Archiv der Kategorie: Chemnitzer FC

Ostfussball News #KW 32

An dieser Stelle einige Kurz-News aus der ostdeutschen Region:

Erfurt / Jena: Eine Gruppe von RWE-Fans ist im Anschluss an das Ostderby zwischen Rot-Weiß Erfurt und dem FSV Zwickau auf einem Rastplatz bei Mellingen (Weimarer Land) am Freitagabend angegriffen worden. Bei den Tätern könnte es sich nach ersten Informationen um FCC-Hooligans handeln. Beim Angriff wurden drei Personen verletzt, eine Person musste im Krankenhaus beandelt werden, wie die Polizei mitteilt.

Dabei traten die Angreifer auf ihre Opfer ein. Einem schlugen sie vermutlich mit einem Gegenstand auf den Kopf. Laut Information des Fanclubs, musste die Platzwunde mit drei Stichen im Krankenhaus genäht werden. Auf ein anderes Opfer hätten die Täter weiter eingetreten, obwohl dieses schon am Boden lag.

Halle / Jena: DFB ermittelt gegen HFC. Konkret geht es dabei um Sprechchöre die die Hallenser mutmaßlich angestimmt haben. So wurde immer wieder lautstark „Juden Jena!“ skandiert. Sehr zum Unmut der angereisten Fans. „Auch Kinder hörten das und machten unbewusst mit. Das ist das falsche Signal!“ Nun habe der DFB ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Hallesche FC muss dazu nun Stellung beziehen. Der Verein hatte sich bereits davon distanziert.

Chemnitz:

Rostock: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat hart gegen den Drittligisten Hansa Rostock durchgegriffen und verurteilt den Klub wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger in elf Fällen zu einem Komplett-Ausschluss der eigenen Fans bei vier Auswärtsspielen. Davon betroffen sind die Ostduelle am 7. Spieltag beim 1. FC Magdeburg und am 12. Spieltag bei Carl Zeiss Jena. Für zwei weitere Auswärtsspiele wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt, diese läuft bis zum 30. Juni 2018. Der ehemalige Bundesligist wird zudem zu 12.000 Euro Strafe verurteilt. Davon können 5000 Euro für „sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen“ verwendet werden. Der Nachweis darüber ist dem DFB bis zum 31. Dezember 2017 zu erbringen.

Dresden: Ultras gegen Voucher-System. „Wir unterstellen den Entscheidungsträgern im Verein, dass sie genau wissen wie sinnlos diese Maßnahmen eigentlich sind. Wir wissen aber auch, dass unsere Vereinsführung vom Deutschen Fußball-Bund massiv unter Druck gesetzt wird, obwohl der Verband selbst keinerlei sinnvolle Lösungen für bestehende Probleme anbietet. Trotzdem sind diese Maßnahmen für uns keine durchdachte Antwort auf scheinbar vorhandene Probleme, sondern ganz einfach Populismus. Populismus, der auf dem Rücken der eigenen Fans ausgetragen wird. Und das nur, damit man dem DFB und der breiten Öffentlichkeit sagen kann…”wir machen doch was”.

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Chemnitzer FC: Pokal-Wucher-Tickets gegen Bayern

Karten für das DFB Pokalspiel gegen den FC Bayern München zu horrenden Preisen

Offiziell gibt es noch gar keine Tickets, noch nicht mal einen offiziellen Termin, für das DFB Pokalspiel des Chemnitzer FC gegen den FC Bayern München, doch im Internet floriert bereits der Handel mit den begehrten Eintrittskarten. So werden Stehplätze für 220 Euro und Sitzplätze für rund 360 Euro derzeit bei Portalen wie Viagogo angeboten. 

(Screenshot: viagogo.de)

Wie der offizielle Verkauf ablaufen soll, wurde allerdings vom CFC bisher noch nicht bekannt gegeben. Gegen Dortmund oder Mainz bekamen zuletzt CFC-Mitglieder, Dauerkarten-Besitzer und Fanclubs ein Vorkaufsrecht. Möglich auch, dass wieder so genannte Kombi-Tickets zusätzlich mit angeboten werden. Allerdings wird schon jetzt befürchtet, dass viele echte Chemnitzer Fans leider an diesem Tag auf der Strecke bleiben werden.

Das Stadion des Chemnitzer FC hat ein Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern ( davon 6000 Stehplätze). Die 27 Millionen teure Arena wurde nach über zweijährigem Umbau am 18. Juni 2016 eröffnet. Seit 1. August 2016 ist die Chemnitzer Softwarefirma community4you AG Inhaber der Namensrechte am Stadion. Für die nächsten fünf Jahre trägt die umgebaute Spielstätte des CFC den Namen community4you ARENA.

Zuletzt war der Chemnitzer FC in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, erhielt die Lizenz für die 3.Liga für 2017 /2018 nur unter strengen Auflagen des DFB. Sparen ist demzufolge angesagt, sodass viele Spieler derzeit den Verein verlassen mussten (wollten). So zum Beispiel auch Rekord-Torschütze der 3.Liga, Anton Fink. Er wird ab der kommenden Spielzeit für den Karlsruher SC auflaufen.

Sachsenpokal Finale live: 1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC

Das Pokalfinale im Sachsenpokal zwischen Lok und CFC als Livestream

Am kommenden Mittwoch, den 25.5. 2017 übertragt der Mitteldeutsche Heimatsender das Finale im Sachsenpokal 2016 / 2017 als so genannten Livestream im Internet. Und der Sieger zieht bekanntlich in den DFB-Pokal der kommenden Spielzeit ein. Interessant – in diesem Jahr gibt es keinen echten Favoriten – ergo das wird eine ganz enge Kiste!

Letzte Meldungen zu Tickets:

Platz im Bruno-Plache-Stadion finden derzeit ca. 7000 Zuschauer, wobei der Gästeblock bereits ausverkauft ist.

FC Lokomotive Leipzig:  Es gibt noch Tickets für Gegengerade, Nordostkurve und Fankurve! Am 24. Mai geht es mit einem absoluten Highlight in die Sommerpause: Im Sachsenpokal-Finale treffen der 1. FC Lok und der Chemnitzer FC aufeinander. Im Lok-Fanshop gibt es noch Karten für die Gegengerade, die Nordkurve Ost und die Fankurve 1966. Dieser ganz besondere Anlass verlangt nach ganz besonderen Erinnerungsstücken. Deshalb hat sich die Marketingabteilung des FCL mächtig ins Zeug gelegt und für das „Finale Dorheeme!“ ein Erinnerungsshirt und ein Sondertrikot entworfen, welches die Mannen um Heiko Scholz voller Stolz tragen werden. (lok-leipzig.com)

BrunoPlacheStadion

Chemnitzer FC: Aus dem Lautsprecher » Während unsere Mannschaft heute zweimal im Sportforum trainierte, gingen im Chemnitzer FC – Fanshop im freien Verkauf die Restkarten für das Finale im Wernesgrüner Sachsenpokal über den Ladentisch. Diese sind nun ausverkauft! Wir freuen uns somit auf 1.200 Fans unserer Himmelblauen in Leipzig. So informierte der CFC heute via Facebook.

3.Liga: Chemnitzer FC vs. FC Rot-Weiß Erfurt – live

Zweites Ostderby an diesem Wochenende in der 3.Liga

So treffen die beiden finanziellen Sorgenkinder aus dem Osten am morgigen Samstag in der 3.Liga aufeinander. Chemnitz gegen Erfurt lautet zwar die Ansetzung, aber so echte Stadion-Atmosphäre will dann aber leider nicht so aufkommen. Vier Spieltage vor Ultimo brauch Erfurt noch unbedingt einen „Dreier“. Für den CFC geht es sportlich allerdings um nichts mehr.

Was jedoch beide Vereine tief verbindet, sind die angehäuften roten Zahlen. Während bei Erfurt noch rund 400.000 Euro zur Lizenz fehlen, sollen es in Chemnitz gar 4,6 Millionen sein. Im schlimmsten Fall steht der Gang in die Regionalliga Nordost zur Debatte.

Dem MDR ist diese Konstellation dennoch einen Livestream wert.

Letzte Meldungen: 

Chemnitz: (…) Für unseren CFC ergab diese Berechnung ein Minus von rund 4,6 Mio. Euro. Hierbei ist (noch) nicht die Zahlung der Stadt Chemnitz in Höhe von 1,26 Mio. Euro enthalten, da hierüber nochmals im Stadtrat abgestimmt werden muss.  Ursache für dieses hohe Defizit sind einerseits heute fällige Verbindlichkeiten, die in der Vergangenheit begründet wurden (aus der Bilanz) sowie andererseits die für einen Verein wie den CFC immensen Kosten aus dem Stadionbetrieb. Das heißt, der CFC muss jetzt „Altlasten“ aus der Bilanz bedienen, ist aber auch im operativen Geschäft defizitär, d.h. die Ausgaben übersteigen die Einnahmen (…) [chemnitzerfc.de]

Livestream logo-rgb standard

Erfurt: (…) Erklärung zu Berichten insbesondere des Mitteldeutschen Rundfunks über die Vertragsverhältnisse des FC Rot-Weiß Erfurt zum Busunternehmen Wollschläger & Partner / Laucha im Zusammenhang mit dem sog. Busstreit von Gotha. Die Firma Wollschläger ist kein Sponsor des FC Rot-Weiß Erfurt. Sie liefert Fahrleistungen für Auswärtsspiele der 1. Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt. Diese Fahrleistungen werden zu marktüblichen Konditionen angeboten und bezahlt. Aktuell bestehen keine Zahlungsrückstände des FC Rot-Weiß Erfurt bei der Fa. Wollschläger. Alle anderslautenden Meldungen sind falsch (…) [rot-weiss-erfurt.de]

Chemnitzer FC: Hohe Bedingungen für Lizenz

Chemnitzer FC muss weiter um die Lizenz bangen

Vielen Vereinen der dritten Liga steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Den VfR Aalen und den FSV Frankfurt hat es bereits erwischt, anderen Teams könnte es schon bald ähnlich ergehen – einer von ihnen ist der Chemnitzer FC. So stellt der DFB und die DFL ganz aktuell hohe finanzielle Bedingungen für eine Lizenzierung an die Chemnitzer Verantwortlichen:

DFB: Im wirtschaftlichen Bereich muss der Chemnitzer FC einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 4,6 Mio. Euro erbringen.

DFL: Im wirtschaftlichen Bereich muss der Verein einen beweiskräftigen Nachweis und die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers von Mittelzuflüssen bzw. geringeren Mittelabflüssen in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro erbringen.

DFB-Zentrale mit Ball

Ob die Zahlen wirklich erfüllt werden können, ist derzeit noch völlig unklar. Seit dem letzten Wochenende ist jedoch eins klar – der CFC wird nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen und somit auch nicht in den Genuss der hohen Fernsehgelder kommen. Und mit den Peanuts aus der 3.Liga wird es schwer, sehr schwer. Auch wenn die Lizenzierung gelingt, wird man wohl deutlich beim teuren Kader abspecken müssen.

Finanzielle Dauerprobleme gibt es auch bei anderen Ostvereinen wie Zwickau, Rostock, Erfurt, Halle.  Überhaupt schreibt wohl kein einziger Verein der 3. Liga schwarze Zahlen. Denn die Auflagen sind hoch, die Einnahmen viel zu gering. Da hilft sicher auch nicht, dass nun die Telekom schon eher die TV-bisherigen Übertragungsrechte der Dritten Programme der ARD erhalten soll.

Radio Jerewan übernimmt ab sofort MDR Livestream

Und zum Sachsenpokal 2017 gestern in Chemnitz war die Premiere

Was bisher nicht öffentlich Publik gemacht wurde, ging gestern stillschweigend über die Bühne. Denn die Livestream Übertragung im Halbfinale des Sachsenpokal 2016/ 2017 zwischen dem Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau lag gestern insgeheim bereits erstmals in der Regie der Macher von Radio Jerewan ( Radio Eriwan) .

Dass noch nicht alles rund lief, konnte dennoch die geduldigen Zuschauer vor den zahlreichen Computern, Tablet`s und Smartphones nicht erschüttern.  So ist doch das Internet für uns alle noch Neuland. Selbst unsere wunderbare Kanzlerin Merkel hatte dies noch vor wenigen Jahren so festgestellt. Und ehrlich, da muss was dran sein.

Bundesarchiv Bild 183-H0812-0031-001, Werbung, RFT Color 20, Fernseher

Statt HD Qualität gab es also nicht ganz ruckelfreies Online Streaming mit zwischenzeitlichen Totalausfällen, verschwommene Bilder und zuweilen auch mal keinen Ton. Und auf eine Anzeige zum aktuellen Spielstand bzw. der Spielzeit verzichtete man in der medialen Schaltzentrale in Armenien wahrscheinlich aus akuten Geldnöten.

Der zwar leicht gereizte ostdeutsche Fußballfan kann aber auch mit solchen Lapalien leben, denn man weiß in Jerewan hat man eben keine 8,1 Milliarden aus GEZ Geldern, wie beim öffentlich-rechtlichen TV in Deutschland mal eben so zur Verfügung. Das ist übrigens mehr als der ganze Etat der Filmindustrie in der Traumfabrik Hollywood. Also nur nicht meckern, sondern Verständnis zeigen!

Wir haben daher nochmals direkt bei Radio Jerewan angefragt und um ein aktuelles Statement gebeten:

  • Stimmt es, dass der Kapitalismus am Abgrund steht?
    – Im Prinzip ja, aber mit uns sind wir bereits einen Schritt weiter.

Sachsenpokal live: Chemnitzer FC vs. FSV Zwickau

Chemnitz gegen Zwickau live im Halbfinale des Sachsenpokal 2017

…und damit auch ein echtes Derby zwischen zwei alten Kontrahenten aus längst vergangenen DDR Oberliga Zeiten. Und auf den Sieger wartet bereits zum Endspiel des Sachsenpokal 2016 / 2017 in Leipzig der 1. FC Lokomotive Leipzig. Der Mitteldeutsche Heimatsender übertragt das morgige Semi-Final-Spiel ab 19.30 Uhr als so genannter Livestream im Internet.

Letzte Meldungen:

Chemnitz: (…) Bleiben die Chemnitzer drittklassig (und danach sieht es aus), wäre am 30. Juni Schluss! „Es ist eine sehr schwierige Situation, weil automatisch Unruhe entsteht. Was ich vermisse, ist ein klares Statement vom Verein“, erklärte Köhler: „Wenn wir die ganz großen Ziele hatten und unbedingt aufsteigen wollten, dann frage ich mich schon, warum wir es als eine von wenigen Mannschaften nicht geschafft haben, im Winter ins Trainingslager zu fahren, obwohl wir im Sommer auf ein sehr teures Trainingslager verzichtet haben. Allerdings zielt Köhlers Kritik ein Stück weit ins Leere. Der FSV Zwickau liefert das beste Beispiel dafür ab, dass man sich auch in heimischen Gefilden gezielt vorbereiten kann (…) [tag24.de]

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Zwickau: (…) Wegen 4 Fällen unsportlichen Verhaltens unserer Anhänger in der bisherigen Rückrunde muss der FSV eine Geldstrafe von insgesamt 7.500 Euro in die Mainmetropole überweisen. Abgestraft wurden der Einsatz von Pyrotechnik in Erfurt und gegen Rostock, eine Körperverletzung mit Raub im Kassenbereich in Erfurt und zahlreiche Becherwürfe beim Auswärtsspiel in Regensburg. Die Verfahren wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes im Zusammenhang mit dem Fehlverhalten von Gastanhängern bei den Heimspielen gegen Chemnitz, Rostock und Halle wurden eingestellt. Bezüglich der verwandten Pyrotechnik weiß mittlerweile jeder, dass dies zu Bestrafungen führen wird. Im Hinblick auf die unsäglichen Becherwürfe müssen wir nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass dies grob unsportlich ist und ebenso hart geahndet wird. Bitte unterlasst dies zukünftig (…) [fsvzwickau.de]

Die Chancen für den Einzug in das Pokalfinale des Sachsenpokal stehen für beide Teams nicht schlecht. Während der FSV Zwickau die beste Rückrunde aller Teams der 3.Liga spielte und zuletzt gegen Chemnitz mit 1:0 in der Meisterschaft gewann, hat der CFC im Pokal nun den Heimspielbonus unter Flutlicht in der Fischerwiese.

3.Liga: Chemnitzer FC vs. 1. FC Magdeburg – live

Das Spiel zwischen Chemnitz und Magdeburg gibt es heute live im TV ab 20.30 Uhr

So übertragt der Mitteldeutsche Heimatsender heute Abend das Spitzenspiel der 3.Liga gleich mal für alle Fans des gepflegtem Ostfußball zur besten Europacup-Zeit.  Und was für den 1. FC Magdeburg schon quasi schon ein Endspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga, ist für den Chemnitzer FC wohl die letzte Chance mit einem Sieg nochmals oben anzugreifen. Für Letzteres stehen die Tipps allerdings äußerst schlecht, denn fast jeder rechnet mit einem klaren Sieg des FC Magdeburg. 

Letzte Meldungen: 

Sechs Treffer fielen im Hinspiel, als die Himmelblauen mit 4:2 an der Elbe triumphierten. Das war Ende Oktober 2016 und die Sachsen-Anhalter rangierten seinerzeit auf dem 13. Platz. Inzwischen ist die Truppe von Jens Härtel Tabellenführer Duisburg auf den Fersen und seit fünf Spielen ungeschlagen. Magdeburgs Torjäger Christian Beck weiß: „In Chemnitz wird es ganz schwer. Wir müssen unser Spiel durchdrücken, dann können wir etwas mitnehmen.“ Genau wie Beck hat auch der CFC-Torjäger Anton Fink zwölf Saisontreffer auf seinem Konto. Er sagte: „Wir wollen die Magdeburger wieder überraschen!“

mdr.de

Chemnitz geht gegen den FCM mit 43 Punkten auf dem Konto ins Rennen, die Elbstädter komplettierten am Wochenende durch das 2:0 über Erfurt die 50 und sind Zweiter. „So schnell wie möglich 57 Punkte“ holen, gab danach Geschäftsführer Mario Kallnik als neues Ziel aus. Denn dann hätte der FCM einen Zähler mehr als nach seiner Premieren-Saison in der 3. Liga im vergangenen Jahr. Zu Matchwinnern wurden nach der Pause ausgerechnet zwei Magdeburger, die zuletzt in der Kritik standen: Farrona Pulido drückte 40 Sekunden nach Wiederbeginn eine Flanke von Michel Niemeyer zum 1:0 ins Tor, das 2:0 erzielte Christian Beck nach Zuspiel von Nico Hammann per Fallrückzieher ins rechte obere Eck. „Ich konnte den Ball mit dem Rücken zum Tor gar nicht anders annehmen, freue mich natürlich, dass ich so getroffen habe. Noch wichtiger sind aber die drei Punkte“, erklärte der glückliche Torschütze, der ebenso wie Fink zwölf Tore aufweist und ebenso wie der Chemnitzer eine Torflaute beendete (648 Minuten).

kicker.de

Christian Beck

Uns erwartet sicherlich heute Abend eine kampfbetonte Partie vor zirka 10.000 Zuschauern mit leichten spielerischen und technischen Vorteilen für den FCM. Freuen wir uns gemeinsam auf spannende 90 Minuten…

Red Bull doch nicht so dufte?

Anti Red Bull Doppelhalter nun DFB-gerecht serviert?

Nachdem vergangene Woche das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Chemnitzer FC mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro wegen einem Doppelhalter mit der Aufschrift „Scheiß Red Bull“ belegt hatte, gab es gestern beim Spiel in Zwickau die Antwort auf das befremdliche Urteil aus dem so fernen Frankfurt. 

Schön bunter Doppelhalter: „Also wir finden Red Bull jetzt nicht so dufte“

Ob die weisen grauen Männer beim Deutschen Fußball Verband (DFB) allerdings nun mit dem neuerlichen Schriftzug zufrieden sind, ist bisher nicht bekannt. Offiziell wollte sich dazu in der Frankfurter Chefetage des allseits beliebten Verband bisher niemand zu Wort melden bzw. eine Stellungnahme abgeben. Das ist schade. Wir bleiben aber dran…

Bezirksderby: Zwickau Hui – Chemnitz Pfui

So lief das Ostderby zwischen dem FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC


Schöne Atmosphäre gab es gestern im neuen Zwickauer Stadion im Ortsteil Eckersbach. Während auf dem Rasen ein Chemnitzer Eigentor die Partie für Zwickau entschied, lief es so auf den Rängen:

Während zum „Warm Up“ auf Zwickauer Seite ein lautstarkes „Asozialer Chemnitzer FC“ angestimmt wurde, nahm sich die himmelblaue Anhängerschaft selber auf die Schippe und stimmte zugleich mit ein. Das Intro zu Beginn der Partie im Ultras-block von Red Kaos in silbern und der Aufforderung zum Klassenerhalt in der 3.Liga muss wohl tatsächlich bei den rot-weißen Spielern angekommen sein. Nicht nur schön anzusehen sondern eben auch effektiv!

Denn so hat der Chemnitzer FC zwar die besseren Möglichkeiten auf dem Spielfeld, doch der FSV glänzt vor großer Kulisse (knapp 10.000 Zuschauern), darunter über 2000 Chemnitzer, vor allem mit absolutem Kampfes, – und Siegeswille. Und dass die 3.Liga in Sachen Aufstieg kein Selbstläufer ist, muss der vermeintlich große Favorit aus der Bezirkshauptstadt erneut schmerzlich feststellen. So wird das wieder nichts! Für Zwickau sollte jedoch das Abstiegsgespenst als bestes Team der Rückrunde mit dem gestrigen Ergebnis endgültig gestorben sein.

Foto & Video by StadionFans.de (Ultras Forum)

Nach der Pause tut dann die Chemnitzer Fanszene mit viel Rauch und einem Banner mit der Aufschrift „Chemnitzer Fußballchaoten“ noch etwas für das finanzielle Repressalien-Konto beim geliebten DFB. Die Verantwortlichen des CFC werden es bei der angespannten finanziellen Situation schmerzlich zur Kenntnis genommen haben. Das war es aber auch schon und der FSV Zwickau bringt die wichtigen drei Punkte gegen den Abstieg locker über die Runden. Nach dem Spiel blieb es beim Abmarsch der beiden Lager weitgehend ruhig und ohne Ausschreitungen.