Archiv der Kategorie: DFB

Immer mehr Pyroaktionen trotz DFB Strafen

DFB Strafen gegen Pyro in den Stadien ohne Wirkung

Es vergeht kein Spieltag in den deutschen Stadien des DFB ohne Meldungen über Pyroaktionen in den Fankurven. Dies ist auch kein regionales Ost/ West Problem, wie es gerne in verschiedenen Medien dargestellt wird. Gezündelt wird einfach überall, und das zuweilen heftig.

Die DFB Strafen gegen solche Vergehen erzielen somit keinerlei Wirkung. Und bestraft werden mit den finanziellen Sanktionen ohnehin nur die betroffenen Vereine. Grund genug diese völlig nutzlose Belastung der Clubs endlich zu beenden und über zukünftige Alternativen nachzudenken. Zumal es auch niemals 100% durch Kontrollen an den Eingängen zu verhindern ist.

*Pyroaktionen beim Spiel Zwickau gegen Rostock (20.3. 2017)

Vorschläge dazu gab es bereits vor Jahren. Genauer gesagt, im Jahre 2010 gingen Fans mit einer Initiative auf den Verband zu. Damals nutze man allerdings diese große Chance in Frankfurt nicht, um einen vernünftigen Konsens mit den aktiven Fans zu finden. Man entschied sich für eine harte Gangart, welche die damals eigentlich entspannte Situation, leider bis heute immer mehr verschärfte. Eine fatale Entscheidung, wie sich ja nun deutlich herausstellte.

Die FDP kramte vor geraumer Zeit genau diese alten Vorschläge hervor:

  • abgesperrter Bereich im Block

  • feste Zuweisungen von Personen und Verantwortungsbereichen

  • ausschließliche Nutzung von Rauchfackeln, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fallen

  • feste Zuweisung von Zeitpunkten vor oder nach dem Spiel, um den Spielbetrieb nicht zu beeinflussen

(ostfussball.com)

Es wäre an der Zeit für einen Neuanfang, zumal die Fronten extrem verhärtet sind. Während nämlich Meldungen über Korruption und Vetternwirtschaft beim DFB für Schlagzeilen sorgen, haben diese längst massive Unglaubwürdigkeit und auch Unverständnis bei den Fußballfans und Ultras in den Kurven erzeugt.  Und mal ehrlich, wer soll unter solchen Voraussetzungen einen Verband noch ernst nehmen?

Red Bull doch nicht so dufte?

Anti Red Bull Doppelhalter nun DFB-gerecht serviert?

Nachdem vergangene Woche das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Chemnitzer FC mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro wegen einem Doppelhalter mit der Aufschrift „Scheiß Red Bull“ belegt hatte, gab es gestern beim Spiel in Zwickau die Antwort auf das befremdliche Urteil aus dem so fernen Frankfurt. 

Schön bunter Doppelhalter: „Also wir finden Red Bull jetzt nicht so dufte“

Ob die weisen grauen Männer beim Deutschen Fußball Verband (DFB) allerdings nun mit dem neuerlichen Schriftzug zufrieden sind, ist bisher nicht bekannt. Offiziell wollte sich dazu in der Frankfurter Chefetage des allseits beliebten Verband bisher niemand zu Wort melden bzw. eine Stellungnahme abgeben. Das ist schade. Wir bleiben aber dran…

SG Dynamo Dresden: Umzug aus Block K

Nach DFB-Strafe ziehen Ultras in Dresden um

Immer öfters bleiben die Fankurven durch Kollektivstrafen des DFB geschlossen. Nun trifft es wieder einmal die Ultras der SG Dynamo Dresden. Doch die wollen trotzdem ins Stadion und ziehen einfach kurzerhand in einen anderen Block beim Spiel gegen Heidenheim um – 

Rudolf-Harbig-Stadion

Ankündigung der UD:

(…) Hallo Dynamofans,das Spiel gegen Heidenheim wird ein besonderes Spiel werden. Nicht nur wegen dem unmöglichen Termin und Anstoßzeit, sondern auch weil der deutsche Vorzeige-Verband beschlossen hat, dass der K-Block geschlossen bleibt.Wir verlegen den K-Block an diesem Spieltag auf die “Dynamo-D”-Tribüne direkt gegenüber des K-Blocks. Wir empfehlen allen Leuten, die sonst im K-Block stehen, schnellstmöglichst Karten für die Blöcke A-C zu kaufen. Nach Abzug der Dauerkarten wird es für dieses Spiel nur 12000 Karten geben, also haltet euch ran! Wir sind trotzdem da. Auch am Mittwoch. Auch 17:30 Uhr. Blöcke A bis C! Dynamo ist wie wir – ein unzähmbares Tier (…) [ultras-dynamo.de]

„Leck mich am Arsch“ – DFB ahndet mit 2 Spielen Sperre

LMAA – stellt Schiedsrichterbeleidigung dar

Es wird immer verrückter! Weil Dennis Grote vom Chemnitzer FC nach mehreren Fehlentscheidungen des Schiedsrichters irgendwann der Kragen platze, flog der mit rot vom Platz. Begründung – „Leck mich am Arsch“ auf dem Platz stellt eine Beleidigung des Schiris dar. Nun bestätigte dies der DFB mit seinem Urteil und einer Sperre für zwei Spiele. Nun ist man gespannt: Was kommt als Nächstes aus der Schaltzentrale des deutschen Fußballs?

Grote 2015

(…) Dennis Grote wird für zwei Spiele gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Dennis Grote im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Beleidigung des Schiedsrichters mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Der Chemnitzer FC hat diesem Urteil zugestimmt. Dennis Grote ist somit zum Auswärtsspiel beim FSV Zwickau am Sonntag, den 12.03.17, wieder spielberechtigt. Der Spieler war in der 47. Minute des Drittligaspiels gegen den VfR Aalen am 18.02.17 von Schiedsrichter Timo Gerach des Feldes verwiesen worden (…) [chemnitzerfc.de]

Ultras Regensburg zur Situation bei Hansa Rostock

Harte Töne – Korrupter DFB mit Geisterspiel-Strafe gegen Fankultur beim FC Hansa Rostock

Aufgrund von „Verfehlungen“ der Hansa Fans wurde das Spiel am 28.Januar 2017 zu einem so genannten Geisterspiel durch den DFB erklärt. Damit wird die Partie im Ostseestadion leider unter kompletten Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. 

DFB-Zentrale mit Ball

Ursprünglich war auch geplant, dass alle Fans, die sich für eine „Geisterkarte“ der Kategorie zwei zum Preis von 19,65 Euro entscheiden, ein Porträtfoto einsenden können, welches auf einen Sitz im Ostseestadion geklebt wird. Diesem Vorhaben hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ebenfalls nicht zugestimmt. Mit solchen Aktionen macht man sich bekanntlich keine Freunde. Zumal der DFB schon jetzt alles andere als beliebt bei den Fußballfans hierzulande ist.

So informieren die Ultras auf ihrer Homepage – Solidarität mit Suptras – gemeinsam gegen den DFB:

Ein Verband, der nicht in der Lage ist Transparenz zu schaffen und „Straftäter in den eigenen Reihen“ – wie so oft vom DFB betont – auszugrenzen und auszuschließen, in den letzten Monaten durch Korruptionsvorwürfe, Vetternwirtschaft und Zensur aufgefallen ist, soll moralisch dazu in der Lage sein, ein Urteil über Fehlverhalten zu fällen? Zu allem Überfluss wird auch noch von offizieller Seite von Hansa Rostock die Strafe einfach abgenickt und sich für das „absolut gerechtfertigte Urteil“ und die „gute Zusammenarbeit“ bedankt. Man könnte meinen, dass sich unser Unmut vor allem gegen die „Verfehlungen“ der Hansafans und die Zustimmung der Strafe durch die Vereinsvertreter richtet. Dem ist aber in keinster Weise so! Unsere gesamte Wut richtet sich einzig und allein gegen den Verband, welcher diese unverhältnismäßigen Strafen ausspricht. Die angeblichen „Verfehlungen“ der Rostocker sind für uns selbstverständliche Bestandteile der Fankultur. Pyrotechnik gehört für uns untrennbar zu einer leidenschaftlichen Unterstützung beim Fußball!

(ultras-regensburg.de)

Kleiner Trost – das „Geis­ter­spiel“ wird in vol­ler Länge und mit Kom­men­tar im In­ter­net (ndr.​de) über­tra­gen.

HFC Ultras unschuldig – Stadionverbote aufgehoben

DFB und Polizei lag falsch – Entschuldigung Fehlanzeige

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Text von der Webseite der Saalefront:

halle-ultras„Es ist Donnerstag der 26.08.15 früh 7 Uhr, noch nicht ganz die aufreibende Niederlage in Dresden verarbeitet, chillt der eine schon auf Arbeit, der andere macht sich gerade fertig, da klingelt es Sturm an der Tür. „Guten Tag die Polizei! Wir haben einen Durchsuchungsbefehl!“ Wie, was, hä? Dies passiert an 12 Wohnungen. Sämtliche Technik (PCs, Laptops, Playstation, Smartphones etc) und Datenspeicher (CDs, USB-Sticks, Speicherkarten etc) werden mitgenommen und verschwinden für mehrere Monate in den dunklen Kammern der Polizeibehörden. Wer zu Hause nicht anzutreffen ist, den besuchen die Cops in 11 facher Stärke auf Arbeit. Probezeit? Kündigung! Doch was war passiert!? In der Nacht vom 14.2.15 zum 15.2.15 wird in Schkopau ein Zug von Rostockern attackiert. Die Polizei holt zum Großschlag aus! Wie immer die Kanonen auf die Spatzen gerichtet.

Funkmastenfahndung heißt das Zauberwort. Dabei vergisst man, dass die Masten bis Halle reichen! Diese Daten dann schnell mit der Gewalttäter Sport Datei abgeglichen und schon steht man früh morgens vor der Tür. Irgendwas wird man schon finden. Was schert einen da die Nachbarschaft oder die im Grundgesetz festgehaltene Unverletztlichkeit der Wohnung. Sind ja nur Fußballassis. Die Hemmschwelle für Hausdurchsuchungen hängt da sehr niedrig. Kaum hat man die Technik davon getragen, liegt auch schon die nächste Post im Briefkasten. Der DFB grüßt freundlich mit einem Stadionverbot. Wie DFB!? Woher hat er die Daten von dem Vorfall? Was geht das den DFB an? Datenschutz? Fehlanzeige! Straftat mit Fußballzusammenhang! 3 Jahre Stadionverbot…auf Verdacht! Dein Freund und Helfer ist mal wieder flink. Statt ordentlich zu ermitteln muss man erstmal anprangern. Die 12 Jungs sofort zum Anwalt. Akteneinsicht wird beantragt. Einer der Jungs befindet sich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in Deutschland. Dies wird auch dem DFB übermittelt. Egal. Die Polizei sagt was anderes.

Nach fast einem Jahr gibt es die Technik nach und nach zurück. Akteneinsicht immer noch Fehlanzeige! Die Polizei hat nun endlich die Auswertung fertig und die Anwälte können Akteneinsicht nehmen. Mehrere hundert Seiten. In der Technik wird gar nichts gefunden! Nach 15 Monaten werden die Ermittlungen eingestellt. Nach §170! Das heißt, dass man völlig unschuldig ist! Der DFB hebt die Stadionverbote mit einem Standardschreiben auf. Keine Entschuldigung. Nichts! 15 Monate standen die 12 Jungs nun völlig zu Unrecht vor den Toren! 15 Monate indem sie unter anderem die Spiele zum 50 Jährigen verpassten. 15 Monate in denen sie zahlreichen Schikanen vor den Stadien der Republik ausgesetzt waren. 15 Monate die einem genommen wurden in seiner Fanlaufbahn.“ (saalefront.de)

SG Dynamo Dresden: Bullenkopf Urteil wider Meinungsäusserung

DFB Sportgericht setzt neue Maßstäbe in Sachen Dynamo Fans Bestrafung

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte am Montag nach einer mündlichen Verhandlung in Frankfurt/Main einen Teilausschluss der Zuschauer sowie eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro. Grund sind vor allem die Vorfälle während des DFB-Pokalspiels gegen RB Leipzig, so auf stadionfans.de ganz aktuell zu finden.

Achtlos weggeworfene Schlachtabfälle im Dynamo Stadion als offenes Zeichen der Verachtung gegenüber einem künstlichem Projekt im deutschen Fußball sind der neuerliche Stein des Anstoßes aus dem so fernen Frankfurt am Main. Eine Meinungsäusserung in dieser Form ist vom Verband nicht gewünscht oder besser gesagt sogar strafbar – und wie! Doch lehnt sich der DFB damit nicht zu weit aus dem Fenster? So findet man dazu auf der Webseite: meyview.com einen interessanten Kommentar, welchen wir an dieser Stelle dokumentieren möchten:

(…) Hat Herr Lorenz recht? In Diensten des DFB allein schon Kraft seines Amtes wegen? Oder überhaupt? Bilde sich jede und jeder eine eigene Meinung. In die meinungsfreiheitliche Zukunft unter Ägide des Deutschen Fußball-Bundes schauend? Mit einem Blick zurück –

zo_28_08_16_x1

zo_28_08_16_x2

zo_28_08_16_x3
(Ultras Dynamo, ’Zentralorgan’, 28. August 2016 – Screenshots: O.M.)

Subversive Elemente bei Dynamo Dresden? 

“Das Gericht verkennt nicht, dass das Risikospiel gegen RB Leipzig aufgrund der Bemühungen des Vereins gewaltfrei abgelaufen ist“, sagte Richter Lorenz. “Gleichwohl zeigen mehrere Fälle nach dem Pokalspiel, dass Dynamo Dresden derzeit aufgrund des Verhaltens Teile seiner Anhänger keine günstige Prognose gestellt werden kann.“

Text & Quelle: meyview.com

DFB-Protest im DFB-Pokal

Pyro: Im DFB-Pokal brannte es wieder lichterloh auf den Rängen

Die Verbote von Pyrotechnik oder Kollektivstrafen, und die dadurch resultierenden Strafen durch die Vereine, scheinen nicht zu fruchten. Ganz im Gegenteil – gegen den Deutschen Fußballbund (DFB)  hat sich regelrechter „Hass-Protest“ auf Seiten der aktiven Fans aufgebaut. Und immer mehr gilt dies vor allem im DFB-Pokal. Denn im Gegensatz zu den Meisterschaftsspielen der Bundesliga (DFL) ist im Pokalwettbewerb der DFB alleiniger Veranstalter.

Ob nun beim Spiel in Halle gegen den Hamburger SV oder gestern Abend in Dortmund beim Spiel von 1. FC Union Berlin – wieder wurden zahlreiche Pyro in verschiedenen Fankurven abgebrannt. Und das trotz des BGH-Urteil, dass die Vereine nun ihre vom DFB erhaltenen Strafen an die Verursacher weiter geben dürfen. Eine Art Scharia Gesetz im deutschen Fußball.

Doch nicht nur mit Pyro wurde der Protest der aktiven Fanszenen im DFB-Pokal getragen. So machten die Frankfurter Ultras mit einer Spielgeld-Aktion „Korrupte Bastarde“ und diversen Bannern mit der Aufschrift: „Fußballmafia DFB“ beim Spiel gegen Ingolstadt aufmerksam. Anschließend gab es gar gegrilltes „DFB-Schwein“ für Besucher einer Fanparty. Grund: Zuletzt wurden immer wieder  mafiöse Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft, ähnlich wie bei der FIFA auch beim DFB bekannt. Um Ex DFB Chef Wolfgang Niersbach ist es seit diesen öffentlichen Enthüllung ruhig geworden.

Beckenbauer: Die Sache mit dem Ehrenamt

In Deutschland engagieren sich viele Menschen aus Überzeugung in einem Ehrenamt

Einer davon ist Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident des FC Bayern München, Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG, ehemaliger Vizepräsident des DFB und sogar Fifa-Vizepräsident des dortigen Exekutivkomitees. Eben ein echter Ehrenmann in vielen Ehrenämtern, sozusagen ein Hans Dampf in allen Gassen. Und natürlich gab es für so viel Ehrenamt nach getaner Arbeit eine geringe Aufwandsentschädigung für die Lichtgestalt des deutschen Fußball obendrauf.

(…) Franz Beckenbauer hat nicht nur 5,5 Millionen Euro Honorar für seine Arbeit als Chef des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bekommen – offenbar wollte er sie am Finanzamt vorbeischleusen. Das berichtet der Spiegel. Bislang hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) behauptet, Beckenbauer habe ehrenamtlich gearbeitet (…) [stadionfans.de]

14-01-10-tbh-013

Gut – die Sache mit dem Finanzamt sollte man jetzt nicht so hoch bewerten, zumal es ja auch nicht so viel Geld wie beim getreuen FC Bayern-Präsidenten-Kollegen Ulrich Hoeneß war, der dafür ja bekanntlich eine Weile hinter schwedische Gardinen musste. Immerhin hat er es ja auch nur mit Verspätung bezahlt. Und auch sonst sollte es doch keine Probleme geben, wenn man für einen Sportwettenanbieter lediglich etwas Publicity sammelt. Zumal es sich ja auch noch um ein staatliches Glücksspiel-unternehmen handelt – die Guten also! Denn da geht es um den besten Spielerschutz sowie Spielsuchtbekämpfung und nicht vordergründig um Glücksspiel.

(…) In den Anlagen des Berichts findet sich auch der vom DFB 2004 mit dem staatlichen Sportwettenanbieter Oddset geschlossene Sponsorenvertrag. Oddset wurde damit einer von sechs nationalen Förderern für die Fußballweltmeisterschaft 2006. Insidern zufolge zahlte damals jeder nationale Förderer mehr als zwölf Millionen Euro in die Kasse des WM-OK. Im Falle Oddset gab es aber, laut KPMG-Bericht, noch einen sogenannten Sideletter zugunsten von Franz Beckenbauer. Dieser sah vor, dass Beckenbauer von den dem WM-OK zugedachten Millionen einen erheblichen Teil abbekommen sollte (…) [spiegel.de]

So und jetzt mal bitte alle wieder runterfahren, es gibt da wirklich nichts an solch einem Ehrenamt zu beanstanden. Die renommierte Kanzlei Freshfields hatte im Rahmen ihrer Untersuchungen zur WM-Affäre den Vorgang völlig neutral überprüft und nicht beanstandet. Kann also gar nichts gewesen sein!

DFB-Pokal 2016 / 2017: Ansetzungen und Informationen (Ost)

Auslosung im DFB Pokal brachte teilweise Hammerlose für ostdeutsche Vereine

In der Spielzeit 2016 / 2017 werden insgesamt 10 ostdeutsche Vereine am DFB-Pokal teilnehmen. In der ersten Runde vom 19. bis 22. August sind am Samstag folgende Paarungen mit ostdeutscher Beteiligung ausgelost wurden:

MSV Duisburg – 1. FC Union Berlin
SV Babelsberg 03 – SC Freiburg
1. FC Magdeburg – Eintracht Frankfurt
Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt
FSV Zwickau – Hamburger SV
Dynamo Dresden – RB Leipzig
FC Hansa Rostock – Fortuna Düsseldorf
FC Carl Zeiss Jena – FC Bayern München
Hallescher FC – 1. FC Kaiserslautern

Ein echtes Hammerlos gab es dabei für den FC Carl Zeiss Jena, welche zu Beginn gleich auf den FC Bayern München treffen. Richtig brisant wird es im „Sachsenduell“ zwischen der SG Dynamo Dresden und Red Bull Leipzig. Die deutschlandweit unbeliebten „Neuleipziger“ des österreichischen Getränkekonzern müssen somit erstmals in der Höhle des Löwen antreten. Beide Spiele würden sich sicherlich für die Free-TV Übertragung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eignen. Wir tippen auf die Begegnung zwischen Jena und Bayern.

DFB-Pokal 2007 Nürnberg

Der DFB-Pokal 2016/17 wird die 74. Austragung des Fußballpokalwettbewerbs der Männer sein. Das Finale findet am 27. Mai 2017 statt und wird, wie seit 1985 üblich, im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Der DFB-Pokal erhielt ein neues Logo, das von der Stuttgarter Designagentur Strichpunkt entworfen wurde und ab der Saison 2016/17 unter anderem an Trikotärmeln der Spieler, an den Spieltagen in den Spielstätten an der Mittelbande und in TV-Grafiken gezeigt wird. Es wurde vom DFB angekündigt, die Summe der Prämien, die insgesamt an die 64 Teilnehmer des Wettbewerbes ausgeschüttet werden, von bislang rund 53 Millionen Euro um 11 Millionen Euro auf 64 Millionen Euro aufzustocken.

Und so gehts im DFB Pokal weiter:

  • 2. Hauptrunde: 25./26. Oktober 2016
  • Achtelfinale: 7./8. Februar 2017
  • Viertelfinale: 28. Februar/1. März 2017
  • Halbfinale: 25./26. April 2017
  • Finale in Berlin: 27. Mai 2017