Öffentlich-rechtlicher Rundfunk am Ende

RBB stellt Verfahren gegen Kathrin Weihrauch ein

Und schon bald könnte dieser Fall das Ende der Zwangsgebühr GEZ in Deutschland bedeuten. Denn macht das Modell Schule, werden öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten schon bald mit leeren Hosentaschen dastehen, sprich das Geld für die Finanzierung des Staatsfernsehen über die GEZ-Gebühr in Höhe von rund 8 Milliarden (???) Euro, also 22 Millionen Euro jeden Tag, könnte bald Geschichte sein.

GEZ Logo

Übrigens ist das mehr als der Etat, dem der kompletten  Filmindustrie in Hollywood zur Verfügung steht. Pensionsansprüche abgehalfterter Politiker und gigantische Zahlungen an Intendanten, riesige Redaktionen kosten halt massig Geld. Geld was die Bürger dieses Landes allerdings immer öfters nicht mehr bereit  sind zu zahlen. 4 Millionen sollen es bereits bundesweit sein. Und eine von ihnen ist Frau Weihrauch:

(…) Ein Vorbild für Menschen, die sich hartnäckig weigern, den Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro monatlich zu zahlen. Weihrauch hat dieser Bewegung ein Gesicht gegeben. Es ist offen und freundlich und trägt einen knallroten Lippenstift. Weihrauch verbreitet Optimismus (…) [welt.de]

Zuletzt hatte der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) aus diesen politischen Gründen die 46-jährige Sieglinde Baumert aus der thüringischen Landstadt Geisa wegen Nichtzahlung ins Gefängnis stecken lassen – ein unglaublicher Vorfall:

(…) Ausgerechnet unser Mitteldeutscher Rundfunk, ehemals das Fernsehen der DDR, bringt eine deutsche Bürgerin im Jahre 2016 politisch hinter Gitter. Sie wollte nicht mehr für das Staatsfernsehen bezahlen und musste dies mit schwedischen Gardinen und Verlust des Arbeitsplatz teuer bezahlen (…) [ostfussball.com]

Wir als Redaktion hatten anschließend unsere Konsequenzen gezogen und ab sofort keine Werbung mehr in Form von Ankündigungen zu Live-spielen inklusive Links der 3. Liga beim MDR vorgenommen.

5 Gedanken zu „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk am Ende“

  1. Damit das nicht falsch verstanden wird. Niemand möchte die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten abschaffen oder finanziell in den Ruin treiben. Niemand hat etwas gegen all diejenigen die dort arbeiten. Und niemand hat etwas gegen die dicken Gehälter und Renten- bzw Pensionsasprüche, die dort üppig und großzügig verteilt werden. Wenn man aber bedenkt, dass ca. 30 Cent in die Programmgestaltung fließt, und der Rest für Gehälter, Pensionsansprüche und Pensionsrückstellungen verwendet wird, dann ist das den Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr vermittelbar. Denn der eigentliche Auftrag der ÖRR wird ja hier schon im Ansatz nicht mehr erfüllt. Die ÖRR möchten sich bitte dem offenen Wettbewerb stellen und finanziell auf eigenen Beinen stehen und ihre gesamte Finanzierung, selbst tragen. Es steht in keinem Widerspruch, sachlich, objektiv und so neutral wie möglich zu informieren, und sich dabei privat zu finanzieren, z. Bsp. aus Werbeeinnahmen, etc. . Denn einseitig, subjektiv und manipulativ, arbeiten die ja jetzt schon. Eine vermeintliche Zwangsabgabe ist daher schon lange nicht mehr zu rechtfertigen.

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