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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: Ostderbys (Seite 1 von 2)

Dresden versus Aue – Nachbetrachtung

Ostderby zwischen Dresden und Aue endet klar mit 4:0

…oder besser gesagt das Sachsen-Derby, denn nicht alle Kommentatoren bei den Qualitätsmedien im Westen der Republik scheinen das zu wissen.

Die Partie war in ihrer Anfangsphase zunächst durchaus geprägt von einem gewissen Herantasten. Auch scheinbar an die geografische Verortung der beiden rasenballsportlichen Rivalen …

(Screenshot Twitter: O.M.)

… aber quasi waren die Sachsen ja unter sich. Irgendwie. Gewiss.

-> Quelle: meyview.com

-> hier gefunden: stadionfans.de

Polizeieinsatz Fußball Mit der Abreise der Fans aus Aue endete ein friedlicher und sportbetonter Fußballnachmittag in der Landeshauptstadt Dresden. @Polizei Dresden

Krawalle bei Lok Leipzig vs. Chemie Leipzig – Medienspiegel

Leipziger Derby 2017 mit Ausschreitungen

Wasserwerfer, Tränengas – Randale wie in den neunziger Jahren, titelt stadionfans.de. Aber es gab noch einige andere Dinge rund um das diesjährige Leipziger Aufeinander-treffen, am Ende 0:0 zu berichten. Hier der Medien-Fokus zum wohl letztem echten Derby hierzulande :

Nach dem aggressiven Derby gab es auch bei der Pressekonferenz einen Eklat. Chemie-Trainer Dietmar Demut wurde von einem angetrunkenen Fan aus dem VIP-Bereich mit einem Bier beworfen. Der völlig durchnässte Demut setzte anschließend die Pressekonferenz fort, nachdem er zuerst wütend den Raum verlassen wollte. (sport1.de)

Bei dem Zug zum Bruno-Plache-Stadion wurde aus dem Lok-Lager heraus ein Fotograf angegriffen. Die Fanmärsche werden für beide Vereine ein Nachspiel haben. Weil die Teilnehmer an den Startpunkten größere Mengen Müll hinterließen, musste die Stadtreinigung anrücken. „Die Kosten dafür werden den Vereinen in Rechnung gestellt“, so Polizeisprecherin Katharina Geyer. (sportbuzzer.de)

Als dann auch die angerückten Polizeikräfte beworfen wurden, fuhren zwei Wasserwerfer zum Lok-Block und eine Hundestaffel betrat das Feld. Schiedsrichter Henry Müller aus Cottbus schickte die Teams in die Kabinen, um die Gemüter abzukühlen.”Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Spiele durch Krawall und Gewalt unterbrochen werden müssen”, sagte Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz, der auch vor Ort war, im MDR. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Chemies Trainer Dietmar Demuth: “Man darf diesen Vollpfosten keine Plattform bieten.” (tag24.de)

Die Polizei ging gegen Störenfriede im Lok-Block vor, setzte dabei offenbar auch Tränengas ein. Nach dem erneuten Wiederanpfiff blieb es im Stadion weitestgehend ruhig. Beide Clubs müssen nun mit erheblichen Strafen durch den Nordostdeutschen Fußball-Verband rechnen. Das Hochsicherheitsspiel hatte 15 Minuten später begonnen, da der Chemie-Teambus irrtümlich bei der Anfahrt falsch geleitet wurde. Auch das hatte im Vorfeld schon für Missmut gesorgt.(focus.de)

Während des Spiels fielen Lok-Fans durch Pfiffe gegen Chemie-Torwart Julien Latendresse-Levesque auf, der vor Saisonbeginn von Lok zu Chemie wechselte und anders als im Hinspiel in diesem Derby auch spielte. Während der ersten Halbzeit fielen Lok-Fans zudem noch durch einen rassistischen „Türken, Zigeuner und Juden-Ultras Chemie“-Gesang auf. Die erste Halbzeit des Derbys endete torlos. In der 2. Halbzeit waren zudem antisemitische „Juden Chemie“-Rufe von Lok-Fans zu hören.(faszination-fankurve.de)

Lok Leipzig vs. Chemie Leipzig am Buß,- und Bettag – live

Leipziger Derby 2017 am Feiertag

Bisher war geplant, dass das Leipziger Derby vom 18. Spieltag zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und der BSG Chemie Leipzig am 10. Dezember stattfinden wird. In Absprache mit den Polizeibehörden und dem MDR Fernsehen hat der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) das Spiel nun jedoch vorverlegt. Die Partie im Bruno-Plache-Stadion, für die bisher 3300 Tickets verkauft wurden, findet bereits am Mittwoch, 22. November, (Buß- und Bettag) ab 14.05 Uhr statt und soll live im MDR übertragen werden.

BrunoPlacheStadion
Matthias Lipka [CC BY 2.0 de], via Wikimedia Commons

Letzte Meldungen:

Chemie Leipzig: Derbytickets ausverkauft! Wichtige Info für alle Chemie-Fans: Das Gästekontingent für das Derby beim 1. FC Lok Leipzig ist vergriffen! Der morgige Verkaufstag entfällt somit! (chemie-leipzig.de)

***

Lok Leipzig: Derzeit machen in Europa Aufkleber mit antisemitischen Botschaften die Runde. Nun versuchen offenbar einige Personen, auch unseren geliebten FCL damit in Verbindung zu bringen. Der Verein hat diesbezüglich umgehend Anzeige erstattet. Bevor tatsächlich irgendjemand auf die völlig absurde Idee kommen sollte, der 1. FC Lok habe mit so einer Widerwärtigkeit etwas zu tun, möchten wir hier noch einmal klarstellen: Der 1. FC Lokomotive Leipzig distanziert sich in aller Schärfe von allen Formen von Antisemitismus und Faschismus. Unser Klub ist bunt. Unsere über 300 Sportler haben ihre Wurzeln in über 20 Ländern dieser Erde. Wir verabscheuen Diskriminierung, Gewalt und Rassismus in jeglicher Form. Dies sind die Grundpfeiler unserer Satzung und unseres Leitbildes. Wer das nicht akzeptieren möchte, hat in unserem Verein nichts zu suchen. Punkt.Fußball verbindet und ist in Vereinsform bei uns schon seit 1893 zu haben!(lok-leipzig.de)

3.Liga: FC Rot-Weiß Erfurt vs. Hallescher FC – live

Ostderby zwischen Erfurt und Halle live

Der Mitteldeutsche Rundfunk übertragt das Spiel zwischen den beiden ostdeutschen Kontrahenten live im TV sowie als so genannter Online Stream im Internet. Dabei ist die Ausgangslage klar – beide müssen dringend gewinnen! Ergo, am Ende wird es wohl unter diesen Gesichtspunkten ein hart umkämpftes Unentschieden werden.

Letzte Meldungen:

-> Halle: Drittligist Hallescher FC muss für das Fehlverhalten einiger Fans tief in die Tasche greifen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verurteilte den Verein im Einzelrichterverfahren zu einer Geldstrafe von 13.000 Euro. Dabei gingen drei Handlungen in das Urteil ein, welches noch nicht rechtskräftig ist. Der HFC wird aber wohl keine Rechtsmittel einlegen, da sich das Strafmaß noch im unteren Segment befindet.

-> Erfurt: Schmerzhaft ist auch die Summe, die der FC Rot-Weiß Erfurt zahlen muss. Wegen des massiven Einsatzes von Pyrotechnik und des Verbrennens einer Jenaer Fahne und eines Jenaer Schals erhielt der Verein eine Geldstrafe von 20.000 Euro aufgebrummt. Der Verein hat gegen das Urteil fristgerecht Einspruch eingelegt.

mdr.de

Und natürlich dürfen die Leser von Ostfussball.com auch wieder vor dem Spiel ihren Tipp auf unserer Webseite abgeben:

Erfurt gegen Halle

  • Sieg für Erfurt - 2
  • Sieg für Halle - 0
  • Unentschieden - 4
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Statistik

Nachtrag Thüringen Derby: Erfurt versus Jena

FC Rot Weiß Erfurt gewinnt Derby gegen Jena

Erfurter Fans versammeln sich am Dom und singen sich gegen den Erzrivalen aus Jena ein. Mit Erfolg, denn der FC Rot-Weiß Erfurt gewinnt das brisante Derby gegen den FC Carl Zeiss Jena knapp mit 1:0. Wir fassen an dieser Stelle nochmals das Geschehene zusammen:

Video hier in der Kategorie Kurvenvideos gefunden: stadionfans.de

„Das Thüringer Land in rot-weißer Hand“, lautete das Motto der Choreografie, zu der eine Blockfahne hochgezogen und Bengalische Fackeln entzündet wurden. Später präsentierten Erfurter Fans noch Zaunfahnen mit der Aufschrift „Fussball Club Carl Zeiss Jena“ und „Gera on Tour“, die anschließend angezündet wurden, berichtet faszination-fankurve.de

und weiter…

Mit einem Großaufgebot von rund 2.000 Einsatzkräften war die Polizei am Samstag vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern – mit Erfolg. Lediglich vor dem Spiel war es zu einem Zwischenfall gekommen, als ein 45-jähriger Fan des FC Carl Zeiss Jena einem Polizisten während einer Durchsuchung gegen den Kopf getreten haben soll. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auf dem Rückweg vom Stadion zum Hauptbahnhof sollen Flaschen in Richtung der Polizisten geflogen sein, verletzt wurde aber offenbar niemand, berichtet liga3-online.de

Ruhiges Leipziger Derby 2017 mit Sieg für Lok

BSG Chemie Leipzig vs. 1. FC Lok Leipzig 0:1

Mit einem 0:1-Sieg für den 1. FC Lokomotive Leipzig endet das Leipziger Stadtderby am 1. Spieltag der Regionalliga Nordost. Rund 5000 Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark sahen die brisante Partie, darunter 750 Lokfans. Die Polizei zog anschließend ein positives Fazit.

Polizei-Meldung:

(…) Parallel nutzte die überwiegende Mehrheit der mit Eintrittskarten ausgestatteten Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig die bereitgestellten Bus-Shuttle zwischen Bruno-Plache-Stadion und Alfred-Kunze-Sportplatz. Ca. 150 „Lokisten“ allerdings nahmen eine S-Bahn bis nach Leutzsch. Dort wurden sie von den Einsatzkräften in Empfang genommen. Einige Identitätsfeststellungen wurden durchgeführt. Dabei wurden 12 Personen identifiziert, die ein Stadionverbot hatten. Diesen wurden umgehend ein Platzverweis ausgesprochen. Die Personen die im Besitz einer Stadionkarte waren und kein Stadion- und Aufenthaltsverbote hatten wurden zur 2. Halbzeit eingelassen.

Die Begegnung verlief bis zur 87. Minuten weitestgehend problemlos wobei sich die Zuschauer lediglich mit fußballtypischen Gesängen und Sprechchören duellierten. Danach kam es zu einer ca. 10 minütigen Spielunterbrechung. Sogenannte „Fans“ von Lok Leipzig wollten den Zaun im Gästeblock übersteigen und sogenannten „Fans“ von Chemie hatten sich vermummt und versuchten einen Zaun niederzureißen. Die Securitykräfte hatten diese Fans bereits wieder zurückgedrängt noch bevor die Polizei zur Unterstützung am Spielfeldrand eingetroffen war. Eine Identitätsfeststellung war daher nicht mehr möglich. Die Polizei und die Securitykräfte hatten die Lage schnell wieder unter Kontrolle.

Nach dem Schlusspfiff wurden die Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig per Bus-Shuttle wieder zum Bruno-Plache-Stadion gefahren, wo sie wenig später mit den Gästen des dortigen Public Viewing die nachfolgende Mannschaft begrüßten. Die Fans der BSG Chemie Leipzig traten ihren Heimweg, nachdem sie auch ihrer Mannschaft für den angenommenen Fight Anerkennung zollten, ebenfalls zügig an (…)

“Etwas verwirrend, weshalb der LOK-Anhang gerade dann etwas zu starten versucht, als es die rote Karte für den Chemie-Torwart gab und LOK bereits 1:0 geführt hat. Weiterhin kam die Lok-Szene erst zur 60. Minute ins Stadion, weil sie vorher festgesetzt wurde.” (stadionfans.de)

Der Ostfußball lebt …und wie!

So lief das Wochenende in unserer ostdeutschen Region

Eine Atmosphäre wie zu besten DDR-Oberliga Zeiten – ostdeutsche Teams und Fans zeigen eindrucksvoll, dass der Ostfußball niemals seine enorme Anziehungskraft verloren hat!

2. Bundesliga: Der FC Union Berlin verliert zwar Spitzenspiel und auch die Tabellenführung, doch zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in dieser Fanszene steckt. 10.000 Berliner begleiteten ihr Team nach Hannover.

2. Bundesliga: Ebenfalls 10.000 Fans brachte die SG Dynamo Dresden zum Spiel nach Stuttgart mit. Leider reichte am Ende die zwischenzeitliche 3:0-Führung nicht für die Sachsen.

3. Liga: Der 1. FC Magdeburg steuert weiter in Richtung 2. Bundesliga. Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt vor über 20.000 Zuschauern darf man nun tatsächlich vom Aufstieg träumen.

Regionalliga Nordost: In einer spannenden Partie zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo konnte sich am Ende der Gastgeber in Unterzahl gegen den Rekordmeister der DDR mit 3:2 durchsetzen.

Regionalliga Nordost: Im Spitzenspiel der 4.Liga gewann der FC Energie Cottbus vor 13.000 Zuschauern mit 3:1 gegen den Tabellenführer Carl Zeiss Jena und verringerte den Abstand auf nur noch fünf Punkte. Beim Spiel gab es insgesamt 10 Karten, inklusive einen Wollitz an der Linie. Emotionen pur! 

NOFV-Oberliga: Die BSG Chemie Leipzig ist nach dem 2:0-Sieg gegen Wismut Gera nach wie vor Tabellenführer und heute war ein rundum gelungener Tag mit einer satten Choreo und jeder Menge Action auf den Rängen. Gelingt den Leipzigern tatsächlich der Durchmarsch?

DDR Oberliga lebt!

DDR Oberliga Anno 2017

Was auf unserer Webseite als inoffizielle Oberliga-Tabelle einst als kleiner Nebenschauplatz fungierte, hat nun an anderer Stelle wieder unter dem Namen “DDR Oberliga” einen eigenen Platz im Internet gefunden. Allerdings werden nun dort nur noch die internen Begegnungen unserer “DDR-Mannschaften” gewertet. 

(…) Momentan sind in der Tabelle 13 Mannschaften platziert. Auf Platz 1 liegt Zweitligist Union Berlin, der gute Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga hat. Den letzten Platz belegt der frühere DDR- Serienmeister BFC Dynamo. Der Chemnitzer FC firmiert unter seiner alten Bezeichnung FC Karl-Marx-Stadt und nimmt aktuell als bester Drittligist den vierten Platz in der fiktiven DDR-Oberliga ein. Aktueller Torschützenkönig in der DDR-Tabelle ist der Karl-Marx-Städter Anton Fink, der in den Ex-DDR-internen Partien gegen Halle, Rostock, Magdeburg, Zwickau und Erfurt bisher 5 Tore erzielte (…)

 

*Anton Fink vom FC Karl-Marx-Stadt führt derzeit die Torschützen-liste der DDR Oberliga 2016 / 2017 an.

Seit 1992 wird die neuzeitliche DDR Oberliga gewertet – FC Hansa Rostock ist Rekordmeister! Der einstige Liga-Krösus BFC Dynamo ist in der Versenkung verschwunden. Eine komplette Übersicht dazu findet man auf der Webseite (siehe Link am Ende des Text).

Seit 25 Jahren lässt sich verfolgen, wer die beste Oberliga-Mannschaft ist. Aber es gibt bislang nur 23 Titelträger. Am erfolgreichsten war in dieser Periode der FC Hansa Rostock mit neun Titeln, Energie Cottbus holte sieben, Dynamo Dresden drei, der 1. FC Union drei und die BSG Wismut Aue einen. Zweimal gab es keinen Sieger. In der Saison 2000/2001 endeten beide Spiele von Hansa und Energie in der 1. Bundesliga 0:1 jeweils für die Auswärtsmannschaft. In der Saison 2014/2015 endeten beide Spiele von Aue und Union 1:2 aus Sicht der Heimmannschaft. 

In der Saison 2005/2006 wurde Wismut Aue nur dank der Zwei-Punkte-Regel Meister, bei der Drei-Punkte-Regel wäre es Energie Cottbus gewesen. In der Saison 2010/2011 entschied erst das Torverhältnis von plus 5 für Energie Cottbus gegen plus 2 von Union. Immerhin zwölf Titel mussten kampflos vergeben werden, zuletzt in der Saison 2015/16 mit Union erstmals sogar nur an einen Zweitligisten. Eine Wiederholung droht so schnell nicht: Durch den gleichzeitigen Aufstieg von Dynamo und Wismut steht in der Saison 2016/17 sogar ein Dreikampf an. (ddr-oberliga.de)

 

Ostvereine in den Profi-Ligen – eine Bestandsaufnahme

Unsere Ostvereine in den drei obersten Profiligen

1. Bundesliga: Während am vergangenem Wochenende der FC Bayern München ein “spannendes” Spiel gegen den Hamburger SV mit einem knappen 8:0 für sich entscheiden konnte, durfte man auch in Leipzig abermals jubeln. Die “Jecken aus Köln” entpuppten sich auch nur als Karnevalsverein und verloren ohne große Gegenwehr gegen den zukünftigen Champions League Teilnehmer aus Sachsen. Wo dann zusammen mit dem FC Bayern München, RB Leipzig, wahrscheinlich auch die TSG Hoffenheim die deutschen Farben auf der internationalen Bühne vertreten werden. Das gemeine Fußballvolk jubelt allerdings nur sehr verhalten – warum eigentlich nur?

2. Bundesliga: Das brisante Ostduell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und der SG Dynamo Dresden endetet am Sonntag mit einem echtem Bällchenbad für den kleinen Martin im Kumpel-Tor. Ansonsten blieb es ruhig – keine Fanausschreitungen oder Hooligan Krawalle wie eine Klasse obendrüber. In Berlin hatten sich erneut Hertha-Banausen und Frankfurter-Halbstarke zum allwöchentlichen Stelldichein in der 1. Bundesliga getroffen. “Frauen und Kinder zuerst” lautete die Devise zuletzt ja bekanntlich in Dortmund. Apropos Berlin – Union Berlin steht plötzlich auf dem Relegationsplatz zum Aufstieg. Der Vorzeigeverein aus dem sonst so dunklen Osten der Stadt klopft schon mal gaaanz leise an. Gut so!

3. Liga: Von Langeweile kann in dieser Liga nun wirklich nicht die Rede sein! Der größte Verein der Welt, der 1. FC Magdeburg, macht ebenfalls Anstalten, eine Etage höher in der kommenden Saison zu spielen. Hoffnungen können sich auch noch die “Freunde” aus der Nachbarstadt an der Saale und der Chemnitzer FC machen. Insgeheim redet man bei Letzteren schon hinter vorgehaltener Hand über eine Relegation gegen die “Unblauen” aus dem Erzgebirge. Dass es für den Aufstieg der “grauen Maus” reicht, soll nun ein neuer dreiköpfiger Dynamo-Vorstand beim CFC sorgen. Klingt komisch – ist es auch. Und dass es am Ende ganz knapp gegen den Abstieg werden könnte, wissen die Verantwortlichen in Rostock, Erfurt und Zwickau.

3.Liga: Chemnitzer FC vs. Hallescher FC – live

Ostderby zwischen dem CFC und dem HFC zugleich Spitzenspiel der 3.Liga

Und der Mitteldeutsche Heimatsender wird diese Partie live ab 14.00 Uhr am Samstag, den 4.2. in seinem Fernsehprogramm übertragen. Vierter gegen Sechster lauten die Vorzeichen für dieses brisante Verfolger-Duell um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

 

Letzte Meldungen:

Chemnitzer FC: 

Kurz vor dem Zuklappen des Tranferfensters vermeldet der CFC den Zugang des erwünschten und gesuchten Innenverteidigers. Vom Tabellenführer der zweiten türkischen Liga, Eskisehirspor Kulubu, wechselt der 1,90 m große und 26 Jahre alte Berkay Tolga Dabanli nach Sachsen. Der Deutsch-Türke unterschrieb einen Arbeitsvertrag bis zum 30. Juni 2017. Sollten die Himmelblauen in dieser Saison den Schritt in die 2. Bundesliga packen, würde sich der Arbeitsvertrag bis zum 30. Juni 2018 verlängern. (CFC-Fanpage.de)

Hallescher FC:

Der Hallesche FC hat es in der Transferperiode nicht geschafft, den Kader in der Offensive zu verstärken. Der Tabellenvierte, der starke 33 Punkte mit nur 21 Toren eroberte, gab stattdessen zwei Stürmer noch ab. Als Grund für die gescheiterten Verhandlungen mit möglichen Zugängen wurden finanzielle Zwänge und ein zu hohes wirtschaftliches Risiko genannt. (MZ-WEB.de)

Alle Livespiele der 3. Liga an diesem Spieltag auf einen Blick:

Samstag, 4. Februar 14:00 Uhr
Chemnitzer FC – Hallescher FC MDR
MSV Duisburg – VfL Osnabrück WDR / NDR
Holstein Kiel – VfR Aalen NDR
Rot-Weiß Erfurt – FSV Frankfurt mdr.de
Jahn Regensburg – SG Sonnenhof Großaspach br.de
Sonntag, 5. Februar 14:00 Uhr
1. FC Magdeburg – FSV Zwickau MDR
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