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Bild und DFB, Ultras und Hooligans

Hü und Hott – DFB und Bild (Zeitung) nun auch im Wahlkampf-Modus?

 Dazu haben wir einen interessanten Beitrag im Internet gefunden:

(…) Die Ticker rauschen im Blätterwald. “DFB und Politik forcieren Dialog mit Ultras“ (n-tv.de, 16. August). “Keine Geisterspiele – aber Pyro?“, steht da eben auf einmal im Raum.

“Der DFB empfiehlt seinem Kontrollausschuss, bis auf Weiteres darauf zu verzichten, Strafen zu beantragen, die unmittelbare Wirkung auf Fans haben, deren Beteiligung an Verstößen gegen die Stadionordnung nicht nachgewiesen ist … Der Fußball in Deutschland steht auch für Stehplätze, faire Eintrittspreise und die 50+1-Regel. Der DFB meint es mit dem Angebot zum Dialog ernst“, wird aktuell Reinhard Grindel, DFB-Präsident, medienseitig zitiert.

Dialog? War da nicht schon mal was? Lange her? Alles neu? Fragen dürfen wird man ja wohl noch mal.

Apropos Fragen. Selbige hatte – fast zeitgleich, aber nur fast – auch die von Kommissar Stoever oft gelobte “BLÖD-Zeitung“ an die Fußball-Fanszene. Oder Ultras. Oder Hooligans. Oder so. Jedenfalls investigativ. Irgendwie so …

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(Screenshot ultras-dynamo.de: O.M.)

“… Das Ziel des DFB ist ganz eindeutig, die Fans zu spalten. Dafür hat man mit der BILD einen langjährigen Partner in die Spur geschickt, um nun die Stimmung anzuheizen. Die tendenziöse Fragestellung der vorliegenden Anfrage belegt das. Aktive Fans sind von Grund auf Böse und die Vereine sollen sich dazu äußern. Ganz bewusst wird im selben Fragenkatalog auch speziell auf Hooligans eingegangen, die für sich im aktuellen Konflikt mit dem DFB keine Rolle einnehmen. Man kann nur vermuten, dass der Autor im fertigen Bericht hier erneut die Begriffe Ultras und Hooligans vermengt, um negative Assoziationen zu wecken. Für die Beschreibung der positiven Seiten einer lebendigen Fankultur ist kein Platz vorgesehen. Welche Ziele die Fans mit dem Protest gegen den DFB verfolgen, wird kaum Beachtung geschenkt. Das ist uninteressant, weil es nicht ins Bild passt. Es geht nicht um eine neutrale Wiedergabe der aktuellen Zustände, es geht einzig und allein um die Agenda des DFB …“ (’Hallo, hier ist die BILD, wir hätten mal ein paar Fragen …’ – Ultras Dynamo, 12. August).

Fragen über Fragen. Und damit sind nicht unbedingt die der “BLÖD-Zeitung“ gemeint (…)

Quelle im Original: meyview.com

DFB Pokal am Ende: Hansa vs. Hertha

DFB und Polizei machtlos – Fanblock zu NoGo Area

Während Berliner und Rostocker Ultras es schafften mit Pyro im Ostseestadion das DFB Pokal Spiel zur knapp zwanzig-minütigen Unterbrechung zu zwingen, sahen Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten, wie macht, – und hilflos der Verband samt der Polizei bei solchen Vorgängen agieren – nämlich gar nicht. 

Video: +++Pyroaktion im Herha Block +++ Präsentation der Ostkurve  Hertha BSC Fahne mit anschließender Verbrennung +++ Anzünden von Sitzschalen im Pufferblock

Offizielle Polizei-Meldung:

Im Stadion kam es während des Spiels im Gästeblock sowie auf der Südtribüne zu massivem Zünden von Pyrotechnik und Anlegen von Vermummungen. In diesem Zusammenhang kam es auch zu Provokationen auf beiden Seiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde auf der Südtribüne ein im Jahr 2014 gestohlenes Banner (30 x 2m) des Vereins Hertha BSC Berlin durch Vermummte in Blickrichtung zu den Gästefans verbrannt. Dabei wurden auch Sitzschalen und Fanschals in Brand gesetzt, die durch Ordnungskräfte unter Polizeischutz gelöscht werden mussten. In diesem Zusammenhang wurde zwischen dem Schiedsrichter und der Polizei auch über ein Spielabbruch beraten.

„Bereits während unserer heutigen Einsatzbesprechung informierte mich der Verein F.C. Hansa Rostock, dass laut Informationen der Vereinsführung sich das gestohlene Banner bereits im Stadion befinde und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgerollt werden solle.“, so Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock.

Daher wurde die Südtribüne gründlich durch auswärtige Ordnungskräfte und Polizeikräfte durchsucht, das Banner konnte dabei jedoch nicht gefunden werden. Da die durchsuchenden Ordnungskräfte keinerlei Bezug zum F.C. Hansa Rostock haben, kann nahezu ausgeschlossen werden, dass das Banner durch sie ins Stadion gelangte oder bei Kontrollen unentdeckt blieb.

„Somit liegt die Vermutung nahe, dass das Banner über vereinseigene Strukturen und mit Wissen von Vereinsoffiziellen ins Stadion gelangen konnte.“, so Michael Ebert.

So informiert die Polizeiinspektion Rostock

DFB Pokal ein einziges Fiasko:

„Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!“ (ostfussball.com)

Mehr Info zum Spiel FC Hansa Rostock gegen Hertha BSC findet man auch hier

DFB-Pokal als Protest-Plattform gegen den Ausrichter

Massenweise Proteste gegen den DFB und seinen Pokal

„Mafia-Pokal“ oder auch „Halunken-Cup“ wird der DFB-Pokal hinter vorgehaltener Hand von den aktiven Fans (Ultras) in den Kurven genannt. Und dabei hat der deutsche Fußball Verband nach eigenen Worten kein Image-Problem. Doch die lautstarken Sprechchöre aus den Stadien entlarven solche Meldungen schnell als nur allzu schwache Fake News.  

(…) Die Einführung des kommerziellen RasenBallsport hierzulande , weiterhin unaufgeklärte Korruption und Vetternwirtschaft beim Verband, Helene Fischer beim DFB Pokalendspiel, nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine, Kollektivstrafen gegen Fans oder zuletzt Chinas U20 in der Regionalliga ließen das Fass endgültig überlaufen (…)[ostfussball.com]

*Fußballmafia DFB und Scheiß DFB Rufe aus dem FC Bayern Fanblock, untermalt mit viel Rauch und Pyro – Ultras demonstrieren so Zusammenhalt gegen den Verband

Und wie sehr es der Verband mittlerweile bei den deutschen Fußballfans verkackt hat, wurde optisch und akustisch erneut am vergangenem Wochenende sichtbar. Die Webseite fussballmafia.de hat dazu alle Aktionen des ersten Pokal Spieltag in Wort und Bild gegen den DFB dokumentiert:

Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!

Hier gefunden -> [stadionfans.de]

Bild Zeitung Fragenkatalog: Hetzkampagne oder Schlagzeilen?

Umfrage der Bild zum Thema Ultra- und Hooliganszene im deutschen Fußball

So hinterfragen die Ultras von Dynamo Dresden auf ihrer Homepage: Ist es lediglich eine weitere Hetzkampagne gegen eine scheinbare Randgruppe, um Schlagzeilen zu produzieren? Oder sind gemeinsame Interessen zwischen BILD und DFB der eigentliche Grund für die plötzliche Neugierde an den aktiven Fanszenen Deutschlands? 

(…) Sehr geehrter Herr …….,

bezüglich unserer Anfrage vom 1. August 2017 und Ihrer entsprechenden Nachfrage für die geplante Berichterstattung zum Thema „Ultra- und Hooliganszene im deutschen Fußball“ senden wir allen Bundesligisten eine Anfrage mit gleichlautenden Fragen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese bis zum 8. August beantworten würden.

  • Wie würden sie die aktuelle Situation der Ultra-Szenen in Bezug auf Ihren Club beschreiben?
  • Erkennen Sie Bestrebungen der Ultras, in Führungsgremien ihres Vereins vorzudringen?
  • Wie hat sich die Ultraszene in ihrem Verein in den letzten Jahren verändert?
  • Welche Entwicklungen bereiten Ihnen Sorgen?
  • Wie würden sie die Hooligan-Szene ihres Vereins beschreiben?
  • Hat sich die Problematik mit der Szene in den letzten Jahren verändert?
  • Wenn ja, wie? Was tut ihr Verein im Kampf gegen diese Szene?
  • Sind Vertreter Ihres Clubs mit Vertretern der Ultragruppierungen ihres Vereins im Gespräch?
  • Falls ja – in welcher Form, mit welchem Ziel und mit welchem Ergebnis?
  • Sind Vertreter Ihres Clubs mit Vertretern der Hooligangruppierungen ihres Vereins im Gespräch?
  • Falls ja – in welcher Form, mit welchem Ziel und mit welchem Ergebnis?
  • Was unternimmt ihr Verein konkret in Bezug auf beide Szenen?
  • Gibt es spezielle Programme? Wenn ja, welche?
  • Wie sieht die Kooperation mit der Polizei aus?

(…)

Und weiter im Text:

„Ist es ein Teil einer Kampagne, die die BILD in Zusammenarbeit mit den DFB gestartet hat, um die Proteste der Fankurven gegen die aktuellen Entwicklungen im deutschen Fußball zu unterdrücken? Das Ziel des DFB ist ganz eindeutig, die Fans zu spalten. Dafür hat man mit der BILD einen langjährigen Partner in die Spur geschickt, um nun die Stimmung anzuheizen.“

(ultras-dynamo.de)

Keine Bild

Über die Bild Zeitung:

Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 61,7 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 2.721.503 Exemplaren. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 4,72 Prozent. Der praktisch kontinuierliche Abwärtstrend fiel dabei stärker aus als bei fast allen anderen Boulevardzeitungen, überregionalen Tageszeitungen sowie Sonntags- und Wochenzeitungen. Gerade für die aktiven Fußballfans ist die BILD das Sinnbild für den Begriff „Lügenpresse“.

DFB Reinhard Grindel bekommt Post … von Ultras

Offener Brief an DFB-Chef Reinhard Grindel

Der CDU Politiker lies für den DFB sein Bundestagsmandat fallen. Im November 2015 wurde Kritik an Grindel öffentlich. Bei der Abstimmung zur Novelle des § 108e StGB zur Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung am 23. April 2014 war Grindel einer von sieben Abgeordneten, die sich enthielten, drei stimmten gegen die Novelle, während 582 Abgeordnete dem Gesetz zustimmten. Zudem wurde er insbesondere wegen seiner Doppelrolle als DFB-Funktionär und Mitglied des Sportausschusses kritisiert, und schon vor seiner Wahl zum DFB-Schatzmeister wurde in einem offenen Brief davor gewarnt, Grindel ins DFB-Präsidium zu wählen.

Reinhard Grindel

Wir lassen den offenen Brief an dieser Stelle unkommentiert:

Lieber Reinhard,
ich grüße dich aus der schwersten Zeit des Jahres – der Sommerpause. Woanders rollt schon der Ball, ich muss leider noch etwas geduldig sein. Sicher geht es dir wie mir und du hast über die lange Durststrecke der spielfreien Zeit ein wenig Frust angestaut. Anders kann ich mir deinen trotzigen Wutanfall am Anfang der Woche nämlich gar nicht erklären.
Ich weiß ja nicht, ob du dir mit deinem unrefkletierten und weltfremden Geschimpfe einen Gefallen getan hast, mein Lieber. Denn was du da forderst von den Ultras, dass dich diese hätten zu einem Gespräch bitten können, ist doch etwas geheuchelt. Vor allem angesichts der Tatsache, dass du dich in deiner Vergangenheit eher aufgrund deiner zurückhaltenden Art in aller Munde gebracht hast. Oder wie war das vor drei Jahren noch einmal mit der Abstimmung zur Novelle der Abgeordnetenbestechung?

Wie hätte denn deiner Meinung nach das Gespräch aussehen können, an welchem du „sicher“ teilgenommen hättest? In etwa so wie in der AG Fanbelange? Von einem Dialog auf Augenhöhe war damals die Rede. Frag doch deinen Vize, unseren gemeinsamen Freund Christian, wie das gelaufen ist. Wie er uns Ultras und aktive Fans immer wieder vertröstet hat. Wie er uns für blöd verkaufen wollte, indem er uns gegenüber den verständnisvollen Fußballfan gespielt hat und den Vereinen klar machte, dass sie nichts zu befürchten hätten, da er „die Fans im Griff“ habe. Lieber Reinhard, da musst selbst du Verständnis dafür haben, dass ein Dialog auf dieser Ebene nicht stattfinden kann. Du kannst ja bei deiner Meinung bleiben, dass wechselseitige Fangesänge keine Dialogkultur sind, wie du sie definierst. Nur sehen wir noch viel weniger Kultur in der geheuchelten Augenhöhe eurer letzten Dialogstrukturen.

Im Grunde kann ich dich ja verstehen. Jeder braucht ein Feindbild, da passen die Ultras super rein. Zünden Pyrotechnik und benehmen sich daneben, machen auf Missstände aufmerksam und das meist auf eine unmissverständliche Art und Weise. Wie ärgerlich das sein muss, wenn man jeden Spieltag aufs Neue damit konfrontiert wird, in was für einem korrupten und heuchlerischem Laden man doch tätig ist. Und du dachtest wahrscheinlich, es geht nicht schlimmer, als du damals dein Bundestagsmandat gegen die DFB-Präsidentschaft eingetauscht hast. Wie du dich doch geirrt hast.

Und jetzt auch noch die Sache mit den Chinesen. Auf einmal rührt sich überall Kritik und nicht nur bei den randalierenden Querulanten, die dir dein Leben so schwer machen. Dabei hattest du wie immer nur „das Gute“ im Sinn: das liebe Geld. Du sprichst von einer „sinnvollen Marketingvereinbarung zugunsten der Regionalliga Südwest“, wir und viele mit uns sprechen von einem verspäteten Aprilscherz. Reinhard, jetzt mal unter uns: Wäre es nicht viel sinnvoller gewesen, die Vereine in die Entscheidung mit einzubeziehen, als sie vor vollendete Tatsachen zu stellen und ihnen einzureden, es sei nur zu ihrem Besten? Können die das nicht am besten selbst beurteilen? Sind sie deswegen nicht unter einer gemeinsamen Liga zusammen geschlossen, um ihre Interessen bestmöglich zu vertreten? Oder haben wir da einiges in Bezug auf die DFL und das Prinzip von Demokratie missverstanden?

Mensch, Reinhard, im Grunde wollen wir doch alle das gleiche: den Fußball so lieben und leben, wie wir ihn uns vorstellen. Dass es dabei auch bei einer Vielzahl von Menschen eine Vielzahl von Meinungen gibt, ist klar. Um dann auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, muss man sich austauschen. Dieser Austausch kann aber nur funktionieren, wenn beide Dialogparteien sich auf einer Ebene verstehen. Leider hast du auch durch deine Reaktion im Internet erneut gezeigt, dass ihr hohen Funktionäre des deutschen Fußballs genau diese einfachen Grundzüge der menschlichen Kommunikation nicht verstanden habt. Oder wie passt es zusammen, dass du Dialogbereitschaft forderst und im gleichem Atemzug die Aufgeforderten als verblendet bezeichnest?

Am meisten hat mich dann dein Aufruf gerührt. Auf den DFB würden Wechselgesänge oder Spruchbänder keinen Eindruck machen. Vielmehr wünschst du dir starke Argumente. Als würden wir nicht seit Jahren und Jahrzenten immer wieder kanonartig diese Argumente runterbeten, ohne dass sich auch nur das geringste ändert. Und als hätten wir nicht eine Schelle nach der nächsten kassiert, da die Interessen der aktiven Fanszenen anscheinend wirklich niemanden von euch wichtigen Menschen mit dem grünen Logo auf der Brust zu interessieren scheinen. Willst du mir wirklich sagen, dass dich die Argumente der Fanszenen bisher nicht erreicht haben? Ist es in deiner Welt wirklich so, dass die Ultras nur randalierende Idioten ohne Zukunftsperspektiven sind, die sich allein den DFB zum Ziel ihrer Attacken gemacht haben, eben einfach weil sie Lust darauf haben? Hast du nie überlegt, warum es kritische Gesänge, Spruchbänder oder Stellungnahmen gibt? Und wenn sich Protest an so vielen Stellen und auf so vielen Ebenen regt: denkt man dann nicht auch über die Wahrscheinlichkeit der eigenen Schuld nach?

Verstehst du jetzt, warum dich keiner eingeladen hat und du wie das zuletzt gewählte Kind damals im Sportunterricht beleidigt um dich schlagen musst? Wie es in den Wald hinein geschrien wird, so schallt es aus den Kurven heraus. Die Wechselgesänge werden so lange nicht aufhören, bis sich endlich etwas in euren Köpfen geändert hat. Es formiert sich geballter, flächendeckender Widerstand von der Regionalliga Südwest bis hin zur ersten Bundesliga. Die von euch als zutiefst verfeindeten Kurven dargestellten Fanszenen haben längst erkannt gegen wen sich ihre berechtigte Wut zu richten hat.

Ihr bewegt euch fernab der ordentlichen Gerichtsbarkeit, seid korrupt und werdet straffällig und dennoch meinst du, dass der Ruf des DFB makellos sei. Erspare uns bitte weitere Ausführungen über deine Dialogbereitschaft, solange du sie nicht ernst meinst, dann erspare ich dir weitere Briefe dieser Art. Denn zur Zeit kann ich über deine „Polemik und Unwissenheit nur den Kopf schütteln“.

Einer dieser Ultras

http://www.profans.de/allgemein/offener-…02-08-2017

Krieg dem DFB: Fußball Pegida

Der DFB im Krieg mit den aktiven Fans in den Kurven

Als DFL Boss Seifert einen Krieg mit den Ultras von Zaun brach, ahnte Keiner die massiven Auswirkungen – zumindest nicht in der greisen Führungsriege der Funktionäre im so fernen Frankfurt. Mit geistigen Ergüssen wie:  „Ultras sind asozial“ oder „Totengräber des Fußballs“ brachte der werte Herr eine riesige Lawine ins Rollen.

Das T-Shirt „Krieg dem DFB“ ist mittlerweile ein Bestseller bei Amazon :


(Foto: amazon.de)

Denn was zunächst mit einem Marsch der Dynamo Fans in Karlsruhe begann, hat nun mittlerweile zahlreiche Kurven in ganz Deutschland erreicht und weitet sich zum Flächenbrand gegen den DFB bzw. die DFL aus. Ähnlich wie Pegida auf den Straßen in Dresden, mobilisiert „Krieg dem DFB“ aus Dresden nun auch die Fankurven in den Stadien.

Die Einführung des kommerziellen RasenBallsport hierzulande , weiterhin unaufgeklärte Korruption und Vetternwirtschaft beim Verband, Helene Fischer beim DFB Pokalendspiel, nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine, Kollektivstrafen gegen Fans oder zuletzt Chinas U20 in der Regionalliga ließen das Fass endgültig überlaufen.

Rapper MIKI mit „Krieg dem DFB“ ist bei Youtube ein Mega Hit:

Wie geht es weiter?

Solange nicht endlich wieder ein ehrlicher Dialog mit Kompromissen auf beiden Seiten stattfindet, wird sich die Situation noch weiter zuspitzen. Eine völlige Eskalation der Situation ist unter jetzigen Voraussetzungen nicht mehr auszuschließen. Es wäre also allerhöchste Eisenbahn, endlich einen gemeinsamen Konsens zu finden. Einzig der glaube daran fehlt…

Kritisches Banner gegen den DFB

Der DFB hat kein Image Problem!?

Das lies zuletzt der DFB Präsident Grindel in einem Interview verlauten, obwohl die deutschen Fan-kurven dem Verband zum Abschluss der vergangenen Saison lautstark den Krieg erklärten. Wer nun in der Führungsriege glaubte, dass die Proteste gegen DFB durch Aussitzen in der Sommerpause nach bester Merkel Manier verstummen, sah sich jedoch getäuscht.

Diese Woche machten nun die Fans des 1. FC Magdeburg mit einem Transparent, in Anwesenheit von Grindel beim 3.Liga Spiel in Meppen, auf die Missstände hierzulande aufmerksam:

So stand geschrieben:

KORRUPTION, GELDGIER UND STRAFEN OHNE VERSTAND – GRINDEL UND SEINE BANDE FAHREN DEN FUßBALL AN DIE WAND!

Reinhard Grindel: „Normalerweise antworte ich auf Offene Briefe nicht. Da die Ultraszene aber nach außen immer zum Dialog auffordert, dann aber oftmals nicht mehr kommt, als beleidigende Wechselgesänge, will ich zu den Inhalten Ihres Briefes dieses Mal gerne Stellung nehmen. Gleichwohl frage ich mich, warum einzelne Ultragruppen auch in diesem Fall nicht den Mut hatten, mich im Vorfeld meines heutigen Besuches um ein Gespräch zu bitten? Dieser Bitte wäre ich sicher nachgekommen und dann hätten wir einmal persönlich Argumente austauschen können. Wechselseitige Fangesange, das möchte ich noch einmal betonen, sind für mich hingegen keine Dialogkultur.“

Ob man es jedoch als Beleidigung ansehen kann, wenn Kritik wegen Korruption oder Vetternwirtschaft aufkommt, daran scheitern sich allerdings die Geister…

RB Salzburg: Aus Tradition – Versager

Red Bull Salzburg feiert das zehnjährige Jubiläum in der Qualifikation der Champions League

Und insgesamt zehnmal musste man sich nun so „großen Gegner“ wie F91 Düdelingen, Maccabi Haifa und ganz aktuell HNK Rijeka geschlagen geben! Na wenn das nicht echte Tradition ist! Sogar dem renommierten Kicker war dieses Ereignis eine eigene Grafik wert.

Aber zum Glück gibt es da ja noch die deutsche rasenballsportliche Bundesliga unter der Führung des wunderbaren DFB / DFL, wo man eben für richtig viel Kohle den Startplatz in der Champions League der integeren UEFA tatsächlich noch geschenkt bekommt. Forza RB Leipzig! …und die Masse tobt.

Und gleich noch eine Meldung aus der fantastischen Welt des „Financial Fairplay“:  PSG ist offensichtlich gewillt, den Transfer von Neyamar mit einem Gesamtvolumen von angeblich einer halben Milliarde Euro abzuwickeln. 222 Millionen Euro beträgt allein die festgeschriebene Ablöse des 25-Jährigen. Bitte, bitte macht den Laden endlich dicht!

Fettes Danke an den DFB – Fans überglücklich

Was Fußballfans alles nicht verboten ist!

Alle Fans des runden Leders sollten jetzt mal dringend eine stille Gedenkminute für unsere Freiheiten in den Stadien einlegen. Denn entgegen allen Nörglern, notorischen Kritikern und Mecker-Tanten gibt es doch allerhand Rechte für die Besucher eines Fußballspiel.   

Danke blue

[…] Alle sind blind für die Güte des selbstgerechtesten Fußballverbandes der Welt. Dabei lässt er uns Fans noch so viele Freiheiten. Also ärgern wir uns nicht über das, was nicht erlaubt ist, sondern freuen uns verdammt noch mal über das, was uns als Fußballfans nicht verboten ist.

Wir dürfen Kulisse sein.

Wir dürfen jeden Freitag, Samstag, Sonntag, Montag unser Geld ins Stadion tragen.

Wir dürfen aufs Spielfeld schauen.

Wir dürfen versuchen uns mit überbezahlten balltretenden aalglatten Teenies zu identifizieren.

Wir dürfen rhythmisch klatschen.

Wir dürfen im Stadion allein aufs Klo – wenn wir uns danach die Hände waschen.

Wir dürfen im Stadion hüpfen.

Wir dürfen noch stehen.

Wir dürfen Helene Fischer hören.

Wir dürfen uns alkoholfreies Bier hinter die Binde kippen.

Wir dürfen in Erinnerungen schwelgen.

Wir dürfen laut Lieder singen (solange kein Funktionär die Texte versteht).

Wir dürfen fürs Fußballgucken Pay TV erwerben.

Wir dürfen Fahnen schwenken.

Wir dürfen sommermärchen-debil in Stadionkameras winken.

Na also. Jetzt mal ein bisschen mehr Dankbarkeit, für die vielen Freiheiten, die uns Papa DFB gibt. Und sicher wurde an dieser Stelle sehr undankbar noch viel übersehen, was wir alles dürfen […]
(spuckelch.wordpress.com)

Deutsche U20 Nationalmannschaft in Chemnitz und Zwickau

Zwei Länderspiele der U20 in Sachsen

Die beiden neuen Stadien in Chemnitz und Zwickau werden in diesem Jahr Austragungsort für zwei Vergleiche unserer deutschen U20 Nationalmannschaft sein. Die genauen Termine bzw. Infos zu Tickets / Preise sind allerdings noch nicht bekannt.

(Screenshot: YouTube.com)

So findet man folgende Info auf der Webseite des Sächsischen Fußballverband:

Der Deutsche Fußball-Bund hat sich für zwei sächsische Standorte für U 20 Länderspiele entschieden. Demnach sollen die Spiele am 9. und 14. November 2017 in der community4youARENA in Chemnitz und im Stadion Zwickau stattfinden. Am 9. November trifft die deutsche Auswahl auf Italien und am 14. November auf England. Wo welches Spiel stattfindet, ist noch nicht final und entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Alle bisherigen Ergebnisse sowie aktuellen Termine der deutschen U20 Nationalmannschaft findet man auch hier.