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Block U nicht nach Halle

Ultras Magdeburg: FAHRT NICHT NACH HALLE!

So der aktuelle Aufruf der Ultraszene Magdeburg zum anstehendem Spiel beim HFC Chemie. Doch nicht alle wollen dabei mitmachen. So distanziert sich die Magdeburger Hooliganszene von den Aussagen der Ultras. „Die Sprecher der Ultraszene in Magdeburg haben keinen Einfluss auf die aktive und seit Jahren gewachsene Hooliganszene in Magdeburg und somit ist diese Erklärung für uns unwirksam und keineswegs hinnehmbar.“

Info auf der Webseite der Ultras:

(…) Kein halbes Jahr ist es her, dass unser Freund und Wegbegleiter Hannes im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlag. Kein halbes Jahr ist es her, dass wir Fans Schulter an Schulter Hannes Hoffnung spendeten und später gemeinsam um ihn trauerten. Kein halbes Jahr ist es her, dass Hannes sterben musste, weil er einer aus unserer Mitte war. Und bisher verging kein Tag, an dem wir Hannes nicht schmerzlich vermissten.

Viel zu schnell hat der gewohnte Spieltagsablauf bei etlichen Clubfans Einzug gehalten. Der sportliche Höhenflug und andere Nebenschauplätze haben zur Ablenkung, fast bis hin zur Verdrängung der Ereignisse beigetragen. Wir wollen keine ewige Trauer. Trauer kann irgendwann überwunden werden. Aber wir müssen öfter als zuvor innehalten, uns fragen wo wir stehen, was wir wollen und dann, wenn es erforderlich ist, einen Schritt zurücktreten.
Diesen Schritt geht Block U und ruft daher jeden Clubfan auf, das anstehende Pokal- und Ligaauswärtsspiel in Halle, sowie die Stadt an sich, nicht zu besuchen!

Von Personen und Fanclubs, die sich zu Block U zählen und sich mit diesem identifizieren wollen, erwarten wir ein striktes Einhalten dieses Aufrufs. Andernfalls sind drastische Konsequenzen für das Projekt Block U unvermeidbar. Block U behält es sich vor, dieses Verhalten auch bis auf Wei- teres für die kommenden Spiele in Halle umzusetzen (…)

Foto & Text: [blue-generation.de]

Viel Schatten beim Spitzenspiel der 3.Liga – MSV vs. FCM

3.Liga: MSV Duisburg gegen den 1. FC Magdeburg

Angst vor Hooligans berechtigt oder nur vorgeschobenes Argument um Fußballfans fern zu halten? So findet man auf der Homepage des MSV Duisburg folgenden Hinweis:

Es gibt klare Hinweise, dass mit dem zum großen Teil friedlichen Anhang des 1. FC Magdeburg Hooligans auch aus anderen Vereinen anreisen wollen – nicht nur, um das Spiel in Duisburg zu besuchen, sondern eventuell auch, um an den Karnevalstagen im Rheinland zu erscheinen. „Die Polizei und der Sicherheitsbeauftragte des MSV haben die Situation in den vergangenen Wochen intensiv gemeinsam analysiert und sich gemeinsam für diese Maßnahme ausgesprochen“, erklärt Peter Mohnhaupt, Geschäftsführer des MSV Duisburg.

[msv-duisbug.de]

Klar das solche Ankündigungen nicht gut bei den Fans in Magdeburg ankommen. Zumal die Meldung über vermeintliche Hooligans völlig unbegründet in der Stellungnahme des Vereins bleibt und sich auf reine Vermutungen stützt. So hat sich nun die Fanhilfe Magdeburg zum Thema zu Wort gemeldet –

(…) Es entsteht der Eindruck, dass die Sicherheitsbehörden in Zusammenarbeit mit dem MSV Duisburg der Anhängerschaft des 1. FC Magdeburg eine Vorverurteilung aussprechen. Dies dient nicht nur der Legitimation fanunfreundlicher Behandlung durch Sicherheitskräfte und Polizei, sondern einer abermaligen Diskursverschiebung zu Gunsten der Sichtweisen der exekutiven Kräfte. Der Fanbrief der Polizei Duisburg unterstreicht diese Wahrnehmung. Wie beinahe immer werden Stillmittel der Fankultur mit Gewalt und menschenverachtenden Einstellungen wie Rassismus in Verbindung gebracht.

Das Vorgehen des MSV Duisburg und die Beratungskompetenzen der Sicherheitsbehörden stellen wir in diesem Fall grundsätzlich in Frage. Im Kern geht es nicht um die tatsächliche Anwesenheit sogenannter Hooligans, sondern darum im Vorfeld sämtliche Maßnahmen gegen Auswärtsfans zu legitimieren. Mutmaßungen und öffentlichkeitswirksame Schnellschüsse wie dem Schließen von Tageskassen dienen im Fall einer späteren von den Sicherheitsbehörden ausgelösten Eskalation als Begründungsmuster (…)

Foto & Text: [fanhilfe-magdeburg.de]

Übrigens: Die spannende Partie gibt es heute Abend live als Stream ab 18.30 Uhr beim Mitteldeutschen Heimatsender zu sehen. Alle Livespiele der 3.Liga dieses Wochenende auf einen Blick findet man auch hier.

1. FC Magdeburg: Ausgliederung beschlossen

1. FC Magdeburg nun mit Spielbetriebs GmbH


1221 der stimmberechtigten 1494 Mitglieder stimmten auf einer außerordentlichen Versammlung für eine Ausgliederung der Profiabteilung in eine eigene Gesellschaft. Damit wurde die Hürde von 75 Prozent Zustimmung locker genommen, 80,7 Prozent der Mitglieder gaben der Vereinsführung ihre Stimme, 1121 wären nötig gewesen. Am Ende der Veranstaltung gab es laute Buh-Rufe der Gegner.

Choreographie 1. FC Magdeburg-Eintracht Braunschweig 2008

Doch was nun wie ein riesiger Erfolg gefeiert wird, kann aber auch schnell nach hinten losgehen – muss aber nicht zwingend. Es gibt wie immer zwei Seiten der Medaille. Bleibt am Ende die Frage: Wie werden die Ultras bzw. aktiven Fußballfans zukünftig damit umgehen? Denn gerade für die Leute in der Fan-kurve wird diese stetige Kommerzialisierung sicherlich immer unerträglicher.

Die Erfolge der letzten Jahre wurden in Magdeburg als e.V. gefeiert. Aufstieg aus der 4. Liga und möglicher Aufstieg in die 2. Bundesliga wurden ohne Ausgliederung erreicht. Für die Mitglieder beim FCM bedeutet die neuerliche Reform nun weniger Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt. Insgesamt ein schlechter Tag für die interne Vereins-Demokratie – ob es ein guter Tag für die weitere Entwicklung sein wird, muss sich jedoch erst noch zeigen.

Das ist der beliebteste ostdeutsche Verein 2016

Ostvereine Vergleich in den Google Trends

Dazu haben wir die derzeit besten fünf ostdeutschen Vereine der 1. Bundesliga bis zur 3. Liga, laut aktueller Tabellen-Situation miteinander verglichen. Und das Ergebnis fällt dabei ziemlich eindeutig aus. Der beliebteste Verein aus unserer Region laut Google Trends ist die SG Dynamo Dresden.

Das höchste Such-aufkommen für den Spitzenreiter wurde dabei in der Zeit vom 14.- 20. August dieses Jahres registriert. Den zweitbesten Tageswert erreichte demnach der 1. FC Union Berlin am 23. Oktober. Der dritte Platz geht an die „Rasenballsportler“ aus Leipzig, wobei sie über den gesamten Zeitraum von 12 Monaten auf Rang 2 „trenden“. Weit abgeschlagen sind auf den weiteren Plätzen der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Magdeburg zu finden.

google-trends

(Screenshot: google.de/trends)

Erklärung: Bei der Auswertung wurden die verschiedenen Kriterien „Deutschland, letzte 12 Monate, Sport sowie Websuche“ berücksichtigt.

Bemerkung: Da der FC Hansa Rostock laut aktueller Tabellen-Situation sportlich nicht in der Top 5 rangiert, wurde der Verein von der Ostseeküste allerdings nicht in diese Wertung einbezogen. In den Trends von Google nimmt er jedoch inoffiziell ganz klar den zweiten Platz hinter den Dynamos aus der sächsischen Hauptstadt ein.

Ostvereine News #2

Aktuelle Fußball Meldungen aus der Region Ostdeutschland

Derzeit gibt es wieder mehr Schatten als Licht im ostdeutschen Fußball. Ein paar positive Meldungen gibt es dennoch. Hier ein Überblick der aktuellen Geschehnisse .

Schlagzeilen Pressespiegel Ostvereine

Magdeburg mit Stadion-Problemen: Der 1. FC Magdeburg rechnet frühestens für den kommenden Sommer mit einer Lösung für die Statik-Probleme in der Magdeburger Arena. Präsident Peter Fechner begründete dies bei MDR SACHSEN-ANHALT damit, dass Bauvorhaben noch ausgeschrieben werden müssten. Die Kommunen hätten dafür sehr enge Spielräume. Bis dahin vertraut der Präsident des 1. FC Magdeburgs auf das Verständnis der Fans. Kein Fußballanhänger wolle sich selbst in Gefahr bringen. Jedoch wollten die Fans Klarheit, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werde.

Chemnitzer Finanzkrise: Unterdessen wird beim Drittligisten an einem Sanierungskonzept gearbeitet. Zur Schließung des Finanzlochs der Himmelblauen sei auch ein Benefizspiel denkbar, ließ Vorstandsvorsitzender Mathias Hänel auf „Freie Presse“-Anfrage durchblicken. „Das ist ein interessanter Gedanke, wenn er sich denn realisieren lässt“, sagte Hänel. Auch aus Sicht von Sportdirektor Beutel ist dies eine Idee, „die man auf keinen Fall ausschließen sollte“. Konkret darüber gesprochen habe man im Verein noch nicht.

Erzgebirge Aue beendet Vorstandskrise: Es war eine turbulente Mitgliederversammlung am Samstag in Aue. Es ging hoch her – und war erst nach knapp fünf Stunden vorüber. Tage später meldete sich Helge Leonhardt zu Wort. „Die Priorität für den Verein“, sagte der Präsident des Aufsteigers, „ist die Fortsetzung des geordneten Tagesgeschäfts und die Vermeidung von Chaos.“ Ihn und seinen Bruder Uwe, der im Aufsichtsrat der Veilchen sitzt, hatten die Mitglieder mit schweren Vorwürfen der Vetternwirtschaft konfrontiert.

Dresden mit Invasion in München: So wie für manch einen die Insel Mallorca das 17. Bundesland Deutschlands ist, sehen Dynamo-Fans in der Partie bei 1860 das 18. Heimspiel der Saison. Nicht nur, dass am Samstag rund 15.000 Schwarz-Gelbe in der Allianz Arena dabei sein werden, auch die dortige Punkteausbeute kann sich sehen lassen.

Hallescher FC zu geringer Zuschauerschnitt: „Wir liegen unter den Erwartungen“, moniert Manager Ralph Kühne in der „Bild“. So zog das Topspiel gegen den VfL Osnabrück am 29. Oktober lediglich 6.029 Fans an. „Das ist ein Stück weit eine Enttäuschung“, so Kühne, laut dem das Spiel acht bis zehntausend Zuschauer verdient gehabt hätte. Doch selbst die Ost-Duelle gegen Chemnitz (8.700) und Rostock (8.600) waren im Vergleich zu den Vorjahren nur schwach besucht. Der Negativrekord in der bisherigen Saison wurde beim Spiel gegen den FSV Frankfurt am 17. September aufgestellt, als lediglich 5.798 Fans ins Stadion gekommen waren. Zum Vergleich: Das Test- bzw. Jubliäumsspiel gegen Borussia Dortmund lockte 14.000 (!) Zuschauer an.

Union Berlin wächst weiter: Mehr Umsatz (31,2Millionen Euro), mehr Gewinn (390 000 Euro), mehr Mitglieder (13828), mehr Zuschauer pro Spiel (21433), mehr Sponsoren (346). Für die laufende Spielzeit werden weitere Steigerungen vorausgesagt. Union ist ein prosperierendes Unternehmen. Nur konsequent, dass der Verein nun den Ausbau des eigenen Stadions anstrebt. Und das, obwohl die Alte Försterei erst 2013 mit einer neuen Haupttribüne ausgestattet wurde. Rund 22 000 Plätze bietet das Stadion derzeit, die sind aktuell bei Heimspielen fast immer belegt. An Karten zu kommen ist nicht immer leicht, vor allem wenn Spitzenspiele wie zuletzt gegen Hannover oder Stuttgart anstehen.

 

3.Liga: 1. FC Magdeburg vs. Hallescher FC – live

Das Ostderby zwischen Magdeburg und Halle gibt es live im TV

Da nun das Stadion leider wegen einer Sperrung durch die Stadt Magdeburg aufgrund bautechnischer Probleme leer bleiben wird, ist zumindest die Liveübertragung beim „mitteldeutschen Heimatsender“ ein kleiner Trost-punkt für alle ostdeutschen Fußballfans. Hier also die letzten Infos zum Geisterspiel – 

Letzte Meldungen:

Magdeburg: (…) „Wir haben die Probleme um die Statik im Stadion natürlich mitbekommen. Die Entscheidung ist sehr heftig“, sagte Marius Sowislo mit ernster Miene. „Fußball hat mit Emotionen zu tun. Wir leben in unseren Heimspielen von den Fans, die uns immer helfen, ein paar Prozente mehr Leistung herauszukitzeln“, erklärte der 34-Jährige vor dem Duell mit dem Nachbarn. Ohne Emotionen gehe das Duell aber trotzdem nicht über die Bühne, versicherte Sowislo. „Das Spiel ist längst als Derby im Unterbewusstsein abgespeichert.“

„Das ist Wahnsinn, diese Saison bleibt uns aber auch nichts erspart“, sagte Härtel. Der Trainer flüchtete sich ein bisschen in Sarkasmus und erinnerte an die beiden Testspiele in der Saisonvorbereitung gegen die beiden Regionalligisten SV Babelsberg (2015/16) und Wacker Nordhausen (2016/17), die beide unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. „Wir kennen also die Atmosphäre im leeren Stadion. Und wir haben beide Spiele gewonnen“, sagte Härtel (…) [volksstimme.de]

Stadion Magdeburg

Halle: (…) Unter der Rubrik „Stichwort“ widmet sich hallscherfc.de künftig wöchentlich einem Thema rund um den HFC. Heute geht es um das unschöne Kuriosum „Geisterspiele“. Welcher Themen sollen wir uns in Zukunft annehmen?

Zweieinhalb „Geisterspiele“ gab es bisher mit Beteiligung des Halleschen FC. Das erste am 14. Oktober 2006 in der NOFV-Oberliga, als gegen Jena II keine Zuschauer zugelassen waren. Wenig später spielte der HFC in Zwickau am 26. November 2006 vor leeren Rängen und war nochmal von einem Teilausschluss betroffen, als am 13. April 2008 gegen Meuselwitz nur 1000 Fans dem Heimspiel des HFC beiwohnen durften. Am Sonnabend in Magdeburg folgt nun der nächste „Supergau“, ein Derby der 3. Liga ohne Unterstützung von den Rängen (…) [hallescherfc.de]

Allerletzte Meldung: 

Das weitere Ostderby des aktuellen Spieltag der 3.Liga zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem Chemnitzer FC gibt es als Livestream im Internet.

1. FC Magdeburg: Stadion bald mit Hüpfverbot?

Hüpfende FCM-Fans – bald Spielabbruch durch die Bauordnungsbehörde

Na wer hätte vor dem Bau der MDCC-Arena in Magdeburg schon mal bei den Planungen daran gedacht, dass Fans auf den Tribünen eventuell auch mal hüpfend ihre Mannschaft unterstützen –  wahrscheinlich niemand?!

Wie nun die Volksstimme aktuell berichtet, ist jetzt plötzlich die Rede von einem strikten Hüpfverbot.  Oberbürgermeister Lutz Trümper schließt sogar einen Spielabbruch durch die Bauordnungsbehörde nicht mehr aus.

Bereits im August hatte es erste Hinweise gegeben, dass sich durch das rhythmische Hüpfen der Magdeburger Fußballfans die Bausubstanz der Arena deutlich verschlechtert hatte.  Daraufhin hatte die Stadt Magdeburg ein Gutachten in Auftrag gegeben, das darstellen soll, wie hoch die Schwingungen der Tribünen wirklich sind. Bisher ist in Sachen Gutachten allerdings noch nichts passiert und das Lösen von Fertigteilen kann nicht mehr ausgeschlossen werden.

MDCC-Arena

Ist nun nach gerade mal 10 Jahren das stadteigene Stadion schon erneut eine Bauruine? Erst Ende November 2006 wurde das neue Magdeburger Fußballstadion nach den Planungen der Dortmunder Architekten Schröder Schulte-Ladbeck fertiggestellt und an die Landeshauptstadt übergeben. Sowohl die Licht- als auch Tonanlagentests verliefen erfolgreich und so wurde die neue Heimspielstätte des 1. FC Magdeburg am 10. Dezember 2006 feierlich mit dem Tag der Offenen Stadion-Tür eröffnet.

Halle Ultras verzichten auf Derby gegen Magdeburg

Ohne Saalefront Ultras zum Ostderby

Nach dem bisher weiter ungeklärten Tod des FC Magdeburg Fan Hannes in einem Zug, gibt es nun folgende Info auf der Webseite der Hallenser Ultragruppe zu lesen:

halle-ultras(…) Hiermit möchten wir alle HFC-Fans darüber informieren, dass das bevorstehende Derby am 26. November beim FCM von uns NICHT besucht werden wird. Zu diesem Entschluss sind wir nach zahlreichen, langen und intensiven Diskussionen gekommen. Aus Respekt gegenüber dem verstorbenen Hannes werden wir als HFC-Fangemeinde den Weg nach Magdeburg nicht antreten. Trotz aller Bedeutung dieses Derbys gibt es wichtigere Dinge im Leben, als ein Fußballspiel. Wir können nicht einfach so tun, als wäre nichts geschehen. Ein Mensch ist gestorben. An ein „normales“ Derby ist an diesem Tag absolut nicht zu denken! Der Tod von Hannes überschattet alles bisher Dagewesene. Er stellt den traurigen Höhepunkt einer immer härter geführten Auseinandersetzung beider Fanszenen dar. Deshalb ist es aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt wichtig, einer weiteren Eskalation in jener Auseinandersetzung entgegenzuwirken. Konsequenterweise bleibt uns da nur der Verzicht dieses Spiels. Wir hoffen insbesondere bei der Mannschaft auf Verständnis zu stoßen, dass wir sie an diesem Tag nicht wie gewohnt unterstützen werden. Für ein klares Zeichen möchten wir an dieser Stelle auch alle anderen HFC-Fans dazu aufrufen, das Spiel, so schwer es auch fällt, nicht zu besuchen (…)

Foto & Text: [saalefront.de]

Was bisher bekannt wurde:
60 bis 80 Hallenser fahren mit dem Zug und greifen vorher schon Leute an. Dann treffen sie auf vier Jungs, bei denen mindestens einer – nämlich Hannes – ein Block-U-T-Shirt hat. Der Mob greift den an. Irgendwie geht die Tür auf und Hannes fällt raus, springt raus oder ihm wird nachgeholfen. Normalerweise dürfte er die Tür nicht alleine aufbekommen. Entweder war er in extremer Panik oder die Hallenser haben das für ihn erledigt. (stadionfans.de)

1. FC Magdeburg vs. FC Hansa Rostock – live

Ostderby der 3. Liga zwischen Magdeburg und Rostock live

Die 3.Liga ist auch dieser Jahr wieder spannend und voller Überraschungen. Grund ist das ziemlich ausgeglichene Kräfteverhältnis der verschiedenen Vereine. Einen echten Favoriten findet man nicht – jeder kann im Prinzip jeden schlagen. Und auch beim Spiel des FCM gegen den FCH ist das heute ab 14.00 Uhr wieder nicht anders. Für Alle die nicht live dabei sein können, gibt es die Möglichkeit das Spiel als Livestream bzw. Live im TV zu verfolgen.

Letzte Presse-Meldungen:

Magdeburg: (…) Schon in der letzten Saison waren beide Duelle überaus stimmungsvoll, wenngleich das Hinspiel von Ausschreitungen überschattet wurde. Vor dem Rückspiel im März waren die Befürchtungen der Sicherheitsbehörden im Hinblick auf neuerliche Vorkommnisse groß, doch letztlich blieb alles friedlich. Genau das erhoffen sich die Verantwortlichen auch für Samstag: „Die Fans spielen eine entscheidende Rolle, ich hoffe, dass alles friedlich zugeht“, so FCM-Keeper Jan Glinker auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Mit einer friedlichen und stimmgewaltigen Unterstützung würden beide Fanlager zudem beste Werbung für die 3. Liga machen, schließlich wird mit über 21.000 Besuchern ein neuer Zuschauerrekord in der laufenden Saison aufgestellt. Aus Rostock haben sich rund 2.300 Anhänger angekündigt, die vor dem Spiel zunächst gegen Kollektivstrafen des DFB demonstrieren wollen (…) [liga3-online.de]

MDCC-Arena

Rostock: (…) Nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Folge möchte die Truppe von Hansa-Chefcoach Christian Brand nun auch in der MDCC-Arena jubeln. „Wir haben jetzt zwar auswärts einige Punkte geholt, können aber nicht davon ausgehen, dass wir alle Spiele gewinnen. In Magdeburg wird es schwierig, ein umkämpftes Duell – es wird auch sehr viel Brisanz außerhalb geben“, mahnt der 44- jährige Trainer an, ist sich aber dennoch sicher, dass „wir so viel Selbstbewusstsein haben, dass wir unser Spiel dort spielen wollen“. Zudem will Brand die 1:4-Pleite in Magdeburg aus der vorigen Saison wiedergutmachen: „Für mich ist da auf jeden Fall noch eine Rechnung offen. Die Ausgangssituation ist für uns jetzt positiv, wir haben eine gute Entwicklung genommen“, so der Coach (…) [svz.de]

Sportwetten-Tipp der Redaktion: 2:1 für den FC Magdeburg
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Hallescher FC holt Pokal – beide Finalisten im DFB-Pokal

Der Hallesche FC besiegt den 1. FC Magdeburg im Pokalfinale mit 2:1

Doch bereits vor dem Spiel stand fest – beide Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt werden in der kommenden Spielzeit im DFB-Pokal vertreten sein. Denn Drittliga-Aufsteiger Magdeburg hatte sensationell den 4. Platz in der Meisterschaft geholt. 

Doch trotz der Vorzeichen schenkten sich beide Teams auf dem Platz und den Rängen nichts. Zwar gab es jede Menge Pyro und Rauch auf den Zuschauerrängen, die befürchteten Ausschreitungen außerhalb der Stadions blieben jedoch aus. Die Polizei und  die Vereins-Verantwortlichen waren am Ende alle sehr zufrieden. Freuen dürfte sich auch der DFB über zusätzliche Einnahmen, denn neuerliche Strafen werden die Bengalo-Aktionen auf beiden Seiten auf jeden Fall wieder nach sich ziehen.

Veröffentlicht am 18.05.2016
Sachsen-Anhalt-Pokal, Finale, 18.05.2016
Hallescher FC – 1. FC Magdeburg 2:1 (1:0)
Zuschauer: 13.297 (ca. 4.500 Gäste)

Weitere interessante Kurvenvideos findet man auch hier.