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Flüchtlingshelfer attackieren Red Bull Leipzig Chef

Offener Brief an D. Mateschitz, Chef von Red Bull

Während die RB Fans mit einer bunten Choreo in den Regenbogenfarben am vergangenem Wochenende augenscheinlich dem Christopher Street Day  gedachten, polterte ihr österreichischer Geldgeber fast zur gleichen Zeit lautstark in Richtung der völlig misslungenen Flüchtlingspolitik in Österreich und Deutschland. Nun melden sich dazu Flüchtlingshelfer, welche sich dadurch verhöhnt fühlen, in einem offenem Brief zu Wort – 

(…) Mit dieser Aussage, die nicht nur falsch sondern auch in höchstem Maße zynisch ist, verhöhnen Sie jene Menschen, die sich nun seit fast zwei Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Dies empört uns umso mehr aus Ihrem Mund, Herr Mateschitz, sind Sie doch ein bekannter und einflussreicher Geschäfts- und Medienmann, dessen Meinung bei vielen Menschen Gehör findet.

Es gibt sowohl in Salzburg als auch in ganz Österreich unzählige beherzte Menschen, die Geflüchtete dauerhaft bei sich in den eigenen vier Wänden aufgenommen haben, ihnen Wohnraum zur Verfügung stellen oder ihnen bei der Miete unter die Arme greifen. In Notsituationen – wie sie im Sommer und Herbst 2015 fast täglich der Fall waren – haben viele von uns ihre Türen geöffnet und nächtelang für fremde, schutzsuchende Menschen ihre Schlafzimmer geräumt, weil viele von uns nicht einmal über ein Gästezimmer geschweige denn einen Garten verfügen (…)

Plattform „Flüchtlinge – Willkommen in Salzburg“

Regenbogen-Choreo der RB Fans 

Im Gegensatz zu seinen bunten RB Leipzig Fans setzt man in der Konzernzentrale von Red Bull in Österreich auch ganz gerne mal auf einen Besuch von der Identitären Bewegung im Hangar 7 oder positioniert sich in Richtung Norbert Hofer oder H.C. Strache von der FPÖ. Red Bull Leipzig polarisiert eben nicht nur extern, sondern nun auch noch intern. Ein besseres Wort dafür wäre wohl die politische Spaltung innerhalb der Fanszene. Somit bleibt eigentlich nur eine Frage am Ende: Gibt es bald schon eine kritische RB-Choreo gegen D. Mateschitz in Leipzig?

6 Kommentare

  1. Ich finde die redaktionellen Bemerkungen unglaublich. Wir haben zum Glück Meinungsfreiheit. Immer wieder das selbe Dilemma. „Wer nicht meiner Meinung ist, ist gegen mich. “ Das ist Schwachsinn. Danke, dass es noch ehrliche Menschen wie Herrn Mateschitz gibt.

  2. HanjoHasse

    10. April 2017 at 18:12

    Echt jetzt. Was ist denn sooooo unglaublich? Der politische Aspekt hat schon ganz andere Szenen gespalten. Und dieses sensationelle Popcorn Kino wird auch bei RB Leipzig nicht spurlos vorbei gehen.

  3. Jop, es kribbelt bereits, grandioses Kino….es geht erst los: Barcelona, London, Paris, München auch;-) Leipzig und weite Teile des Osten freuen sich darauf -) viel Spass allen echten Fussball-fans

    • HanjoHasse

      12. April 2017 at 9:41

      Echt jetzt? Es kribbelt schon? Grandioses Kino?
      Achso, du hast Dortmund in deiner netten Liste vergessen!

  4. Echte Fußballfans lol. der war echt gut

  5. Herrlich und das alles in Leipzig…
    Im linken connewitz bekommt man ja auch schon mit,dass „die noch nicht so lange hier sind“irgendwie mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau so ihre Probleme haben. Und Toleranz auch nicht so ihr Ding ist…

    Angeblich hat Mateschitz ja auch vor ein unabhängiges Nachrichtenportal zu eröffnen um ein Gegengewicht gegen die Systempresse zu schaffen…

    Was machen denn die Gutmenschen von rasenballsport? Boykottieren sie denn auch red bull,gehen aber zu rasenballsport? Oder gucken sie denn bloß mit einem Auge hin? Oder gucken sie denn nur mit einem „refugee welcome shirt“ (trägt die eigentlich noch wer?) damit man seine ( Doppel)Moral nicht aufgibt?
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