Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: SG Dynamo Dresden (Seite 1 von 5)

Ultras Dynamo zur Spieltags-Zerstückelung

Dynamo Ultras – unser Problem mit euch

Im Rahmen der dynamischen Artikelreihe „Unser Problem mit euch“, oder besser gesagt – hier bekommt jeder mal sein Fett weg (auch wir von ostfussball.com schon öfters) , geht es diesmal um echte Zerstückelungen. Heute in der Kategorie: Die Geld-geilen Fernsehsender. Klingt jetzt vielleicht auf den ersten Blick eher nach Freddy vs. Jason, entpuppt sich aber im Endeffekt als durchaus interessanter Denk-Anstoß. 

ICE 3 Oberhaider-Wald-Tunnel

*Auf den Fußballfan im Stadion wird dabei schon lange keine Rücksicht mehr genommen und noch weniger wird hier an Gästefans gedacht, welche sich hunderte Kilometer durchs Land bewegen!

(…) … warum die ganze Spieltagszerstückelung? Es müssen so viele Spiele wie möglich zu verschiedenen Zeiten stattfinden, um den TV-Markt mit Angeboten zu füttern. Privatsender, aber auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen, zahlen Unsummen, um diese mehr oder weniger attraktiven Spiele im TV zu zeigen. Eine Überzahl an Sendeplätzen des Volksports Fußball bringt hohe Einschaltquoten, wobei sich durch eine weitere Verbreitung und Streuung des Spieltags die TV-Gelder für DFL/DFB, aber auch für die Vereine, weiter maximieren lassen. Diese Spirale und der damit verbundene Verkauf des Sports an die heimischen Sofas muss gestoppt werden, denn wohin solche Kreisläufe führen, zeigt ein Blick über den Tellerrand.

Die Zerstückelung der Spieltage in den deutschen Profiligen muss deshalb aus unserer Sicht ein Ende haben. Die Montagsspiele, egal ob in der 1. oder 2. Liga, dürfen nicht mehr stattfinden. Die Anstoßzeiten der Profiligen müssen mehr Rücksicht auf den ganzen Amateurfußball nehmen, denn dieser ist die Stütze des Fußballs. Spielpläne müssen wieder fanfreundlicher gestaltet werden, wobei Entfernungen zwischen den beiden Fußballstätten berücksichtigt werden sollen, denn die Stadiongänger sind das Fundament des Fußballs. Wenn die Basis erst einmal zu bröckeln beginnt, egal ob durch den nicht mehr kickenden Kreisligaspieler oder durch den Stadiongänger, der nicht mehr im Block steht, bricht das ganze Kartenhaus Volksport Fußball bald in sich zusammen (…) [ultras-dynamo.de]

Bringen wird es allerdings nicht viel, da ja die eigenen Vereine ganz gerne immer mehr Geld in ihre klammen Kassen bekommen möchten. Und eine wirkliche Lobby für Fußballfans wird es niemals geben. Von daher muss wohl auch hierzulande erst alles vollends gegen die Wand gefahren werden, bis sich in diesem Zusammenhang etwas bewegt. Parallelen zu anderen aktuellen politischen Entscheidungen in Deutschland sind da durchaus zu finden…

Ultras Dynamo über den DFB – „Es ist eine gezielte Mafia“

Ultras Dynamo bezeichnen DFB als eine „gezielte Mafia“

14-01-10-tbh-013

Wir dokumentieren den Artikel der UD gekürzt auf unserer Webseite:

(…) Aufklärung? Fehlanzeige!

In der Aufklärung der Korruptionsaffäre beauftragte der DFB eine Anwaltskanzlei namens „Freshfields“. Ein Gutachten besagt, dass es keine Korruption gegeben habe, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass Bestechungsgelder geflossen seien. Dieses nichts aussagende Gutachten kostete den DFB mehrere Millionen Euro. Man versuchte folglich nur, den eigenen Namen wiederherzustellen und ins rechte Licht zu rücken.

Dabei liegen die Fehler im Organisationskomitee für die WM 2006. Beckenbauer als Präsident leitete die Geldflüsse ein. Von Niersbach stammt anscheinend die handschriftliche Notiz auf dem Schuldschein für Dreyfuss. Später behauptet er, von allem nichts gewusst zu haben. Im Nachgang revidierte er das auf den Zeitraum vor 2005. Zwanziger unterschrieb als DFB Präsident 2006 die Steuererklärung des Verbandes für den Zeitraum, als Dreyfuss ausgezahlt wurde. Irgendwo hat jeder eine Aktie an der Schmiergeldaffäre, zugeben will es aber keiner und zeigt mit dem Finger auf andere.

Selbst 17 Jahre nach der gekauften Wahl sind die alten Praktiken immer noch in der DFB-Spitze zu spüren. Im Mai dieses Jahres stimmte der jetzige Präsident des DFB Reinhard Grindel für eine Neubesetzung des Ethikrates bei der FIFA. [8] Die früheren beiden Chef Ethiker des nun abgesetzten Ethikrates waren federführend in der Aufklärung des „Sommermärchenskandals“. Das ist auf jeden Fall ein Fingerzeig in die Richtung, in die man an der Spitze des DFB gehen möchte. Vertuschung statt lückenlose Aufklärung scheint die Devise zu sein (…)

alles lesen: [ultras-dynamo.de]

Weitere interessante Artikel zum Thema DFB:

Ostvereine protestieren gegen den DFB

Ultras Dynamo warten auf Dialog-Angebot vom DFB

Es wird ernst! Szene-übergreifender Protest gegen den DFB

Sieg (Heil) Rufe beim Spiel „Der Mannschaft“ in Prag

Schmäh-Gesänge gegen „Die Mannschaft“ des DFB

Der Krieg zwischen den Ultras und dem DFB weitet sich auf „Die Mannschaft“ aus. Rufe wie „Scheiß DFB“, „Timo Werner ist ein Hurensohn“ ertönen beim Spiel in Prag. Doch die B*** Zeitung will aber noch mehr gehört haben. Der alte Ruf  „Sieg“ der deutschen Fans soll nun auch ein „Sieg Heil“ gewesen sein. Wer aber genau hineinhört, wird jedoch schnell bemerken, dass wie immer nur einige unbelehrbare Idioten nach dem „Sieg“ auch noch das „Heil“ rufen. Und neu ist das auch nicht, denn das kennt man Woche für Woche aus den deutschen Stadien in Ost und West.

Hier das Video mit den Sieg (Heil) Rufen: 

So berichtet der MDR:

(…) An den Nazi-Pöbeleien beim WM-Länderspiel in Prag waren offenbar maßgeblich Hooligans aus Dresden beteiligt. Das berichtet der „Focus“ unter Berufung auf die „Bild“-Zeitung. Demnach stammen die Pöbler aus dem Umfeld der rechtsextremen und verbotenen Gruppierungen „Faust des Ostens“ und „Hooligans Elbflorenz“, die Dynamo Dresden nahestehen. Dem Bericht zufolge sollen sie ohne große Probleme an die Karten gekommen sein. 40 von ihnen hätten sich allerdings gewaltsam Zutritt zur Eden-Arena verschafft (…) [mdr.de]

Von der Polizei gibt es bisher diesbezüglich allerdings noch keine Bestätigung, ob es sich tatsächlich bei den Leuten im Stadion um Fans aus Dresden handelt. Und den Begriff Hooligans in diesem Zusammenhang zu verwenden, scheint angesichts von kritischen Rufen gegen den DFB ohnehin nicht angebracht zu sein. Zur Aufklärung: Hooligans, das sind die sportlichen Jungs, welche auf Feld, Wald und Wiese – fernab der Stadien, sich zu Fights mit anderen Hooligans treffen. Von daher also auch nichts Neues in Sachen der Berichterstattung der hiesigen Boulevard Presse!

Ultras Dynamo warten auf Dialog-Angebot vom DFB

Grindel vom DFB hatte einen Dialog mit den Ultras angekündigt

Passiert ist seither nicht viel, besser gesagt gar nichts. Also wieder nur heiße Luft?  Auf der Webseite der Ultras Dynamo kann man nun diesbezüglich einen so genannten Warte-Zähler betrachten.

Vergangene Zeit seit dem Dialogangebot des DFB
15 Tage, 9 Stunden und 3 Minuten
Erhaltene Einladungen zum Dialog mit dem DFB
NULL

(Screenshot: ultras-dynamo.de )

Ultras Dynamo: „Englische Verhältnisse“

In Deutschland herrscht „Krieg“

Auf der einen Seite stehen die Ultras – auf der anderen Seite der DFB. Und die Fronten sind extrem verhärtet. Mit der Football Army hatte die Dresdner Fanszene die Kriegserklärung des DFL Boss Seifert: „Ultras sind asozial“ oder „Totengräber des Fußballs“ angenommen und deutlich gemacht, dass man bereit ist zu kämpfen. Mittlerweile haben sich insgesamt 33 Fan-Gruppen aus Deutschland dem gemeinsamen Protest angeschlossen. Nun warnen die Ultras aus Dresden vor so genannten „englischen Verhältnissen“:

Football ultras

*Es geht nicht nur um Pyro in den Stadien!

(…) Immer wieder taucht dabei die Phrase „Englische Verhältnisse“ auf. Egal ob als Warnung oder als Drohung. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint? Den Gegner auf einen Tee in die Stube einladen? Mitnichten, gemeint ist die Realität in englischen Stadien und darüber hinaus noch die Dominanz des Geldes in den englischen Fußballligen. In den oberen Ligen gleichen die Spiele einem Totentanz, nur bei Derbys kommt das Flair auf, was in den 60er und 70er Jahren viele Blicke auf sich zog und weltweit einzigartig war. Gerade Spieler von Dynamo die in den goldenen Zeiten unseres Klubs auf der Insel im Europapokal spielten, schwärmten und waren von der Stimmung in den englischen Stadien begeistert. Heute ist davon nichts mehr übrig. Stehplätze sucht man vergebens. Ticketpreise sind enorm hoch. Ein Heer an Ordnern und Stewards sorgt für Einhaltung der Regeln. Sitzen ist Pflicht, wer aufsteht wird hingewiesen sich zu setzen. Bei erneutem „Fehlverhalten“ wird man des Stadions verwiesen. Stadionverbote mit lebenslanger Dauer sind keine Seltenheit und jedes noch so kleinste Vergehen wird von Kameras erfasst und drakonisch bestraft. Jede Art von Kreativität und Opposition wird unterdrückt und gar nicht möglich gemacht. Man merkt also, der Stadionbesuch erinnert eher an einen überteuerten Besuch der Oper, bei dem ein Räuspern schon den Sitznachbar verärgern könnte und die Stewards auf den Plan ruft.

Mittlerweile ist es eine gängige Verlautbarung seitens der Verbände, in Deutschland jederzeit „englische Verhältnisse“ einführen zu können. Was zunächst recht simpel klingt, man erhöhe einfach die Ticketpreise und führe möglichst viele, dämliche Regularien für die Zuschauer ein, ist bei näherer Betrachtung eine fast schon makabere Drohung. Denn worüber die deutschen Funktionäre großzügig hinwegsehen, sind die Umstände, die zu diesen Verhältnissen führen konnten. Um sie zu verstehen, muss man ins Jahr 1989 zurückblicken. Es ist der 15. April 1989, der Tag der Katastrophe von Hillsborough mit 96 Toten und 766 Verletzten im Stadion in Sheffield, der den englischen Fußball für immer veränderte. Die Katastrophe ereignete sich während des Halbfinalspiels um den FA Cup zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest und gilt bis heute als eine der größten Tragödien in der Geschichte des Fußballs. Dem vorangegangen waren die Katastrophen im belgischen Heyselstadion 1985 und der Tribünenbrand in Bradford 1985 (…) [ultras-dynamo.de]

Es wird ernst! Szene-übergreifender Protest gegen den DFB

Ultras Dynamo kündigen Szene-übergreifenden Protest an

Der DFB ist unglaubwürdig, korrupt und geldgierig. Er ist der Totengräber der Fußballs, so zumindest argumentieren die Ultras in Deutschland und kündigen nun für diese Saison massive Proteste (Krieg dem DFB) in den Stadien an. Auf der Webseite der Ultras Dynamo findet man aktuell eine Stellungnahme, welche wir an dieser Stelle dokumentieren möchten:

(…) Fußball ist das Größte! Woche für Woche strömen wir in die Stadien – deutschlandweit, ob auswärts oder daheim. Wir Fans tragen die Stimmung in die Stadien. Die Atmosphäre, die wir erzeugen, ist einzigartig. Doch die Entwicklungen im deutschen Fußball bereiten uns Sorgen. Es wirkt, als hätte sich die Führung des DFB von der Basis entfernt. Was wir damit meinen?

• ein Sportgericht, das intransparent und nach Kalkül sanktioniert
• Sanktionen für Spruchbänder und Gesänge; Verbot der freien Meinungsäußerung
• Überlegungen hinsichtlich der Einführung des „englischen Modells“ / Abschaffung der Stehplätze
• Zerstückelung des Spieltags auf Anstoßzeiten von Freitag- bis Montagabend
• Chinesische U20 in der Regionalliga Südwest
• ein Relegationsmodus, der Clubs für eine gute sportliche Saison bestraft
• ein Pokalfinale im Stile eines Super Bowls mit Helene Fischer als Show-Act
• fehlende Konsequenz im Umgang mit Clubs wie Red Bull, die die 50+1-Regelung untergraben, jedoch öffentlich hofiert werden
• eine gekaufte WM 2006, deren Leichen bis heute in den Kellern des DFB liegen

Das aktuelle Angebot, in Zukunft auf Kollektivstrafen zu verzichten, welches oberflächlich betrachtet großzügig und entgegenkommend wirkt, ändert nichts an unserem Protest. Denn dieses Angebot wird an Bedingungen geknüpft sein, von denen alle Seiten wissen, dass sie nicht zu realisieren sind. Es ist offensichtlich: DFB und DFL vermarkten mit unserer Stimmung das Produkt Fußball. Im Gegenzug drangsalieren sie uns Stadiongänger in einer Art, die nicht mehr akzeptabel ist. Es geht uns nicht um Pyrotechnik oder „Ultras-Angelegenheiten“. Die oben angeführten Punkte betreffen jeden Fußballfan.

In der laufenden Saison werden wir unseren Protest szeneübergreifend in die Stadien tragen. Deutlich, mitunter provokativ – vor allem jedoch in dem Bewusstsein, dass der deutsche Fußball unsere Argumente nicht weiter ignorieren kann. Wir sind uns bewusst: Der DFB wird versuchen unsere Stimme klein zu halten, von sich und seinen Fehlern abzulenken. Mit welchen Mitteln er das tut, sehen wir aktuell an der Kampagne einer Boulevardzeitung, deren einziges Ziel es ist, die Kurven zu spalten. Davor jedoch haben wir keine Angst. Im Gegenteil: Wir haben jetzt erst recht Lust die Zähne zu zeigen. Wir sind zu weit gekommen, um aufzugeben. Dieser Wille vereint tausende Menschen (…) [ultras-dynamo.de]

Bild Zeitung Fragenkatalog: Hetzkampagne oder Schlagzeilen?

Umfrage der Bild zum Thema Ultra- und Hooliganszene im deutschen Fußball

So hinterfragen die Ultras von Dynamo Dresden auf ihrer Homepage: Ist es lediglich eine weitere Hetzkampagne gegen eine scheinbare Randgruppe, um Schlagzeilen zu produzieren? Oder sind gemeinsame Interessen zwischen BILD und DFB der eigentliche Grund für die plötzliche Neugierde an den aktiven Fanszenen Deutschlands? 

(…) Sehr geehrter Herr …….,

bezüglich unserer Anfrage vom 1. August 2017 und Ihrer entsprechenden Nachfrage für die geplante Berichterstattung zum Thema „Ultra- und Hooliganszene im deutschen Fußball“ senden wir allen Bundesligisten eine Anfrage mit gleichlautenden Fragen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese bis zum 8. August beantworten würden.

  • Wie würden sie die aktuelle Situation der Ultra-Szenen in Bezug auf Ihren Club beschreiben?
  • Erkennen Sie Bestrebungen der Ultras, in Führungsgremien ihres Vereins vorzudringen?
  • Wie hat sich die Ultraszene in ihrem Verein in den letzten Jahren verändert?
  • Welche Entwicklungen bereiten Ihnen Sorgen?
  • Wie würden sie die Hooligan-Szene ihres Vereins beschreiben?
  • Hat sich die Problematik mit der Szene in den letzten Jahren verändert?
  • Wenn ja, wie? Was tut ihr Verein im Kampf gegen diese Szene?
  • Sind Vertreter Ihres Clubs mit Vertretern der Ultragruppierungen ihres Vereins im Gespräch?
  • Falls ja – in welcher Form, mit welchem Ziel und mit welchem Ergebnis?
  • Sind Vertreter Ihres Clubs mit Vertretern der Hooligangruppierungen ihres Vereins im Gespräch?
  • Falls ja – in welcher Form, mit welchem Ziel und mit welchem Ergebnis?
  • Was unternimmt ihr Verein konkret in Bezug auf beide Szenen?
  • Gibt es spezielle Programme? Wenn ja, welche?
  • Wie sieht die Kooperation mit der Polizei aus?

(…)

Und weiter im Text:

„Ist es ein Teil einer Kampagne, die die BILD in Zusammenarbeit mit den DFB gestartet hat, um die Proteste der Fankurven gegen die aktuellen Entwicklungen im deutschen Fußball zu unterdrücken? Das Ziel des DFB ist ganz eindeutig, die Fans zu spalten. Dafür hat man mit der BILD einen langjährigen Partner in die Spur geschickt, um nun die Stimmung anzuheizen.“

(ultras-dynamo.de)

Keine Bild

Über die Bild Zeitung:

Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 61,7 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 2.721.503 Exemplaren. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 4,72 Prozent. Der praktisch kontinuierliche Abwärtstrend fiel dabei stärker aus als bei fast allen anderen Boulevardzeitungen, überregionalen Tageszeitungen sowie Sonntags- und Wochenzeitungen. Gerade für die aktiven Fußballfans ist die BILD das Sinnbild für den Begriff „Lügenpresse“.

Ostfussball News #KW 32

An dieser Stelle einige Kurz-News aus der ostdeutschen Region:

Erfurt / Jena: Eine Gruppe von RWE-Fans ist im Anschluss an das Ostderby zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem FSV Zwickau auf einem Rastplatz bei Mellingen (Weimarer Land) am Freitagabend angegriffen worden. Bei den Tätern könnte es sich nach ersten Informationen um FCC-Hooligans handeln. Beim Angriff wurden drei Personen verletzt, eine Person musste im Krankenhaus beandelt werden, wie die Polizei mitteilt.

Dabei traten die Angreifer auf ihre Opfer ein. Einem schlugen sie vermutlich mit einem Gegenstand auf den Kopf. Laut Information des Fanclubs, musste die Platzwunde mit drei Stichen im Krankenhaus genäht werden. Auf ein anderes Opfer hätten die Täter weiter eingetreten, obwohl dieses schon am Boden lag.

Halle / Jena: DFB ermittelt gegen HFC. Konkret geht es dabei um Sprechchöre die die Hallenser mutmaßlich angestimmt haben. So wurde immer wieder lautstark „Juden Jena!“ skandiert. Sehr zum Unmut der angereisten Fans. „Auch Kinder hörten das und machten unbewusst mit. Das ist das falsche Signal!“ Nun habe der DFB ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Hallesche FC muss dazu nun Stellung beziehen. Der Verein hatte sich bereits davon distanziert.

Chemnitz:

Rostock: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat hart gegen den Drittligisten Hansa Rostock durchgegriffen und verurteilt den Klub wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger in elf Fällen zu einem Komplett-Ausschluss der eigenen Fans bei vier Auswärtsspielen. Davon betroffen sind die Ostduelle am 7. Spieltag beim 1. FC Magdeburg und am 12. Spieltag bei Carl Zeiss Jena. Für zwei weitere Auswärtsspiele wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt, diese läuft bis zum 30. Juni 2018. Der ehemalige Bundesligist wird zudem zu 12.000 Euro Strafe verurteilt. Davon können 5000 Euro für „sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen“ verwendet werden. Der Nachweis darüber ist dem DFB bis zum 31. Dezember 2017 zu erbringen.

Dresden: Ultras gegen Voucher-System. „Wir unterstellen den Entscheidungsträgern im Verein, dass sie genau wissen wie sinnlos diese Maßnahmen eigentlich sind. Wir wissen aber auch, dass unsere Vereinsführung vom Deutschen Fußball-Bund massiv unter Druck gesetzt wird, obwohl der Verband selbst keinerlei sinnvolle Lösungen für bestehende Probleme anbietet. Trotzdem sind diese Maßnahmen für uns keine durchdachte Antwort auf scheinbar vorhandene Probleme, sondern ganz einfach Populismus. Populismus, der auf dem Rücken der eigenen Fans ausgetragen wird. Und das nur, damit man dem DFB und der breiten Öffentlichkeit sagen kann…”wir machen doch was”.

News präsentiert von Ultras Stadionfans.de

Drei Ostvereine starten die 2. Bundesliga

Start der 2. Bundesliga 2017 / 2018

Am 1. Spieltag der 2. Bundesliga müssen der FC Erzgebirge Aue und der 1. FC Union Berlin auswärts in Heidenheim bzw. Ingolstadt antreten. Die SG Dynamo Dresden trifft zum Start vor heimischen Publikum auf den Aufsteiger MSV Duisburg.

Samstag 29.07.2017, 13:00 Uhr FC Ingolstadt 04 : 1. FC Union Berlin
Sonntag 30.07.2017, 15:30 Uhr SG Dynamo Dresden : MSV Duisburg
Sonntag 30.07.2017, 15:30 Uhr 1. FC Heidenheim : FC Erzgebirge Aue

Erwartungen an die neue Saison:

Berlin: (…) Nach dem vierten Tabellenplatz in der abgelaufenen Saison kann es für Keller also nur ein Ziel geben: “Wir wollen uns verbessern. Wir tun alles dafür und dann kann man sich ausrechnen, wo wir hinwollen.“ Das Oberhaus also ist das langfristige Ziel der Köpenicker. In den kommenden Jahren wird darum das Stadion an der Alten Försterei bundesligatauglich gemacht und auf 36.000 Plätze ausgebaut. Der Etat wurde in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert und das Umfeld wurde professionalisiert. Union will langfristig in die Top-20 in Deutschland, darauf ist alles ausgerichtet (…) [rbb-online.de]

Union-Trainer Uwe Neuhaus vor Anpfiff (10315274593)

Dresden: (…) Nachdem Dresden bis Mitte April um den Aufstieg mitspielen konnte, träumen viele Fans schon von der Rückkehr in die Bundesliga. Die Erwartungen sind aber nicht nur bei den Anhängern gestiegen, „meine persönliche Erwartungshaltung ist auch groß“, sagte Coach Neuhaus. Ein ähnliches oder gar besseres Endergebnis dürfte aber nur gelingen, wenn im Sturm noch eine gestandene Verstärkung gefunden wird – in der Klasse des erwähnten Sobiech.Oftmals tun sich aber Mannschaften gerade im zweiten Jahr nach dem Aufstieg schwer, die anderen Teams haben sich auf sie eingestellt und die Euphorie ist ein verflogen. Das sieht auch MDR-Experte Sven Köhler so, der Dynamo ein schwieriges Jahr prophezeit. „Man sollte die Erwartungen nicht so hoch halten“, sagt der frühere Trainer des Chemnitzer und des Halleschen FC, der auch in Dresden mal an der Seitenlinie stand (von 2002 bis 2007 als Co- und A-Jugend-Coach). Bei den traditionell überschwänglichen Dynamo-Fans ein schwieriges Unterfangen (…) [mdr.de]

Aue: (…) Die Ambitionen der Sachsen bleiben dabei die gleichen: Möglichst eine ruhige Saison spielen und möglichst nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenverbleib zittern. „Ich möchte das Saisonziel eigentlich nicht an Tabellenplätzen festmachen, sondern das Optimale aus der Mannschaft rausholen. Wenn uns das gelingt, sollten wir zumindest über dem ominösen Strich stehen“, sagt Letsch. Dafür gibt es aber noch eine wesentliche Baustelle: Der Sturm. In Pascal Köpke, Mario Kvesic und Dimitrij Nazarov werden dort wohl alte Bekannte auflaufen, doch die Torgefahr fehlt weiter. Testspiele gegen Slovan Liberec und Lask Linz gingen vor allem auf Grund schlampiger Chancenverwertung verloren. Das sollte dringend besser werden, wenn die Fans im neuen Stadion jubeln sollen (…) [sportbuzzer.de]

Ostdeutschland – Football Army Medienspiegel

Ost, Ost, Ostdeutschland!

So hallte es am vergangenem Wochenende durch das idyllische Baden. Mit einem Manöver demonstrierten zirka 2000 Dynamo Ultras / Fans in Karlsruhe eindrucksvoll, dass nun das Regiment der aktiven deutschen Fan-Szenen nach Dresden übergegangen ist. Und während diese Art von Guerilla Marketing in den sozialen Netzwerk-Kurven teilweise frenetisch gefeiert wird, schäumen die Mainstream Medien sowie die betroffenen Verbände. Grund genug für uns, noch einmal die Geschehnisse an dieser Stelle zusammen zu fassen –

„Krieg dem DFB!“ – Denn der könnte den Auftritt der Dynamofans als tatsächliche Kriegserklärung werten. Und das könnte für den Verein, besonders in der kommenden Saison, für einschneidende Konsequenzen sorgen. (Tag24.de)

***

Nachdem DFL Boss Seifert den Krieg eröffnete, die Ultras von Dynamo am Wochenende in Karlsruhe martialisch antworteten, meldete sich nun auch der sächsische Innenminister Markus Ulbig zu Wort (ostfussball.com)

***

… hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes die Ermittlungen aufgenommen. In ungewohnter Schärfe reagierte der DFB auf die Krawalle und das bisherige Krisen-Management des Vereins. Innenminister Thomas de Maizière nannte die Vorkommnisse „völlig inakzeptabel“. (t-online.de)

***

***

Sportgeschäftsführer Ralf Minge von Dynamo Dresden hat sich am Dienstagabend kritisch über die Szenen in Karlsruhe geäußert. Beim „19:53 – Der Dresdner Fußballtalk“ sagte er, er finde die Vorfälle „auf Deutsch gesagt scheiße“. (mdr.de)

***

***

Mitten in der Innenstadt von Karlsruhe, vor und im Stadion haben am Sonntag rund 2.000 Dynamo-Dresden-Hooligans mit einem martialischen Auftritt schockiert. Beim „Sturm“ in den Auswärtssektor verletzten die gewalttätigen Fans laut Polizei 21 Ordner. (orf.at)

***

Was für ein geiler Scheiß ist das denn?! Das schaut aus wie auf dem Balkan oder in Polen. Ich hatte mich zuvor nicht mit dem Spiel befasst, für mich kam dieses Filmchen, das von der „Kübelpappe“ aus gefilmt wurde und inzwischen wohl zigmal kopiert und zig hunderttausendfach angeschaut wurde, völlig aus der Kalten. (turus.net)

Weitere nachfolgende Infos zum Thema Football Army Dynamo Dresden findet man dazu auch im Ultras Forum im folgendem Thread: stadionfans.de

Ältere Beiträge

© 2017 Ostfussball.com

Theme von Anders NorénHoch ↑