Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: Hooligans (Seite 1 von 6)

FC Energie Cottbus – Fans gegen Zecken

“Connewitz in Schutt und Asche legen”

Vor dem brisanten Duell zwischen den BSG Chemie Leipzig und dem FC Energie Cottbus kochen bereits die Emotionen in den sozialen Netzwerken ala Facebook und Twitter hoch. Hintergrund:  Während Anhänger von Chemie der linken Szene zugeschrieben werden, steht man in Cottbus politisch eher rechts.

Unterstützung werden die Gästefans an diesem Tag sicherlich auch wieder aus dem befreundeten Chemnitz bekommen. Zuletzt machte die C&C-Fanfreundschaft in Babelsberg bundesweit Schlagzeilen, als es dort zu massiven Ausschreitungen sowie politischen Aktionen einiger verbotener Fangruppen gekommen war.

Auch andere Medien berichten im Vorfeld der Regionalliga Partie:

Nicht die einzige Provokation in den sozialen Medien. Auf Twitter wendet sich Linken-Abgeordnete Juliane Nagel (39) an die Polizei, nachdem die Cottbuser sie in einem weiteren post verlinkten. Wörtlich heißt es da: “Frau Nagel regt sich auf, das Connewitz in ‘Schutt und Asche’ gelegt wurde, dabei sind es doch die Linken selber, welche Connewitz regelmäßig zerstören. Aber keine Angst, Frau Nagel, wenn Cottbus kommt liegt Connewitz das erste mal so richtig in Schutt und Asche! (tag24.de)

Babelsberg vs. Cottbus wird zum DFB-Politikum

DFB-KONTROLLAUSSCHUSS PRÜFT URTEIL DES NOFV-VERBANDSGERICHTS

Es geht dabei um die brisante Partie im April des vergangenen Jahres: SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus Während die Ultras aus Babelsberg politisch links stehen, wird die Fanszene aus Cottbus eher rechts zugeordnet. Unterstützung bei den Ausschreitungen hatte es für Energie an diesem Tag auch aus Chemnitz gegeben.

(…) …wurde im Block der Gäste mit etwa 400 Cottbuser Anhängern mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Hierbei soll es sich um rechtsextreme Fußballfans handeln, die in Cottbus bereits Stadionverbot haben. Die Polizei verhinderte einen Sturm des Platzes und setzte später auch Pfefferspray gegen die Randalierer ein. “Zumindest beim ersten Mal haben die Ausschreitungen ihren Ausgang im Cottbuser Fanblock genommen” (…)

So informiert aktuell der DFB diesbezüglich auf seiner Webseite: 

Der FC Energie Cottbus war ursprünglich wegen eines “unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger” vom NOFV-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt und mit weiteren Auflagen belegt worden. Dagegen legte der Verein Berufung beim Verbandsgericht des NOFV ein, das nun wegen Vorliegens von Verfahrenshindernissen das Urteil des NOFV-Sportgerichts aufgehoben und das Verfahren eingestellt hat.

Der für Rechts- und Satzungsfragen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Wir haben erhebliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des NOFV-Verbandsgerichts. Daher habe ich den DFB-Kontrollausschuss gebeten, diesen Fall eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Revision beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Rassismus und Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz, und deshalb wäre es ein fatales Signal, wenn Vorfälle dieser Art ungeahndet bleiben würden.” dfb.de

Von Ultrafans, Ultras und Stadionfans

Ultras Forum Deutschland

Im Zeitalter von sozialen Netzwerken wird die Luft eng für Old School Foren. Und so berichtet aktuell meyview.com auf seiner Homepage vom stillen Abgang einer Foren-Legende. Knapp 15 Jahre war Ultrafans.de / Ultras.ws/ Stadionfans.de nämlich erste Anlaufstelle in Sachen Infos aus der Ultras- und Hooligan-szene. Zwischen 8-10 Millionen Webseiten-besuche konnte man in besten Zeiten dort pro Monat generieren. Doch so allmählich gehen auch da die Lichter aus…

Ultras Forum

Aus vormals Ultras.ws wurde Stadionfans.de. Damals.

Und nun? Gut zwei Jahre später – nach dem quasi Startup von Ultras.ws als Stadionfans.de? Ende Gelände? Bald offline? Down?(stadionfans.de, 30. Dezember 2017 – Screenshot: O.M.)
Auf eine dahingehende Hinterfragung erklärte der Betreiber von stadionfans.de freundlich: “Jupp, diesmal endgültig. Vielleicht. Mal schauen“.

Einer freundlichen Nachfrage, ob “vielleicht“ diesbezüglich zitierfähig sei, folgte ein lakonisches “sicher“.
Trotz alledem, wer weiß, es war nicht alles schlecht – “In der Tat“ (Teal’c).

Ultras? Stadionfans? No Future?

Quelle: Meyviews.com

Gehasst und geliebt – viel wird sicherlich nicht vom ehemaligen größten deutschen Fußballforum bleiben, als die Erinnerung an deutlich bessere Tage. Vielleicht ein paar News aus der Szene und der noch kleine, aber recht florierende  Flohmarkt. Das war es dann aber auch. Den Rest in Peace…

RB Leipzig Hooligans oder Ultras?

Fan Gruppierung L.E. United bei RB Leipzig sorgt für Furore

Auch gestern beim Spiel in Wolfsburg waren die sportlichen Jungs von L.E. United wieder mit unterwegs. Allerdings standen sie außerhalb des Gästeblock separat hinter ihrer Totenkopf Fahne. Dass solche eine Entwicklung nicht an RB Leipzig vorbei gehen würde, war eigentlich klar. Doch eine Frage drängt sich dabei unmittelbar auf – sind die Leute mit den markigen Fischerhüten nun eigentlich Ultras oder Hooligans?

„Wenn uns einer an die Wäsche will und keine Polizei zur Stelle ist, werden wir von unserem guten Recht Gebrauch machen, uns selbst zu schützen. Das kann uns niemand verwehren.”

Sie tragen Hoodies der Ultra-Marke PGWEAR “Pyrotechnics is not a crime”, trinken Bier aus Plastikbechern, und aber auch sonst machen sie auf den Fotos einen eher ultra-mäßigen Eindruck. Also Hooligans sollte man daher als Begriff unbedingt wohl nicht verwenden, zumal solche Vereinigungen (United) ohnehin hierzulande verboten sind. Und laut der sächsischen Hooligan-Datei gibt es bei Red Bull lediglich nur einen einzigen registrierten Hooligan:

(…) So entfallen die mit Abstand meisten Fälle auf den Drittligisten Dynamo Dresden (328). Auf Platz zwei rangiert Viertligist FSV Zwickau (154), gefolgt von den Leipziger Vereinen Lok (72) und Chemie (19). Dem Umfeld des Drittligisten Erzgebirge Aue wird kein einziger Datensatz zugeordnet, RB Leipzig genauso wie dem VfB Auerbach nur jeweils einer, dem Chemnitzer FC vier und dem VFC Plauen immerhin neun“ (…)

RB Leipzig: Weder links noch rechts!

RB Leipzig möchte “politisch neutral” auftreten

So gab es nach dem vermeintlichem Fankrieg zwischen LE United und den Red Aces ein erstes Treffen der Offiziellen Fanclubs (OFC) der Roten Bullen:

Natürlich kam die Frage nach L.E. United, der Abmahnung und dem Stand der Dinge. Mintzlaff teilte mit, dass es Gespräche zwischen den beteiligten Parteien gibt und man sich auch zusammensetzen wird, um diesen Konflikt zu lösen. Ganz allgemein war es Mintzlaff wichtig klarzustellen, dass der Verein gegen Homophobie und Rassismus stünde, wie die ganze Bundesliga, aber ansonsten das Stadion politikfrei blieben müsste. Das gelte für links wie rechts gerichtete politische Meinungsbekundungen. Dieses Theme erklärte der Geschäftsführer zu Chefsache, derer er sich höchst selbst annehmen will.

Es kamen Fragen zu den neuen OFC-Ausweisen. Diese sollen ab Mitte Dezember verfügbar sein. Über den Erwerb wird der Verein zeitnah informieren. Angedacht sind 3€ pro Ausweis zu entrichten, weil „man als OFC-Mitglied ja schon Geld spart und man deshalb die Kosten weitergeben kann“. Mit den neuen Ausweisen sollten die alten Ausweise nicht mehr gültig sein. Dies wurde nach leichten Unmutsäußerungen verworfen (Mitbestimmung!). Die Ausweise dienen zum Nachweis der Berechtigung des OFC-Rabatts auf den Tickets. Das war nicht allen klar.

Ansonsten gab es noch eine Nachfrage wegen des Datenschutzes. RB Leipzig versichert mit in Kraft treten der neuen Datenschutznovelle alle Standards zu erfüllen. (rb-fans.de)

L.E. United Hardcore Fans: Totenkopf und Fischerhut bei Facebook

Realsatire: Während Red Aces eher dem linken Spektrum in der RB Fanszene zugeordnet werden, steht man laut Berichten bei L.E. United mehr politisch rechts – sozusagen linke Ultras versus rechte Hooligans. Ein politischer interner Konflikt, welchen auch andere Fußball Szenen in der Vergangenheit hierzulande zu bestehen hatte. Aber so oder so, dem neutralen Betrachter kann man dabei ein leichtes Lächeln sicherlich nicht verübeln. (ostfussball.com berichtete bereits)

L.E. United versus Red Aces – herrscht bei Red Bull Fankrieg?

RB Leipzig Fans prügeln unter sich

Zwei Mitglieder der Red Aces (RB Ultras) sind nach dem vergangenen Heimspiel gegen Hannover 96 angeblich angegriffen und verprügelt worden. Wie Spiegel Online berichtet, wurde einem Ultra von Red Bull dabei das Nasenbein gebrochen. Angeblich soll die Fan-Gruppierung L.E. United dahinter stecken. Doch dagegen wehrt sich die Fangruppe L.E. United auf ihrer Facebook Webseite nun energisch:

Wir erinnern – L.E. United, das waren die harten Jungs von RB mit den schwarzen Fischerhüten. Mittlerweile haben sie im Logo gar einen echt krassen Totenkopf nebst modischer Anglermütze. Mehrere Zeugen berichten von einem Vorfall nach dem Frankfurt-Spiel am Stadion. Demnach sei ein Vater mit sein Sohn von einigen dieser Hutträgern verbal mit den Worten „Kinder haben beim Fußball nichts zu suchen“ angegriffen worden. In der Mitteldeutschen Zeitung gab ein United-Capo anschließend sogar Interviews.

„Wenn uns einer an die Wäsche will und keine Polizei zur Stelle ist, werden wir von unserem guten Recht Gebrauch machen, uns selbst zu schützen. Das kann uns niemand verwehren.”

The show must go on: Während Red Aces eher dem linken Spektrum in der RB Fanszene zugeordnet werden, steht man laut Berichten bei L.E. United mehr politisch rechts – sozusagen linke Ultras versus rechte Hooligans. Ein politischer interner Konflikt, welchen auch andere Fußball Szenen in der Vergangenheit hierzulande zu bestehen hatte. Aber so oder so, dem neutralen Betrachter kann man dabei ein leichtes Lächeln sicherlich nicht verübeln.

Sicherheitsproblem: Chemie versus Energie verlegt

BSG Chemie Leipzig gegen FC Energie Cottbus erst 2018


Der Nordostdeutsche Fußballverband hat die Spieltage 18 und 19 der laufenden Regionalligasaison 2017/2018 termingenau angesetzt. Demnach hat der FC Energie im Kalenderjahr 2017 nur noch vier statt fünf Spiele zu absolvieren.

Aufgrund von fehlenden Kapazitäten der Sicherheits, – und Ordnungsbehörden am ursprünglich vorgesehenen Wochenende (16./17. Dezember), wurde das Auswärtsspiel des FC Energie Cottbus bei der BSG Chemie Leipzig auf den 28. Januar 2018 datiert. Anpfiff im Alfred-Kunze-Sportpark wird um 13:30 Uhr sein, so informiert Energie auf seiner Homepage.

Alfred-Kunze-Sportpark
By Syntaxxe (Own work) [GFDL or CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Warum ist die Partie so brisant?

Das Spiel zwischen Chemie und Energie besitzt eine politische Brisanz. Während man in Leipzig Leutzsch eher politisch links in der Fan,- bzw. Ultraszene steht, ist das in Cottbus genau anders herum. Dort kommt die Anhängerschaft mehr aus dem poltisch-rechten Milieu. Unterstützung könnten sie dabei an dem Spieltag aus dem nahen Leipzig Probstheida und dem nicht weit entfernten, befreundeten Chemnitz erhalten. Denn auch in diesen beiden Szenen gibt es durchaus gefestigte rechte Tendenzen.

Cottbusser Verein kämpft gegen eigenen starke rechte Ultraszene

(…) Aktuell geht um ein Anfang Mai vom FC Energie Cottbus für vier Jahre ausgesprochenes bundesweites Stadionverbot. Der betroffene Forster klagt dagegen. Für den Verein ist der 27-Jährige einer der wichtigsten Rädelsführer der Fan-Gruppe „Inferno“, die vom Verfassungsschutz als klar rechtsextremistisch und mit besten Verbindungen in das Neonazimilieu bezeichnet wird. Die Gruppe war seit Jahren immer wieder in Propaganda- und Gewaltaktionen bei Auswärtsspielen des FCE verwickelt. Allein die „Inferno“ zugerechnete Jagd auf Fans des SV Babelsberg 03 und üble Beleidigungen der Potsdamer im Cottbuser Stadion im Herbst 2016 brachten dem Verein eine Geldstrafe von 10 000 Euro ein (…) [lr-online.de]

Hooligans in Sachsen rechtsextrem

Hooligans – Eine Welt zwischen Fußball, Gewalt und Politik

Unter diesem Namen hat Robert Claus aktuell ein Buch veröffentlicht. Das Neue Deutschland hat mit ihm darüber gesprochen:

(…) In Sachsen gibt es mit Dresden, Leipzig, Chemnitz und Aue gleich mehrere größere Szenen. Gibt es Besonderheiten bei dortigen Hools?
Ja. Die Szene ist im Vergleich zu anderen Regionen sehr politisch. Und zwar in der Mehrheit rechtsextrem. Da existieren sehr große Schnittmengen zwischen Hooligans und Neonazis, wogegen Rechte an anderen Standorten manchmal nur eine Strömung innerhalb der Gruppen sind. Mit Chemie Leipzig gibt es allerdings auch einen Klub mit einer linken Hooliganszene.

Welche Gruppen haben die Entwicklung in Sachsen geprägt?
Gruppen wie HooNaRa (kurz für Hooligans Nazis Rassisten – d. Red.) aus Chemnitz in den 2000er Jahren, Hooligans Elbflorenz sowie Faust des Ostens in Dresden und Scenario Lok in Leipzig waren prägend. Sie sind jedoch offiziell nicht mehr aktiv. Dahinter stehen zum Teil taktische Erwägungen, um einer Strafverfolgung zu entgehen, andere sind wirklich aufgelöst. In den Fankurven sind einige ehemalige Mitglieder als Einzelpersonen immer noch anzutreffen. Jüngere Hooligangruppen sind zudem dazu übergegangen, eher ohne Namen und Zaunfahne im Stadion oder gar eine Homepage zu agieren, um der Strafverfolgung zu entgehen (…) [nd.de]

Bundesarchiv Bild 183-1990-0414-009, FDGB-Pokal, 1. FC Lok Leipzig - Dynamo Schwerin, Ausschreitungen
Bundesarchiv, Bild 183-1990-0414-009 / Pätzold, Ralf / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Nun gut – aktuell sieht schon etwas anders aus. Hoonara aus Chemnitz hatte seine beste Zeit schon in den neunziger Jahren.  Und auch die anderen hier erwähnten Gruppen sind doch alle längst Geschichte und unter dem Synonym Mythos zu finden. Überhaupt ist es auch im Osten der Republik seit vielen Jahren merklich ruhiger in den Stadien geworden. Wenn es Meldungen gibt, dann doch wohl eher hauptsächlich vom Pyro-zünden in den Ultra-Kurven, wo kaum jemand dabei bisher verletzt wurde. Zuletzt hatte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sogar die Aufhebung des Verbots von Pyrotechnik in deutschen Fußball-Stadien ins Gespräch gebracht. Also – alles in allem kommt so ein Hooligan Buch zirka 15-20 Jahre zu spät!

CDU bittet um beide Stimmen – bei Hooligans und Ultras

CDU wirbt im Hooligan bzw. Ultras Forum für Stimmen

Dass die Bundestagswahl 2017 leider immer skurrilere Formen annimmt, beweist dieses Foto im Ultras Forum:

Ob der Spruch: “Die CDU macht sich stark für ein Land, in dem Sie gut und gerne leben” bei den Ultras und Hooligans gut ankommt, mag durchaus bezweifelt werden. Allgemein erzeugen doch solche hohlen Phrasen nur noch Wut im Bauch bei den Wählern. Zumindest zuletzt bei der Wahlkampagne der FDP im besagtem Forum konnte man ja noch durchaus so etwas wie einen gemeinsamen Konsens erkennen – aber die CDU?  Wie tief will man noch sinken, in Zeiten – wo ihre Parteikönigin Angela Merkel in jeder Stadt dieses Landes gnadenlos ausgepfiffen wird?  Am Sonntag ist dann hoffentlich in jeder Hinsicht dieses politische Spektakel beendet!

Merke(l): Ultras sind meist unpolitisch, aber wenn dann eher links orientiert. Bei Hooligans ist das ähnlich, nur steht man wenn schon Politik gemacht wird, meist weit rechts daneben. Für eine zwar vermeintlich “(linke) CDU” gibt es da wohl aber trotzdem nur geringe Chancen. Das Geld für dieses Online Marketing hätte man sich also gerne sparen können.

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RB Leipzig Gegner AS Monaco: Ohne Fans nach Istanbul!

AS Monaco, morgen zu Gast bei RB Leipzig, wird ohne Fans nach Istanbul fahren!

Grund: Man hat einfach zu große Angst vor gewalttätigen Übergriffen durch türkische Hooligans! Zudem ist die politische Entwicklung in der Türkei leider derzeit alles Andere als begrüßenswert. 

(…) Man werde keine Tickets für das Spiel anbieten und auch keine Fan-Reise nach Istanbul organisieren, teilt der Club mit. Die Entscheidung basiere auf einer Empfehlung der französischen Behörde zur Bekämpfung von Hooliganismus. Diese habe Fans vom Besuch des Spiels abgeraten. Unter anderem waren gewalttätige Anhänger des türkischen Erstligisten im Frühjahr beim Viertelfinal-Hinspiel der Europa League zwischen Olympique Lyon und Besiktas Istanbul auffällig geworden (…) [stadionfans.de]

In Leipzig hat man diesbezüglich keine Bedenken. So bietet man sogar edle Fan-reisen für 600 Euro seinen Anhängern nach Istanbul an. Und dazu gibt es gar noch ein echtes zusätzliches Schmankerl: “Damit es nicht allzu langweilig vor Ort wird, darf man sich zum zusätzlichen U19 Spiel alleine durch die muslimische Hauptstadt durchschlagen – also auch noch Abenteuer inklusive.” (ostfussball.com berichtete bereits)

Na, dann kann ja wirklich nichts mehr schief gehen…

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