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Kategorie: Hooligans (Seite 1 von 5)

CDU bittet um beide Stimmen – bei Hooligans und Ultras

CDU wirbt im Hooligan bzw. Ultras Forum für Stimmen

Dass die Bundestagswahl 2017 leider immer skurrilere Formen annimmt, beweist dieses Foto im Ultras Forum:

Ob der Spruch: „Die CDU macht sich stark für ein Land, in dem Sie gut und gerne leben“ bei den Ultras und Hooligans gut ankommt, mag durchaus bezweifelt werden. Allgemein erzeugen doch solche hohlen Phrasen nur noch Wut im Bauch bei den Wählern. Zumindest zuletzt bei der Wahlkampagne der FDP im besagtem Forum konnte man ja noch durchaus so etwas wie einen gemeinsamen Konsens erkennen – aber die CDU?  Wie tief will man noch sinken, in Zeiten – wo ihre Parteikönigin Angela Merkel in jeder Stadt dieses Landes gnadenlos ausgepfiffen wird?  Am Sonntag ist dann hoffentlich in jeder Hinsicht dieses politische Spektakel beendet!

Merke(l): Ultras sind meist unpolitisch, aber wenn dann eher links orientiert. Bei Hooligans ist das ähnlich, nur steht man wenn schon Politik gemacht wird, meist weit rechts daneben. Für eine zwar vermeintlich „(linke) CDU“ gibt es da wohl aber trotzdem nur geringe Chancen. Das Geld für dieses Online Marketing hätte man sich also gerne sparen können.

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RB Leipzig Gegner AS Monaco: Ohne Fans nach Istanbul!

AS Monaco, morgen zu Gast bei RB Leipzig, wird ohne Fans nach Istanbul fahren!

Grund: Man hat einfach zu große Angst vor gewalttätigen Übergriffen durch türkische Hooligans! Zudem ist die politische Entwicklung in der Türkei leider derzeit alles Andere als begrüßenswert. 

(…) Man werde keine Tickets für das Spiel anbieten und auch keine Fan-Reise nach Istanbul organisieren, teilt der Club mit. Die Entscheidung basiere auf einer Empfehlung der französischen Behörde zur Bekämpfung von Hooliganismus. Diese habe Fans vom Besuch des Spiels abgeraten. Unter anderem waren gewalttätige Anhänger des türkischen Erstligisten im Frühjahr beim Viertelfinal-Hinspiel der Europa League zwischen Olympique Lyon und Besiktas Istanbul auffällig geworden (…) [stadionfans.de]

Hooligans of Spartak Moscow

In Leipzig hat man diesbezüglich keine Bedenken. So bietet man sogar edle Fan-reisen für 600 Euro seinen Anhängern nach Istanbul an. Und dazu gibt es gar noch ein echtes zusätzliches Schmankerl: „Damit es nicht allzu langweilig vor Ort wird, darf man sich zum zusätzlichen U19 Spiel alleine durch die muslimische Hauptstadt durchschlagen – also auch noch Abenteuer inklusive.“ (ostfussball.com berichtete bereits)

Na, dann kann ja wirklich nichts mehr schief gehen…

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„Linke Hooligans“ in Babelsberg – Politik und Sport

AFD Bus vor dem Karl-Liebknecht-Stadion des SV Babelsberg

So berichtet die Berliner Zeitung:

Wegen eines angeblichen Angriffs auf einen Wahlkampfbus der AfD in Potsdam hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Das Verfahren laufe wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, bestätigte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, am Dienstag auf Anfrage.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Jung hatte am Montag vergangener Woche Anzeige erstattet und erklärt, „linke Hooligans“ hätten den Bus mit zehn Parteimitgliedern an Bord im Stadtteil Babelsberg vor dem Karl-Liebknecht-Stadion umringt, eine Werbefolie abgerissen und ein Seitenfenster beschädigt. Er bezifferte den Schaden auf rund 2000 Euro. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28362768 ©2017

Es waren wohl tatsächlich Fans des SV Babelsberg, wenn man das Video auf YouTube aufmerksam anschaut. Gewalt gab es allerdings laut den Aufzeichnungen wohl keine, lediglich die energische Ansage, dass die AfD an dieser Stelle eben unerwünscht sei. Mit Demokratieverständnis hat die Aktion der Babelsberger Fans allerdings leider auch nur wenig zu tun.

Sieg (Heil) Rufe beim Spiel „Der Mannschaft“ in Prag

Schmäh-Gesänge gegen „Die Mannschaft“ des DFB

Der Krieg zwischen den Ultras und dem DFB weitet sich auf „Die Mannschaft“ aus. Rufe wie „Scheiß DFB“, „Timo Werner ist ein Hurensohn“ ertönen beim Spiel in Prag. Doch die B*** Zeitung will aber noch mehr gehört haben. Der alte Ruf  „Sieg“ der deutschen Fans soll nun auch ein „Sieg Heil“ gewesen sein. Wer aber genau hineinhört, wird jedoch schnell bemerken, dass wie immer nur einige unbelehrbare Idioten nach dem „Sieg“ auch noch das „Heil“ rufen. Und neu ist das auch nicht, denn das kennt man Woche für Woche aus den deutschen Stadien in Ost und West.

Hier das Video mit den Sieg (Heil) Rufen: 

So berichtet der MDR:

(…) An den Nazi-Pöbeleien beim WM-Länderspiel in Prag waren offenbar maßgeblich Hooligans aus Dresden beteiligt. Das berichtet der „Focus“ unter Berufung auf die „Bild“-Zeitung. Demnach stammen die Pöbler aus dem Umfeld der rechtsextremen und verbotenen Gruppierungen „Faust des Ostens“ und „Hooligans Elbflorenz“, die Dynamo Dresden nahestehen. Dem Bericht zufolge sollen sie ohne große Probleme an die Karten gekommen sein. 40 von ihnen hätten sich allerdings gewaltsam Zutritt zur Eden-Arena verschafft (…) [mdr.de]

Von der Polizei gibt es bisher diesbezüglich allerdings noch keine Bestätigung, ob es sich tatsächlich bei den Leuten im Stadion um Fans aus Dresden handelt. Und den Begriff Hooligans in diesem Zusammenhang zu verwenden, scheint angesichts von kritischen Rufen gegen den DFB ohnehin nicht angebracht zu sein. Zur Aufklärung: Hooligans, das sind die sportlichen Jungs, welche auf Feld, Wald und Wiese – fernab der Stadien, sich zu Fights mit anderen Hooligans treffen. Von daher also auch nichts Neues in Sachen der Berichterstattung der hiesigen Boulevard Presse!

Bild und DFB, Ultras und Hooligans

Hü und Hott – DFB und Bild (Zeitung) nun auch im Wahlkampf-Modus?

 Dazu haben wir einen interessanten Beitrag im Internet gefunden:

(…) Die Ticker rauschen im Blätterwald. “DFB und Politik forcieren Dialog mit Ultras“ (n-tv.de, 16. August). “Keine Geisterspiele – aber Pyro?“, steht da eben auf einmal im Raum.

“Der DFB empfiehlt seinem Kontrollausschuss, bis auf Weiteres darauf zu verzichten, Strafen zu beantragen, die unmittelbare Wirkung auf Fans haben, deren Beteiligung an Verstößen gegen die Stadionordnung nicht nachgewiesen ist … Der Fußball in Deutschland steht auch für Stehplätze, faire Eintrittspreise und die 50+1-Regel. Der DFB meint es mit dem Angebot zum Dialog ernst“, wird aktuell Reinhard Grindel, DFB-Präsident, medienseitig zitiert.

Dialog? War da nicht schon mal was? Lange her? Alles neu? Fragen dürfen wird man ja wohl noch mal.

Apropos Fragen. Selbige hatte – fast zeitgleich, aber nur fast – auch die von Kommissar Stoever oft gelobte “BLÖD-Zeitung“ an die Fußball-Fanszene. Oder Ultras. Oder Hooligans. Oder so. Jedenfalls investigativ. Irgendwie so …

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(Screenshot ultras-dynamo.de: O.M.)

“… Das Ziel des DFB ist ganz eindeutig, die Fans zu spalten. Dafür hat man mit der BILD einen langjährigen Partner in die Spur geschickt, um nun die Stimmung anzuheizen. Die tendenziöse Fragestellung der vorliegenden Anfrage belegt das. Aktive Fans sind von Grund auf Böse und die Vereine sollen sich dazu äußern. Ganz bewusst wird im selben Fragenkatalog auch speziell auf Hooligans eingegangen, die für sich im aktuellen Konflikt mit dem DFB keine Rolle einnehmen. Man kann nur vermuten, dass der Autor im fertigen Bericht hier erneut die Begriffe Ultras und Hooligans vermengt, um negative Assoziationen zu wecken. Für die Beschreibung der positiven Seiten einer lebendigen Fankultur ist kein Platz vorgesehen. Welche Ziele die Fans mit dem Protest gegen den DFB verfolgen, wird kaum Beachtung geschenkt. Das ist uninteressant, weil es nicht ins Bild passt. Es geht nicht um eine neutrale Wiedergabe der aktuellen Zustände, es geht einzig und allein um die Agenda des DFB …“ (’Hallo, hier ist die BILD, wir hätten mal ein paar Fragen …’ – Ultras Dynamo, 12. August).

Fragen über Fragen. Und damit sind nicht unbedingt die der “BLÖD-Zeitung“ gemeint (…)

Quelle im Original: meyview.com

Alles wieder gut – RB Hools unterschreiben Kodex

RB Problemfans L.E. United mit Anglerhüten nun wieder ganz brav

Was war passiert?
Im sozialen Netzwerk Facebook wurde zuletzt von den „Jungs der Südkurve“ vor seltsam gekleideten Personen im Block B bei Red Bull in Leipzig gewarnt. Unglaublich – denn diese fiesen Rabauken sollen sich demnach als Angler verkleidet haben. Doch in Wirklichkeit soll es sich dabei nicht um Mitglieder des Leipziger Anglerverein, sondern um so genannte Alt-Hooligans handeln. Echt mies! (ostfussball.com berichtete bereits)

Foto by pgwear.net

Und nun?
Alles halb so schlimm, denn jetzt ist ab sofort wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen beim kuscheligen Familien-verein in Leipzig! Die L.E. United`s haben sich nämlich wieder zu frommen Lämmern bekehren lassen und nun den heiligen Kodex der RB Fan-Gemeinde unterschrieben:

„Im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung des Sports und für den guten Ruf des Fußballs hat Rasenballsport Leipzig für sich diese Werte und Verhaltensweisen festgelegt: Wir respektieren unseren Gegner und deren Fans, unsere Spieler, Trainer und Funktionäre, Schiedsrichter, Zuschauer und alle am Spiel beteiligten Personen. Wir lehnen Diskriminierung und Gewalt ab. Wir respektieren alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität. Wir setzen uns dafür ein, dass keine Gewalt von Fans von RasenBallsport Leipzig ausgeht. Wir akzeptieren die für das Stadion geltenden Regeln. Wir wissen, dass Verstöße gegen die oben genannten Punkte zu Stadionverboten führen können.”

Ganz ist damit das Hooligan-Problem bei Red Bull in Leipzig allerdings doch noch nicht gelöst. Laut sächsischer Hooligan Datei „Gewalttäter Sport“ soll es nämlich trotzdem immer noch mehr Problemfans bei RB Leipzig als zum Beispiel beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue geben!

Hat Red Bull Leipzig bereits ein Hooligan-Problem?

Achtung: Beim selbsternannten Familien-verein passieren merkwürdige Dinge!

Im sozialen Netzwerk Facebook wird nun ganz aktuell von den „Jungs der Südkurve“ vor seltsam gekleideten Personen im Block B bei Red Bull in Leipzig gewarnt. Unglaublich – denn diese fiesen Rabauken sollen sich demnach als Angler verkleidet haben. Doch in Wirklichkeit soll es sich dabei nicht um Mitglieder des Leipziger Anglerverein, sondern um so genannte Alt-Hooligans handeln. Echt mies! 

(…) Den aufmerksamen Beobachter ist unlängst eine Truppe mit schwarzen Fischerhüten aufgefallen, dessen Namen wir hier vorerst nicht nennen wollen. Die Mitglieder stammen offenkundig aus mehreren Fanclubs und haben sich zusammengetan. Mehrere Zeugen berichten von einem Vorfall nach dem Frankfurt-Spiel am Stadion. Demnach sei ein Vater mit sein Sohn von einigen dieser Hutträgern verbal mit den Worten „Kinder haben beim Fußball nichts zu suchen“ angegriffen worden.

Zuvor wurde der kleine Junge, wenn auch wohl versehentlich, umgestoßen und fing zu weinen an. Dies bemerkten andere RB Fans und stellten die stark alkoholisierten Personen zur Rede, welche agressiv reagiert haben sollen. Daraufhin kam die Polizei hinzu und es kam von Seitens der Hutträgern zu Übergriffen auf Ordner und Polizisten. Ein versuchter Übergriff auf unseren Capo im Zusammenhang der beschriebenen Situation wurde ebenfalls berichtet.

Schild - Angeln verboten

Diese Truppe hat in den vergangenen Wochen bereits vereinzelt für Aufsehen gesorgt. So hat man sich mehrfach auf Alt-Hooligan-Niveau negativ gegenüber anderen RB Fans verhalten. Den Körperkontakt zu Fans von anderen Vereine ist man auch nicht abgeneigt, es scheint sogar so, dass dieser Kontakt regelrecht gesucht wird (…) [stadionfans.de}

Zuletzt gab es bereits erschreckende Nachrichten aus der ehemaligen Heldenstadt, dass selbstbewusste und kritische Fans, sogar mit dunklen Sonnenbrillen, in den friedlichen RB-Kurven aufgetaucht wären. Bei der Leipziger Polizei zeigt man sich diesbezüglich extrem besorgt.

3.Liga: Hallescher FC vs. 1 FC Magdeburg – live

Brisantes Ostderby zwischen Halle und Magdeburg live

Während es für den Halleschen FC nur noch um die goldene Ananas geht, steht für den 1. FC Magdeburg noch alles auf dem Spiel. Denn Magdeburg steht derzeit punktgleich mit Kiel auf dem Relegationsplatz zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das wäre für die Magdeburger eine absolute Premiere, denn nach der Wende verpasste der Verein den Sprung in den bezahlten Fußball und spielte von 1990 bis 2015 im regionalen Amateurbereich.

Der Mitteldeutsche Heimatsender übertragt die Partie live im TV und als so genannten Livestream im Internet.

Doch wer nun glaubt, in Halle würden Geschenke an den Nachbarn von der Elbe verteilt, der sieht sich gewaltig im Irrglaube! Beide Vereine verbindet nämlich eine abgrundtiefe Hassliebe. Und auch auf den Rängen herrscht Feindschaft und riesige Rivalität. Es ist wohl das letzte echte Derby, mit allem was dazu gehört, hierzulande. Zuletzt gab es einen mysteriösen Todesfall: „Unstrittig waren HFC-Fans die Auslöser der Panik-Reaktion. „Die Kulisse von gegnerischen Fans“, so formuliert es die Staatsanwaltschaft Magdeburg am Montag, habe Hannes zum Sprung veranlasst.“

Letzte Meldungen:

Magdeburg: (…) Block U informiert! Hallo Clubfans, wie bereits kommuniziert, rufen wir alle Clubfans dazu auf, die anstehenden Spiele in Halle nicht zu besuchen. Stattdessen bieten wir zu beiden Spielen gegen den HFC, sowohl am Mittwoch 19. April, als auch am Samstag 29. April, eine Liveübertragung der Partien am Heinz-Krügel-Stadion an. Das Spiel wird hinter der Haupttribüne auf einer Videowand übertragen, der Eintritt ins HKS ist frei. Da die beiden Spiele im Zeichen von Hannes Tod stehen, rufen wir zu einem angemessenen Auftreten bei den Veranstaltungen auf (…) [blue-generation.de]

Von dieser Entscheidung der Ultras distanziert sich jedoch die Old School Fraktion:

Die alte Garde und die Hooligans der Vereine 1.FC Magdeburg, BFC Dynamo Berlin und Braunschweig, werden entgegen einer Erklärung von Angehörigen der beiden Ultra Gruppen zu dem Auswärtsspiel nach Halle reisen, um unseren Verein zu Supporten und entsprechend Flagge zeigen. (ostfussball.com)

Livestream logo-rgb standard

Halle:  (…) Der Hallesche FC hat die ersten Weichen für die kommende Saison gestellt. Neben Fabian Bredlow, dessen Wechsel zum 1. FC Nürnberg bereits bekannt ist, werden auch Florian Brügmann, Sascha Pfeffer, Dorian Diring, Selim Aydemir, Tobias Müller und André Wallenborn den HFC am Saisonende verlassen. Das gab Sportdirektor Stefan Böger am Mittwoch bekannt. Wie der 50-Jährige in einem Interview auf der Vereinshomepage verlauten lässt, wolle man sich zur neuen Saison auf einigen Positionen „anders orientieren“. Daher habe man die Entscheidung, die auslaufenden Verträge von sechs Spielern nicht zu verlängern, „nach Abwägen von Für und Wider einvernehmlich getroffen“ (…) [liga3-online.de]

Die Liveübertragung beginnt am Samstag, den 29.4.2017 ab 14.00 Uhr beim MDR.

Politik beim Fußball im Leipziger Land

Leipziger Provinz-Fußball versinkt im politischen Dilemma

Anfang des vergangenen Jahres gab es im Leipziger Stadtteil Connewitz einen politisch motivierten Angriff durch Hooligans aus dem rechten Spektrum. Zuvor tobte ein linker Mob in den Straßen der ehemaligen Heldenstadt.

(…) 211 Personen waren zu einem nicht unerheblichen Teil bereits als „rechtsmotiviert“ und/oder „Gewalttäter Sport“ aktenkundig sowie aufgrund mitgeführter Utensilien dem Fußballfanklientel zuzuordnen. Ein seitens der Leipziger Verkehrsbetriebe zum Transport der vorläufig Festgenommenen zur Verfügung gestellte Bus wurde wiederum durch Täter des linksautonomen Spektrums angegriffen und erheblich beschädigt. In Folge des unsachgemäßen Gebrauchs von Pyrotechnik entstand offenbar auch ein Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines Wohnhauses an der Wolfgang-Heinze-/Simildenstraße (…)

[ostfussball.com berichtete]

Seither gab es weitere politische Aktionen linker Aktivisten gegen Mitglieder von Vereinen aus Leipzig bzw. dem Leipziger Land, da eine Liste mit den Personalien von 215 rechten Angreifern inklusive Klarnamen und Fotos nun im Netz kursiert. Zahlreiche Hooligans von Dynamo Dresden und Lok Leipzig , Erfurt, Chemnitz, Jena und Gera waren dabei. Aber eben auch aus der stark konservativen Provinz von Zwenkau bis Borna.

Rudolf-Harbig-Stadion (1)

Und so ging es bei diesem politischen Eklat am vergangenem Wochenende in die nächste Runde:

(…) Das Spiel zwischen dem Bornaer SV und dem Roten Stern Leipzig ist in der 83. Minute durch den Roten Stern zum Abbruch gebracht worden. Hintergrund war der Jubel der Bornaer nach dem 1:0 Führungstreffer durch Rodger Baedge. Beim Jubeln zeigten Spieler des Bornaer SV die Trikots der drei Akteure, die in Absprache beider Vereine und aus Solidarität am Samstag mit einem Stadionverbot belegt worden waren. Denn ihnen wird vorgeworfen, bei den Angriffen von Hooligans und Neonazis im Januar 2016 auf Connewitz dabei gewesen zu sein. Unter anderem war auch das Vereinsheim des Roten Stern an diesem Tag Ziel der Randalierer(…)[stadionfans.de]

Ein Ende ist damit allerdings nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, denn bisher gab es auf solche Aktionen immer anschließend Reaktion. Die politische Stimmung wurde zuletzt weiter durch Aussagen des RB Leipzig Chef D. Mateschitz aufgeheizt. Grund sind Aussagen des Österreichers, in denen dieser die Flüchtlingspolitik seines Heimatlandes kritisiert und Helfern Scheinheiligkeit unterstellt. Und das kommt bei der eigenen Fanszene von RB Leipzig nicht gut an. Diese stehen bekanntlich politisch links und hatten sich in der Vergangenheit mehrfach aktiv gegen die Demonstrationen von Legida, einem Pegida-Ableger, gestellt…

Ausschreitungen: FV Bischofswerda – 1. FC Lokomotive Leipzig

Krawalle im Sachsenpokalhalbfinale

Lokomotive Leipzig zieht ins Finale des Sachsenpokal ein. Doch vor dem Pokalspiel ist es gestern leider zu schweren Ausschreitungen in Bischofswerda gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden dabei sieben Menschen verletzt, darunter zwei Polizisten und zwei Ordner.

Den Angaben zufolge haben Leipzig-Fans den Gästeeingang gestürmt. Ein Bierstand wurde demoliert, mehrere Scheiben zerschlagen. Gegen Polizisten flogen Flaschen und Kisten. Auf einen Polizisten sei mit einer Eisenstange eingeschlagen worden.  Die Polizei nahm die Personalien von neun Personen auf. Insgesamt gab es 15 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Abbrennens von Pyrotechnik. (stadionfans.de)

Natürlich ist die Aufregung hinterher wieder groß und auch im Leipziger Forum ist man wieder auf der Suche nach dem Schuldigen:

Juhuuuuuuuuuuu…wir haben einen Schuldigen. Wie immer waren es die Anderen. Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen legitimieren also derartiges Verhalten? Erneut ist doch diese Eskalation mit Vorsatz geschehen.  Sorry, aber dieses Präkeriat, welches den Einlass stürmt und auch am Zaun gewütet hat ist widerlich! Diese Pack hat wohl weder privat noch beruflich Erfolgserlebnisse, so dass man seine Minderwertigkeitskomplexe dort kompensieren muss? Traurig! Das Menschen durch ihre Aktion zu Schaden (sowohl fußballinteressierte Fans als auch Sicherheitsdienst und Polizisten) kommen wird entweder nicht bedacht oder gar in Kauf genommen. Was wäre passiert, wenn die Polizei (welche noch niemals mein Freund und Helfer war) gestern nicht so besonnen reagiert hätte? Ein Blocksturm der Polizei, welche aufgrund der kriminellen Energie, verständlich gewesen wäre, hätte dort übel ausgehen können. Fluchtweg von der Gästetribüne war katastrophal. Zwischen Getränkestand und dem Zaun zum Innenraum waren keine 3 m und die Brücke am Stadionausgang wäre auch Gefahrenstelle gewesen. Zusammenfassung: Der Sicherheitsmaßnahmen seitens des Veranstalters waren grob fahrlässig. Aber diese sind keinesfalls Ursache für diese mit Vorsatz herbeigeführten Randale. (lok-forum.com)

Das zweite Halbfinale im Sachsenpokal 2017 zwischen Chemnitz und Zwickau wird dann erst am 19.4. ausgetragen. Das Endspiel sollte dann gegen einen der beiden Vereine der 3.Liga in Leipzig ausgetragen werden.

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