vertreter des 1. FC Magdeburg und der Fanszene eingeladen hatte. An dem Treffen nahmen zudem der Leiter des Kommunalen Gebäudemanagements, Heinz Ulrich, und der Leiter des Bauordnungsamtes, Hartmut Schütt, der Geschäftsführer des Stadionbetreibers MVGM, Steffen Schüller, sowie Architekt Dirk Westpfahl („phase 10“ aus Freiberg) teil. Voraussichtlich im Februar 2018 soll der Stadtrat über die Beschlussvorlage zum Umbau abstimmen. Diese wird derzeit erstellt. (1fc-magdeburg.de)

Allerletzte Meldung: Der Gästebereich ist für Fans des 1. FC Magdeburg schon seit Wochen in Chemnitz restlos ausverkauft. So werden rund 1700 FCM Fans im Stadion dabei sein.  Insgesamt wird mit rund 8.000 Besuchern in der Community4U-Arena an diesem Tag gerechnet. Von Chemnitzer Fanszene wird dazu aufgerufen, sich an einer Ticket-Spendenaktion zu beteiligen, die den Sitzplatzbereich im Block 2 betrifft. Die gespendeten Tickets sollen Kinder- und Jugendeinrichtungen zu Gute kommen, die ihren jungen Schützlingen damit einen Stadionbesuch ermöglichen sollen.

FC Magdeburg: Marode Kurve wird zur größeren Stehplatz-Tribüne

MDCC Arena Umbau steht bevor

Künftig wird es auf der Nordtribüne dann rund 13000 Stehplätze für die FCM-Fans geben, insgesamt steigt das Fassungsvermögen der MDCC-Arena von 27000 auf 30000 Zuschauer. Die Umbaukosten belaufen sich demnach auf 5,9 Millionen Euro, an denen sich auch der 1. FC Magdeburg als Stadion-Mieter beteiligt.

Bereits im August 2016 hatte es erste Hinweise gegeben, dass sich durch das rhythmische Hüpfen der Magdeburger Fußballfans die Bausubstanz der Arena deutlich verschlechtert hatte.  Daraufhin hatte die Stadt Magdeburg ein Gutachten in Auftrag gegeben, das darstellen soll, wie hoch die Schwingungen der Tribünen wirklich sind. Bisher ist in Sachen Gutachten allerdings noch nichts passiert und das Lösen von Fertigteilen kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Darauf folgte ein Hüpfverbot für FCM-Fans im eigenen Stadion.

3.Liga: Alle ostdeutsche Partien live am 22. Spieltag

3.Liga Live-Übertragungen des 22. Spieltag

Während Sport im Osten zur gewohnten Zeit immer Samstag 16.30 Uhr aus dem Sender gestrichen wurde, setzt man beim mitteldeutschen Heimatsender nun auf Live-spiele bzw. Live-Konferenz ab 14.00 Uhr. Aber auch in anderen dritten Programmen der ARD gibt es die 3.Liga live an diesem Wochenende zu sehen. Zumindest noch bis dies dann 2018 auch noch aus dem öffentlich-rechtlichem Programm gestrichen wird. 

 

Alle Spiele auf einen Blick:

Freitag, 10. Februar 19:00 Uhr
VfL Osnabrück – FSV Mainz 05 II ndr.de
VfR Aalen – FC Rot-Weiß Erfurt swr.de
Samstag, 11. Februar 14:00 Uhr
SG Sonnenhof Großaspach – FC Hansa Rostock NDR
Sportfreunde Lotte – Holstein Kiel WDR / NDR
SC Paderborn – 1. FC Magdeburg WDR / MDR / mdr.de
FSV Frankfurt – Chemnitzer FC MDR / hessenschau.de
Hallescher FC – Jahn Regensburg MDR / mdr.de
FSV Zwickau – Werder Bremen II mdr.de
Sonntag, 12. Februar 14:00 Uhr
MSV Duisburg – Preußen Münster WDR

Zur aktuellen Tabellen-Situation aus Sicht des Ostfußball:

Während mit dem 1. FC Magdeburg, Hallescher FC und Chemnitzer FC weiterhin drei Vereine aus unserer Region im Kampf um den Aufstieg spielen, geht es im Tabellen-keller mit dem FSV Zwickau, FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Hansa Rostock allerdings gegen den Abstieg. Am Ende sollten es dann zirka 43 Punkte sein, um in der dritthöchsten Spielklasse zu bestehen. Und die haben bisher alle ostdeutschen Vertreter noch nicht erreicht. Fazit: Die Saison ist noch lang und da kann noch viel passieren. Mit einer positiven Serie kann man schnell ein paar Plätze in der Tabelle gut machen. In die andere Richtung mit negativem Ausgang allerdings auch.

FCM-Hooligans distanzieren sich von Ultra-Pakt

Nach dem Tod von Hannes hatten sich die Ultras aus Magdeburg und Halle auf eine Art “Waffenstillstand” verständigt. Beide Seiten wollen auf den Besuch der beiden anstehenden Sachsen-Anhalt-Derbys verzichten. Die FCM-Hooligans interessiert das Ultra-Abkommen zu den beiden Derbys jedoch nicht! Folgendes Schreiben kursiert dazu derzeit bei Facebook:

(…)  Die alte Garde und die Hooligans der Vereine 1.FC Magdeburg, BFC Dynamo Berlin und Braunschweig, werden entgegen einer Erklärung von Angehörigen der beiden Ultra Gruppen zu dem Auswärtsspiel nach Halle reisen, um unseren Verein zu Supporten und entsprechend Flagge zeigen. Für uns hat sich zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt, die Anreise nach Halle nicht anzutreten, denn das Derby dieser beiden Mannschaften stellt eines der Höhepunkte innerhalb der Fußballsaison dar. Wir können darüber hinaus nicht nachvollziehen, dass die Ultras ein weichgespültes Abkommen mit dem Erzfeind Halle schließen.

Der HFC ist traditionell ein Scheißverein und unser Erzfeind, daher haben wir in der Vergangenheit keine Gespräche geführt und werden es auch in der Zukunft nicht tun. Gemäß dem Slogan: ” Alle gegen Halle”, werden wir gemeinsam und fest entschlossen Alle jetzt erst recht nach Halle fahren. Mit dem Tod von Hannes gab es einen traurigen Moment innerhalb der Fanszene in Magdeburg, dennoch sollten wir nicht in Schockstarre verfallen und Trübsal blasen, sondern uns vielmehr auf kommende Ereignisse und Aufgaben vorbereiten.

Die Sprecher der Ultraszene in Magdeburg haben keinen Einfluss auf die aktive und seit Jahren gewachsene Hooliganszene in Magdeburg und somit ist diese Erklärung für uns unwirksam und keineswegs hinnehmbar. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Berlin und Braunschweig haben wir uns auf eine gemeinsame Anreise nach Halle beim Rückrundenspiel verständigt (…) [stadionfans.de]

FC Hansa Rostock: “Schweine DFB” – Pyro in Magdeburg

Hansafans zünden Pyro und skandieren lautstark “Schweine DFB”

Aus Rostock hatten sich rund 2.300 Anhänger angekündigt, die vor dem Spiel zunächst gegen Kollektivstrafen des DFB demonstrieren wollten. Der Protest weitete sich dann auch auf den Wiederanpfiff in Durchgang Zwei im FCM-Stadion aus. Während aus dem FC Hansa Rostock Fanblock dichte Rauchschwaden zogen, wurde von beiden Fanlagern lautstark ihre Meinung über den Deutschen Fußballbund kundgetan. Schon zuletzt brannte es im DFB-Pokal lichterloh in zahlreichen Stadien.

Aktive Fans und Verband sind schon länger im Clinch –  

In der jungen Vergangenheit wurden immer wieder mafiöse Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft, ähnlich wie bei der FIFA auch beim DFB bekannt. Um Ex DFB Chef Wolfgang Niersbach und Lichtgestalt Franz Beckenbauer ist es seit diesen öffentlichen Enthüllungen sowie Anschuldigungen sehr ruhig geworden. Anderseits verhängen genau jene Funktionäre in ihrem Sportgericht teilweise nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine und Kollektiv-Repressalien gegen deren Fans. Und zu Guter letzt gab der Bundesgerichtshof gar grünes Licht, dass hohe Geldstrafen wegen Abbrennen von Pyroartikeln in den Stadien an die Fans weitergegeben dürfen. Sozusagen eine Art Scharia Gesetz im deutschen Fußball. Nun erlebt man aktuell eine Trotzreaktion verschiedener Fanszenen – die Fronten scheinen extrem verhärtet zu sein.

Im deutschem Fanforum wird derweil diskutiert, wie hoch die Strafe für den FC Hansa Rostock ausfallen könnte. Von richtig teuer bis zu 100.000 Euro inklusive Geisterspiel ist da die Rede. Geld was dem Verein am Ende wieder in der ohnehin klammen Kasse fehlen wird. Für die Verursacher scheint jedoch klar zu sein – der Kampf gegen den verhassten Verband hat gerade erst begonnen. So zumindest hat man den Eindruck als neutraler Betrachter der Szenerie.

FCM-Fans: Teilausschluss und neuerliche Randale

FC Magdeburg Fans müssen heute teilweise auf der Tribüne Platz nehmen

Gegen Werder Bremen 2 werden die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne, gemeinhin Block U genannt, geschlossen bleiben. Grund ist ein Urteil des DFB-Bundesgerichts vom 9. August 2016.

 

So informierte die Ultragruppe Blue Generation direkt im Anschluss:

Es ist bekannt, dass zum Heimspiel gegen Werder Bremen II Block U geschlossen bleiben wird. Folglich werden wir auf die Südtribüne gehen und von dort aus den großen 1. FCM unterstützen. Der Vorverkauf für die Südtribüne soll in Kürze beginnen. Außerdem empfehlen wir Euch, von einer anteiligen Ausbezahlung Eurer Dauerkarten abzusehen und die Kohle beim Club zu belassen. Schweine DFB!

“Schweine” kann man sicherlich auch zu Recht zu den Leuten sagen, welche den Zug zurück aus Münster mit einem Schaden von 50.000 Euro verlassen hatten. Ob der Vandalismus von Personen aus dem Dunstkreis der Ultras ausging, ist allerdings derzeit noch nicht geklärt:

[…] Fans des 1. FC Magdeburg sollen […] auf dem Rückweg aus Münster für Sachbeschädigungen an einem Doppeldeckerwaggon der Deutschen Bahn gesorgt haben. Zwischen Braunschweig und Magdeburg sollen FCM-Fans Tische, Lampen, Deckenverkleidungen und Glas zerstört haben […]

Laut Angaben der Bundespolizeiinspektion Magdeburg, die den Gesamtschaden auf 50.000 Euro schätzt, sollen FCM-Fans vorher die im Wagen befindlichen Kameras überklebt haben. Dennoch sollen Videoaufnahmen existieren, mit denen die Bundespolizei nun nach beteiligten Fans fahnden will […] [stadionfans.de]

Mit dem Ultra-gedanke haben solche sinnlosen Aktionen jedoch rein gar nichts zu tun – sicherlich auch nicht der feige Überfall auf einen Dresden-Anhänger im Magdeburger Hauptbahnhof. Ein Dynamo-Fan ist in Magdeburg zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der 18-jährige am Sonntagabend am Hauptbahnhof unterwegs und sang dabei ein Lied der SGD. Das nahmen vier unbekannte Täter zum Anlass um ihn bei den Schließfächern abzufangen und auf ihn einzuschlagen. Dabei wurde er schwer verletzt. Die Täter flüchteten anschließend mit der Tasche des Opfers, im Gepäck mehrere Dynamo-Fanutensilien.

Start FIFA 17 erneut ohne 3.Liga

Mehrheit der ostdeutschen Fans müssen weiter warten

Denn wenn am 29. September das neue Fifa 2017 in die Läden kommt, wird die 3.Liga auch weiterhin nicht im Spiel für PC, PS 4 oder XBOX zu finden sein. Einzigstes Trostpflaster ist ein Patch für die PC-Version. Seitens des DFB war das Interesse an der Lizenzvergabe der 3. Liga angeblich vorhanden, allerdings war wohl der Einbau zu aufwendig.

Trailer Fifa 17:

So schauen die ostdeutschen Anhänger des FC Magdeburg, Chemnitzer FC, FC Hansa Rostock, Hallescher FC, FSV Zwickau und dem FC Rot-Weiß Erfurt erneut in die Röhre, während von der Insel weiterhin Mannschaften wie Plymouth Argyle, Crewe Alexandra und Accrington Stanley sogar aus der vierten Liga auswählbar sind. Wäre daher die dritte Liga nicht endlich eine Option für Konami mit ihrem Videospiel PES? Und für den DFB ist es ohnehin eine Option an frisches Geld zu kommen – Nutznießer wären am Ende alle.

Fußballfibel – Rezension (Ostvereine)

Ostvereine in der Fußballfibel – Bewertung

Für unter 10 Euro sind bei “Culturcon” verschiedene Fußballfibeln zu haben. Doch sind die Bücher überhaupt das relativ wenige Geld wert? Ein User von stadionfans.de hat die verschiedenen Teile von Ostvereinen einmal genauer unter die Lupe genommen.

1. FC Union Berlin

positiv: Man merkt, dass der Schreiber kein Erstlingswerk geschrieben hat. Sehr sauberer Stil.
Das Buch ist informativ und kurzweilig zu lesen

negativ:
Luther ist kein alter eingefleischter Unioner. Das merkt man dem Buch an. Es fehlt die Verbundenheit
und der Fanatismus im Buch, die ein eingefleischter Fan mitbringt. Konzept verfehlt.

SV Babelsberg 03

positiv: man erfährt etwas über einen Verein, über den sonst eher wenig berichtet wird
und über den es keine Literatur gibt. Die Verbindung des Autors scheint intensiver als
die von Luther (Union)

negativ:
zu politisch, zu sehr Schublade – zudem ignoriert Autor eine weitere Gruppe in der Szene
einfach und schreibt auch nichts über Konflikte innerhalb der Babelsberger Szene.
Konzept teilweise aufgegangen

BFC Dynamo
positiv: Die Aufarbeitung der Historie und insgesamt der sportliche Teil

negativ: Die Texte über die Fanszene sind schon informativ, allerdings hätte
hier der BFC wesentlich mehr zu bieten gehabt. Hier hätte ein BFC-Urgestein wohl mehr rausgeholt.
Konzept teilweise aufgegangen.

FC Energie Cottbus

Dieses Buch liest sich top. Sehr einfacher Stil – einfach ein Buch für Fußballleute. Dazu informativ und viel Herzblut enthalten. Hier ging das Konzept zum ersten mal richtig auf.

negativ: aus meiner Sicht nichts. Das Cottbus nicht gerade der interessanteste Verein ist – dafür kann der Autor ja nichts

1. FC Lok Leipzig

Positiv: Sportlich und historisch 1 A recherchiert!
Auch die Texte über die Fanszene gefallen. Hier ist das Konzept ebenfalls
aufgegangen.

negativ: Die Verharmlosung der eigenen Fanszene incl. bestimmten Ereignissen

BSG Chemie Leipzig

positiv:
Künstlerisch und stilistisch meine Nr. 1 in der Reihe.
Ein bisher einzigartiges Buch, in dem er auf künstlerische Weise die Geschichte
des Vereines darlegt. Konzept absolut erfüllt

negativ: die fehlende kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und
dem egoistischen Alleingang bei der Neugründung.

1. FC Magdeburg

positiv: Vom Stil her etwas schlichter, dafür bodenständiger als der Vorgänger.
Ein ausgewogenes Buch, welches den Fokus eher auf die Fanhistorie des Vereines legt.
In dieser Rubrik meine Nr. 1 in der Reihe.

negativ: Es fehlt die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt!
Meiner Meinung nach zuviel Ostalgie und Traditionsrumheulerei. Die Zeiten haben
sich nun mal geändert.

FC Hansa Rostock

fussballfibel

(Screenshot: http://www.culturcon.de/)

positiv: die eingeflossenen Interviews bzw. Meinungen von Leuten aus der Hansa-Fanszene
Die Recherchen zu bestimmten Geschehnissen (Ostrava…)

negativ: Nach dem BFC hat der Autor nun eine zweite Fibel geschrieben. Fan zu sein von
2 Vereinen, dazu beide aus dem Osten, nimmt man als Leser einfach nicht ab.

Konzept bei diesem Buch nicht aufgegangen.

Ranking in der Gesamtbewertung:

1. Chemie Leipzig
2. FC Magdeburg
3. Energie Cottbus
4. Lok Leipzig
5. BFC Dynamo
6. SV Babelsberg
7. Union Berlin
8. Hansa Rostock

1. FC Magdeburg vs. SG Eintracht Frankfurt – Medienspiegel

Ein medialer Rückblick auf das brisante DFB-Pokalspiel am gestrigem Tag in Magdeburg

Rauchbomben, Pyro und Rengalos aus dem Frankfurter Gästeblock führten zu einer Provokation der Magdeburger Anhänger zu Beginn der 2.Halbzeit. Diese versuchten darauf den Platz zu stürmen, was zu einer kurzzeitigen Spielunterbrechung führte. Nun droht der SGE, aber auch dem FCM sicherlich eine Hohe Strafe durch den DFB.

(…) Die zweite Halbzeit im im DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Eintracht Frankfurt hatte gerade begonnen, als plötzlich Rauch im Stadion von Magdeburg aufstieg. Eintracht-Fans hatten Rauchbomben und Leuchtraketen gezündet, offenbar auch in Richtung der Anhänger des 1. FC Magdeburg.

Einige von ihnen fühlten sich dadurch scheinbar provoziert und versuchten, den Rasen zu stürmen. Das konnte die Polizei, die binnen weniger Sekunden im Innenraum war, aber verhindern. Schiedsrichter Markus Schmidt unterbrach die Partie und schickte beide Mannschaften in die Kabine. Nach knapp elf Minuten hatte sich die Lage wieder beruhigt, so dass das Spiel fortgesetzt werden konnte (…) [stadionfans.de]

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SKY auf Youtube:

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Zu Beginn der zweiten Hälfte waren aus dem Gästeblock der etwa 2.300 Eintracht-Fans zunächst dunkle Rauchschwaden aufgestiegen. Wohl um die Sicht auf jene Chaoten zu vernebeln, die kurz darauf Raketen in den benachbarten Familienblock der Magdeburger schossen. Die Feuerwerkskörper landeten inmitten der FCM-Fans und explodierten krachend. Menschen flüchteten aus dem Stadion, die Polizei marschierte auf. “Kurzzeitig Angriffe auf Polizeibeamte im Pufferblock”, twitterte die Magdeburger Polizei. [spon.de]

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Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit flogen aus dem Gästeblock Leuchtraketen auf die Gegentribüne, wo auch Familien und Kinder saßen. Der Magdeburger „Block U“ versuchte daraufhin, den Platz zu stürmen, konnte erst durch die Polizei zurückgedrängt werden. Die Partie wurde minutenlang unterbrochen.  [mz-web.de]

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“Das sind Szenen, die wir nicht sehen wollen. Die Polizei hat gut reagiert und deeskalierend gewirkt”, sagte Fredi Bobic, der neue Vorstand Sport beim Fußball-Bundesligisten aus der Main-Metropole. Auch Magdeburgs Trainer Jens Härtel sprach von “unwürdigen Bildern”. Näher wollte er aber nicht auf die Zwischenfälle im Stadion eingehen. “Sonst bekommen diese Chaoten noch mehr Schlagzeilen”, erklärte er.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste die Begegnung für gut zehn Minuten unterbrochen werden, weil aus dem Frankfurter Block Leuchtraketen direkt in die Zuschauerränge geschossen wurden. Die Polizei konnte aufgebrachte Magdeburger Anhänger daran hindern, den Platz zu stürmen. Die örtlichen Beamten teilten später mit, dass einige Familien wegen der Zwischenfälle das Stadion verlassen hätten. (op-online.de]

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Um es nach Ultras.ws Manier säuberlich aufzuarbeiten :

Anfang 2. Halbzeit:

-Frankfurt (übrigens war bei denen heute Mal-Stunde, den Gesichtern zu urteilen) zündet 4 Rauchbomben, 1 davon fliegt in den Bereich neben dem Gästeblock auf der Gegengerade, wo im unteren Bereich an der Ecke BFC, FCM & BTSV Hools standen.

-Kurz darauf fliegt auch ein Böller auf die Gegengerade, verfehlte jedoch den anvisierten Bereich & traf die oberen Sitzreihen, wo die Normalos saßen..

-Stadionsprecher & Heimfans reagierten entsprechend empört

-Im Block U (Magdeburg) vermummen sich ca. 20-30 Personen und versuchen den Rasen zu stürmen.

-Polizei treibt die Leute mit Pfeffer zurück

-Situation beruhigt sich langsam. Kleinere Handgemenge am Gästezaun mit der Polizei. (ultras.ws)

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Zum schlechten Schluss ließen sich die Frankfurter Spieler doch tatsächlich vor der eigenen Fankurve feiern und zelebrierten mit den mitgereisten Eintracht-Anhängern die Welle. Das war eine grenzwertige Aktion. Zum einen, weil ein Teil der 2300 Eintracht-Fans sich mal wieder ordentlich daneben benommen und mit dem gefährlichen und scharf zu verurteilenden Abschießen von Leuchtraketen in einen Zuschauerblock für eine elfminütige Spielunterbrechung gesorgt hatte. Und zum anderen, weil man nach dieser Nicht-Leistung von Magdeburg vielleicht auch etwas bescheidener jubeln könnte. Das ist vielleicht Geschmackssache, doch selbst der wieder einmal alle überragende Torhüter Lukas Hradecky schüttelte Minuten später noch entgeistert den Kopf: „Ich kann mich nicht mal richtig freuen. Wenn wir so spielen, kriegen wir gegen Schalke vier Stück.“ Wenn’s reicht. (fr-online.de)

Fußballosten – Fankrawalle – Medienspiegel

Ausschreitungen ostdeutscher Vereine

Nicht ganz friedlich ging es leider dieses Wochenende in der 3.Liga zu. Und nicht ganz unschuldig waren dabei die Anhänger unserer ostdeutschen Vereine. Eine Zusammenfassung zu den Ereignissen haben wir dazu auf Stadionfans.de/Ausschreitungen gefunden – 

Magdeburg: […] Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mitte der ersten Halbzeit versuchten rund 300 teilweise vermummte Magdeburger die Einlasskontrollen zu stürmen. Nach dem Spiel attackierten rund 200 Preußen-Anhänger die Beamten an der Absperrung zum Gästeparkplatz. Hierbei kamen Pfefferspray, Schlagstöcke und auch Polizeihunde zum Einsatz. Im Stadion selbst wurden kurz vor Spiel-Eende von Preußen-Ultras mehrere Rauchtöpfe gezündet. Insgesamt wurden von der Polizei 28 Anzeigen wegen unterschiedlicher Delikte gefertigt.

[die-glocke.de, 23. April 2016, 09:39]

***

Rostock: […] Randalierende Fußball-Fans von Hansa Rostock hielten in der Nacht zum Samstag die Polizei in Atem. Fünf Hansa-Fans wurden nach Auseinandersetzungen an mehreren Tatorten festgenommen. Zehn Personen wurden verletzt, darunter zwei Polizisten.

Etwa 30 bis 50 Rostocker waren bereits am Vorabend des Spiels gegen die Würzburger Kickers angereist. Nach Angaben von Polizeisprecherin Kathrin Reinhard gab es gegen 23 Uhr bereits ein erstes Handgemenge mit Punkern vor dem Hauptbahnhof, wobei zwei der Einheimischen verletzt wurden.

Der Streit setzte sich mit teilweise den gleichen Personen wenig später vor einer Diskothek in der Beethovenstraßee fort. Dabei gab es vier Verletzte unter den Besuchern des Musiklokals. In einem Fall ist von gefährlicher Körperverletzung die Rede. Die Hansa-Fans wurden von der Polizei des Platzes verwiesen.

Zwei Verdächtige, die sich an der Prügelei aktriv beteiligt haben sollen, wurden von der Polizei im Stadtgebiet gesucht und bei der Fahndung am Mainkai entdeckt. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen. Hansa-Fans wiollten verhindern, dass zwei von ihnen von der Polizei in Gewahrsam genommen wurden. Nach einer versuchten Gefangenenbefreiung wurde ein junger Mann festgenommen, dagegen kamen die zwei wieder auf freien Fuß, um die er sich gewaltsam bemüht hatte. Bei der Rangelei wurde ein Polizist verletzt.

Gegen 3.30 Uhr zog eine Gruppe von Rostockern lärmend druch die Juliuspromenade und trat gegen Mülleimerl. Zwei Passanten, die sie zur Rede stellten, wurden attackiert – einer so schwer, dass er ins Juliusspital gebracht wurde.. Die Täter flohen vor Eintreffen der Polizei

Gegen 5.20 Uhr konnte die Polizei schließlich eine Gruppe der Gesuichten am Unteren Markt an einer geöffneten Bäckerei stellen. Auch in dem bereits geöffneten Lokal sollen sich die Hansa-Anhänger daneben benommen haben. Dort wurden zwei 25-Jährige festgenommen.

Eine Stunde vor Beginn des Spiels wurde in Heidingsfeld die Scheibe eines Lokals eingeworfen und ein Polizist durch einen Flaschenwurf verletzt.

In einer ersten Bilanz war von fünf festgenommenen Rostockern die Rede, in zwei Fällen wurde Rauschgift gefunden […]

[mainpost.de, 24. April 2016, 10:10]

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auechemnitz

Chemnitz:(…) Kurz nach der Pause der Partie am Sonntag zündeten mehrere Chaoten Pyrotechnik und Böller im Chemnitzer Block. Zudem wurden mehrere Feuerwerkskörper in Richtung des Auer Blocks gefeuert. Das Spiel wurde daraufhin von Schiedsrichter Harm Osmers zweimal kurzzeitig unterbrochen. CFC-Coach Sven Köhler versuchte am Zaun, die eigenen Fans zu beruhigen.

Außerdem rollten die Chemnitzer Fans ein Plakat mit der Aufschrift „Wismut verrecke“ aus (…)

[Quelle: sz-online.de, 24.04.2016, 18:00]

Wer jedoch nun glaubt, Ausschreitungen und Krawalle seien ein rein ostdeutsches Phänomen, der sieht sich gewaltig getäuscht. Vorkommnisse mit Verletzten durch Hooligans gab es beispielsweise auch in der 1. Bundesliga beim FC Bayern München in Berlin, beim VfB Stuttgart und auch bei Hamburger SV gegen Werder Bremen. Eine komplette Chronik dazu findet man auch hier.

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