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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: 1. Bundesliga (Seite 1 von 4)

Sponsoren geben den Standorten Kick

Ohne Moos nichts los. Auch im Fußball spielt der schnöde Mammon eine Hauptrolle. Das geht beim örtlichen Verein los, der schließlich auch Plätze, Vereinshaus, Ausrüstung und mehr braucht und unterhalten muss, und selbst die Spitzenvereine von Bundesliga und ChampionsLeague sind auf zahlungskräftige Sponsoren angewiesen.

Profitieren tun im Endeffekt alle – der Sponsorenname auf dem Trikot oder den Tribühnenwänden trägt zur Bekanntheit des Unternehmens bei, der Verein hat mehr Geld für bessere Rahmenbedingungen und mit Glück mehr Erfolg. Ein erfolgreicher Verein zieht mehr Fans an, die wiederum Geld in der lokalen Wirtschaft lassen. Im englischen Reading sah die dortige Handelskammer den heimischen Verein vor Jahren sogar als Anreiz für internationale Unternehmen, sich dort niederzulassen, weil sie den Namen Reading aus der Premier-League kannten.

Je bekannter der Club, desto größer ist das Interesse von Sponsoren. Für große Namen sind da auch in der Bundesliga schon mal bis zu zweistellige Millionenbeträge im Spiel. Versicherungsunternehmen wie Die Allianz oder Signal Iduna, die Gambling-Industrie wie Tipico oder Royal Vegas Online Casino, Automarken wie Volkswagen oder Mercedes, sowie Unternehmen wie Postbank, Telekom und Gazprom und viele mehr lassen es sich gern etwas kosten, die besten Kicker der Bundesrepublik in Trikots mit ihrem Namen drauf ins Stadium einlaufen zu sehen.

Die Städte selbst profitieren ebenfalls. Bereits vor wenigen Jahren besuchten im Schnitt 40.000 Zuschauer jedes der 306 Saisonspiele in der Fußball-Bundesliga. Laut einer McKinsey-Studie von 2010 war König Fußball in der Bundesrepublik Jahr für Jahr für eine Wertschöpfung in Höhe von mehr als fünf Milliarden Euro zuständig – soviel wie das Bruttoinlandsprodukt einer durchschnittlichen mittleren Großstadt in der BRD. Der Staat profitierte dabei im Schnitt von Steuern in Höhe von 1,5 Milliarden Euro netto.

Für die Städte selbst bedeutet jedes Spiel einen Anreiz für die Besucher, Geld auszugeben. Wer reist schon nur für das Match an, ohne noch weitere Aktivitäten oder auch nur einen Restaurant- oder Kneipenbesuch hinzuzufügen? Auch öffentliche Verkehrsmittel profitieren von den Spielen. Und für die Bewohner der Städte selbst kommt noch ein ganz anderer Mehrwert hinzu: der Stolz auf den Verein und die Heimat, soziales Engagement und Vorbilder in Form der Fußballhelden.

Auch die Stadien selbst können eine gewisse Berühmtheit gewinnen. Zum Beispiel Wolfsburg. Nach den Volkswagen-Werken liegt das neue Fußballstadium auf der Beliebtheitsskala auf Platz zwei. Der Club-Name selbst wird zum Werbeträger seiner Heimat, wenn der Name der Stadt darin verankert ist. Wer würde schon Kaiserslautern ohne den 1. FC kennen?

Weil Fußball ein gigantisches Geschäft auch für die Sponsoren ist, liegt es für viele von ihnen nahe, sich auch nach anderen förderwürdigen Zwecken umzugucken. Ob eine Kulturveranstaltung, ein Open-Air-Konzert oder ein Sportevent, der Grundgedanke bleibt der gleiche. Je mehr Menschen erreicht werden, desto mehr lohnt es sich für ein Unternehmen zu Werbezwecken in die Tasche zu greifen – auch zu Gunsten des Publikums. Ohne Sponsoren nämlich würde die Veranstaltungslandschaft deutlich ärmer aussehen.

Vuvuzelas, Red Bull und Montagsspiele

Der Fußball ist sowas von kaputt

Schade eigentlich! Denn bevor der Fußball der Gier geopfert wurde, machte es doch tatsächlich noch Spaß am Wochenende mit seinen Freunden seine freie Zeit in den Stadien zu verbringen. Heute schlagen wir dazu ein weiteres Kapitel dieses Dilemma auf. So wird heute Abend erstmals Montags in der 1. Bundesliga gespielt – SG Eintracht Frankfurt gegen ein Team aus dem Hause Red Bull lautet die Devise des sportlichen Ausverkauf:

Demnach planen Eintracht-Fans unter anderem, bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft zu schweigen. Bei Ballbesitz des Gegners soll verhindert werden, dass die Pfiffe des Schiedsrichters zu hören sind. Dafür könnten möglicherweise 5000 Vuvuzelas bestellt worden sein. Darüber hinaus soll es Pläne einiger Ultras geben, während der ersten Halbzeit den Innenraum zu betreten, um Protest-Banner und -Transparente hinter dem Tor hochzuhalten und die Partie für einige Minuten zu unterbrechen. welt.de

Sinn und Zweck der Montags-spiele in der 1.Bundesliga ist… natürlich die Hoffnung noch mehr Geld an diesem närrischen Treiben in den Arenen zu verdienen. Die offizielle Begründung lautet übrigens so: „Sie wurden eingeführt als Interessensausgleich zwischen mitreisenden Fans einerseits und dem Amateurfußball andererseits, der nach wie vor sehr viele Spiele am Sonntag absolviert.“ Ja ist klar – Interessenausgleich. Liebe DFL/DFB , für wie blöd haltet ihr uns eigentlich? Wahrscheinlich sehr blöde. Aber gut –  solange weiter kräftig konsumiert wird, rollt auch der Schinken für die Funktionäre und die zahlreichen stillen Absahner.

Übrigens wollen die aktiven Red Bull Jünger heute Abend das Spiel ihrer Mannschaft boykottieren. Und dabei gehen sie sogar noch einen Schritt weiter und fabulieren über die “bestehenden Verhältnisse und die kapitalistische Logik des Profifußballs in seiner Gänze” – klingt komisch, ist es auch. Unser Tipp: Wenn man wirklich etwas gegen diesen ganzen Wahnsinn unternehmen möchte, sollte man heute Abend einfach die Flimmerkiste auslassen und auf das Spiel verzichten. Zumal es auch bei diesem vermeintlichem “Verein” aus Leipzig sicherlich leicht fallen wird (Brechreiz ist also definitiv ausgeschlossen). Und unsere Erde wird sich auch morgen noch weiter drehen, versprochen…

RB Fans Boykott

Aktive Fans von Red Bull boykottieren Montagsspiel in Frankfurt

Man kannte bisher nur die zahlreichen Boykotte hierzulande gegen die Machenschaften von Red Bull im deutschen Fußball. Doch nun schlagen die Red Bull Ultras zurück und wollen ebenfalls boykottieren. Nein diesmal nicht gegen den eigenen Milliarden-schweren Besitzer in Österreich, sondern eben Boykott des Montagsspiel in Frankfurt.

Und dabei gehen sie sogar noch einen Schritt weiter und fabulieren über die “bestehenden Verhältnisse und die kapitalistische Logik des Profifußballs in seiner Gänze” – klingt komisch, ist es auch:

Wir haben uns daher schwerlich dazu entschieden, das Spiel gegen die Eintracht zu boykottieren und dem Waldstadion fernzubleiben. Im Wissen darüber, dass eine lautstarke Unterstützung in diesem Spiel absolut wichtig wäre und im Schmerz darüber, die Partie zu verpassen, haben wir diese bewusst und überlegte Entscheidung getroffen.

Aufgrund neuer Fernsehverträge fallen die Bundesligen seit einigen Saisons immer mehr der Spieltagszerteilung zum Opfer. Dies trifft uns genauso hart wie andere Verein. Der Montag des Frankfurt-Spiels ist zudem direkt der nächste Wochentermin für alle Fans, die wenige Tage zuvor das Auswärtsspiel gegen den SSC Neapel mitgenommen haben. Eine Hürde, die nicht von jedem und jeder zu meistern ist. Die Arbeit, Ausbildung, Schule und Universität bringen uns in erhebliche Probleme, Beziehungen und Freundschaften leiden darunter, ebenso unser aller Alltag fernab des Fußballs.

Eine Problematik, die Fans aller Vereine kennen und sich mit den daraus entstehenden Problemen konfrontiert sehen. Bundesliga-Fußball soll für uns am Wochenende und auch nur am Wochenende stattfinden, so zumindest die Wunschvorstellung. Dass die Verbände dabei die Meinungen der Fans dabei ständig und auf immer dreistere Weisen konterkarieren, sollte allen aufgefallen sein, so dass wir darauf an dieser Stelle nicht erneut eingehen werden.
Das kommende Montagsspiel ist zwar zweifelsohne eine schwere Bürde, nichtsdestotrotz hätten wir natürlich den Weg nach Frankfurt bestreiten können. Es geht uns aber in aller Entschlossenheit darum, unseren Unmut darüber zu äußern und deutlich zu zeigen, dass wir damit ein erhebliches Problem haben und eben dafür das Protestmittel eines Boykotts nutzen.

Wir wissen natürlich über die bestehenden Verhältnisse und die kapitalistische Logik des Profifußballs in seiner Gänze und daher wäre es an dieser Stelle naiv zu denken, dass ein Spielboykott dazu beitragen könnte, die Montagsspiele abzuschaffen. So schön es sein mag in romantischen Fußballillusionen zu versinken, sollten wir uns der Sache bewusst sein, dass Fans von Profivereinen den kapitalistischen Zwängen in einem gewissen Rahmen immer als Projektionsfläche dienen werden.

Wir rufen dennoch alle dazu auf, dem Montagsspiel gegen Eintracht Frankfurt fernzubleiben und Stellung gegen die Spieltagszerteilung zu beziehen. So traurig es auch ist, die Mannschaft ohne aktiven Support allein zu lassen, so notwendig scheint uns dieser Schritt ebenfalls zu sein.

rasenballisten e.V.

Unser Tipp: Bleibt doch bitte nicht nur Montags weg, sondern einfach immer! Das hätte für die “bestehenden Verhältnisse und die kapitalistische Logik des Profifußballs in seiner Gänze” zumindest schon mal einen guten Ansatz.

Was fehlt RB Leipzig zum Gewinn der deutschen Meisterschaft?

RB Leipzig hat sich auf Anhieb nach seinem Aufstieg in die Fußball Bundesliga zum Bayern-Jäger Nr. 1 etabliert. Die wenigsten Fans und Experten hätten damit gerechnet, dass die Roten Bullen diese Rolle so schnell einnehmen würden. In der vergangenen Saison sicherte man sich die Vizemeisterschaft hinter den Bayern, hatte jedoch 15 Punkte Rückstand. Auch in dieser Saison ist man direkt hinter den Bayern, droht jedoch, erneut den Anschluss auf den Rekordmeister zu verlieren. Was fehlt RB Leipzig zum Gewinn der deutschen Meisterschaft? Mit dieser Frage haben wir uns etwas näher beschäftigt.

Für viele Fans und Experten war es nur eine Frage der Zeit, bis RB Leipzig sich in der 1. Bundesliga etablieren wird. Dass die Leipziger jedoch so schnell im oberen Tabellendrittel mitmischen werden, hat sicherlich auch den einen oder anderen RB-Fan überrascht. Es gab bisher noch keinen einzigen Verein in der Geschichte der Bundesliga, der sich in seiner Debütsaison die Vizemeisterschaft sichern konnte.

Trainingszentrum RB Leipzig
By Hennez (Own work) [CC BY-SA 3.0 de, CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Auch in der laufenden Saison ist RB wieder “auf Kurs” und hat sich als Bayern-Jäger Nr. 1 entpuppt. Das Team von Ralph Hasenhüttl wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf einem CL-Platz überwintern und wenn alles nach Plan läuft in der kommenden Saison, erneut in der Königsklasse spielen. Während man dem BVB bereits als Nr. 2 entthront hat, wird es wohl noch ein wenig länger dauern, bis man den Rückstand auf den FC Bayern wettgemacht hat. Die Münchner sind nach wie vor auf einem ganz anderen Niveau und dominieren die Bundesliga nach Belieben.

RB Leipzig fehlt es noch an der nötigen Balance

Als Leipzig in der Saison 2016/17 sein Debüt in der Fußball Bundesliga feierte, war allen bewusst, dass der Ostverein sich nicht als “klassischer” Aufsteiger präsentieren wird und sich ausschließlich auf die eigene Defensive konzentriert. RB Leipzig hat von Anfang an mit schnellem, aggressivem Tempofußball überzeugt. Mit 66 Toren hat man hinter den Bayern (89) und Borussia Dortmund (72) die drittmeisten Tore in der abgelaufenen Saison erzielt. Das Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” ist dabei voll aufgegangen.

Auch in der aktuellen Spielzeit hat man bereits 25 Tore erzielt und gehört damit erneut zu den offensivstärksten Teams der Bundesliga. Die Roten Bullen sind zudem nach wie vor ein Meisterschaftskandidat. Der RB erhält (Stand 13. Dezember) eine Meisterquote von 21 und liegt damit vor dem BVB und dem FC Schalke 04.

Leipzig fehlt es jedoch noch an der nötigen Balance im eigenem Spiel, vor allem bei Spielen in der heimischen Red Bull Arena. Im US-amerikanischen Basketball gibt es ein prägendes Sprichwort “Offense wins Games, Defense wins Championships”, was so viel heißt wie “Mit der Offensive gewinnt man Spiele, mit der Defensive Meisterschaften”. Genau dieses Leitmotiv trifft faktisch auch auf den Fußball zu. Es reicht nicht nur aus, offensiv Woche für Woche alles zu geben, auch die Defensive muss auf einem hohen Niveau agieren. Leipzig ist bekannt für sein schnelles Umschaltspiel, aber auch in der Rückwärtsbewegung muss man mit der gleichen Intensität agieren.

RB-Coach Ralph Hasenhüttl hat nach dem vorzeitigen Aus in der UEFA Champions League offen zugegeben, dass seine Mannschaft in dem einen oder anderen Spiel zu blauäugig war und nicht taktisch bzw. strategisch genug gespielt hat. Im kommenden Jahr hat man jedoch die Chance es in der UEFA Europa League besser zu machen. Genau dieses strategische Spiel beherrscht der FC Bayern nahezu perfekt. Die Bayern wissen ganz genau gegen welche Gegner sie mit wie viel Intensität auftreten müssen ohne sich dabei übermäßig zu verausgaben.

Mit der Zeit kommt auch die Erfahrung

Ein weiterer Aspekt, der sehr stark mit der Spiel-Balance verbunden ist, ist die mangelnde Erfahrung der Leipziger. Auch wenn man auf Anhieb in der Liga mithalten kann, ist es dennoch erst die zweite Saison im deutschen Oberhaus. Zudem ist RB mit einem Altersschnitt von 24,5 Jahren die jüngste Mannschaft der Liga. Viele Spieler haben in Leipzig den großen Durchbruch geschafft und verfügen nicht über die nötigen Erfahrungen, die man benötigt, um insbesondere in engen Spielen die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Erfahrung lässt sich grundsätzlich auch “einkaufen”, z.B. in Form von gestandenen Profis. Doch genau diesen Weg möchte Leipzig nicht gehen, sich fertige Stars für viel Geld zu kaufen. Man möchte eigene junge Spieler wie Timo Werner aufbauen, und mit diesen Erfolge feiern. Dies hat jedoch zur Konsequenz, dass man möglicherweise in den kommenden 2-3 Jahren wohl nicht in der Lage sein wird, den FC Bayern vom Thron in der Fußball Bundesliga zu stürzen.

Sportwetten auf die Bundesliga

Die Bundesliga boomt, Sportwetten auch

Obwohl die Rechtslage bei Glücksspiel in Deutschland alles andere als eindeutig wäre und bisher auch noch nicht keine einzige Lizenz dafür vergeben wurde, boomt das Geschäft mit den beliebten Sportwetten bzw. so genannte Fußball-wetten auf die Bundesliga. Auch kein Wunder, denn der natürliche Spieltrieb treibt uns seit Menschengedenken immer wieder dazu an!

Und wenn man dazu noch Fan eines Bundesliga-verein ist, schlägt man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. So kann man nicht nur am Wochenende live bei seiner Mannschaft im Stadion dabei sein, sondern auch noch zusätzlich mit einer Wette am Erfolg des eigenen Teams teilhaben. Oder wer wettet schon gerne auf die gegnerische Mannschaft? Gut, aber auch das soll es wohl geben. Gerne möchten wir an dieser Stelle auf verschiedene Fragen diesbezüglich eingehen.

Welche Wetten auf die Bundesliga sind möglich?

Da gibt es bei den Bundesliga Wetten allerhand Auswahl. Neben den Wetten an den Spieltagen auf Sieg, Unentschieden und Niederlagen gibt es auch zum Beispiel noch die Möglichkeit auf die Anzahl der gefallenen Tore oder auch Live-wetten zu tätigen. Letztere bieten dabei wohl den größten Reiz bzw. Nervenkitzel bei den Bundesliga Tipps. Aber auch Langzeit-wetten auf die Meisterschaft werden gerne von den Fußballfans genutzt. Meist sind allerdings die Quoten zu unattraktiv, da ohnehin fast jedes Jahr der FC Bayern München die Meister-schale holt. Echte Konkurrenz gibt es nämlich nicht.

SC Freiburg vs FSVMainz 17 août 2013 60
By Ctruongngoc (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Rechtliche Situation zu Sportwetten auf die Bundesliga?

Dazu gab es kürzlich ein Urteil des Bundesverwaltungsgericht in Leipzig:

„Mit Ausnahme von Sportwetten und Lotterien ist das Veranstalten und Vermitteln von öffentlichem Glücksspiel im Internet verboten und dementsprechend zu untersagen“, sagte der Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichts, Josef Christ. Das Verbot verstoße nicht gegen die Dienstleistungsfreiheit in der EU. Christ sagte, dass „dies der Europäische Gerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht bezogen auf das vormalige generelle Internetverbot wegen der besonderen Gefährlichkeit des Glücksspiels im Internet gegenüber dem herkömmlichen Glücksspiel bereits festgestellt haben.„

Aber auch das Verwaltungsgericht in München urteilte ganz aktuell und überraschend: ostfussball.com berichtete bereits mehrfach

Welche seriösen Anbieter von Sportwetten gibt es in Deutschland?

Prinzipiell ist erstmal jeder Anbieter von Sportwetten mit einer gültigen Lizenz als seriös einzustufen. Da in Deutschland bisher nicht eine einzige Konzession vergeben wurde, sollte man sich daher unbedingt an europäischen Lizenzen orientieren. Diese liegen im Geltungsbereich der EU und haben deshalb auch hierzulande ihre Möglichkeiten. Informationen findet man dazu auf seriösen Online Portalen immer auf der Startseite im unteren Bereich. Dort sind die jeweiligen Lizenzangaben zu finden, welche meist auf europäischen Länder wie Malta oder Gibraltar verweisen. Ist zudem auch eine zusätzliche deutsche Lizenz aus dem Bundesland Schleswig-Holstein angegeben, bürgt dies für zusätzliche Sicherheiten.

Liste nach Ranking für Sportwetten-Anbieter:

Dazu haben wir auf Deutschlands größter Tageszeitung einen interessanten Artikel zum Ranking gefunden. Dieses wurde nach Kriterien wie Bonus, Zahlungsmethoden, Live-wetten, Kundenservice, Bedienbarkeit, Webseite, Apps sowie Quoten sowie Steuern und Abgaben erstellt. Aber auch der Spieler, – und Altersschutz spielte dabei eine große Rolle. Mit weit über 90 Prozent haben dabei verschiedene Glücksspiel Anbieter das wertvolle Prädikat sehr gut erhalten. Weitere Portale auf dieser Webseite wurden zudem mit “gut” bewertet.

Bundesliga: Kann Dortmund Bayern München diesmal besiegen?

In dieser Saison könnten wir tatsächlich einen spannenderen Titelkampf in der Bundesliga erleben. In letzter Zeit wurde das berühmte Zitat von Gary Lineker geändert, um Bayern München als Ersatz für Deutschland einzusetzen, da die Mannschaft aus dem Süden die Bundesliga immer wieder dominiert hatte.

Die aktuelle Saison könnte jedoch eine andere Geschichte aufzeigen, denn Bayern München ist von starker Konkurrenz wie RB Leipzig und vor allem Borussia Dortmund umzingelt. Dortmund führt derzeit die Bundesliga an und hat eine beachtliche Offensivkraft gezeigt. Das Motto des Teams in Gelb und Schwarz scheint: Laufen und so aggressiv wie möglich sein! Und das scheint gegen die Mehrheit der Mannschaften, gegen die Dortmund angetreten ist, wunderbar zu funktionieren.

Das hat in der Tat eine Menge Euphorie für den Verein erzeugt und nicht nur einige Spieler glauben an einen Sieg des Bundesliga-Titels in dieser Saison. Viele Fans denken dasselbe und sie verleihen ihrem Glauben Ausdruck, wenn sie “Der Deutsche Meister wird Borussia Dortmund sein!”, von der Südtribüne aus skandieren.

Respekt zwischen den Spielern

Bosz hat es nicht nur geschafft, Borussia Dortmund mit seinem Training und den guten Ergebnissen zu verändern, sondern auch dem Team Frieden zu bringen. Während die Zeiten unter Thomas Tuchel turbulent zu sein schienen, steht Borussia Dortmund nun als Einheit zusammen. Auch während der Zeit, die die Spieler in der Umkleidekabine verbringen, ist die Interaktion untereinander von gegenseitigem Respekt geprägt. Und das ist sehr hilfreich, da gute Teams nur durch Einheit und Teamplay zu großartigen Teams werden können.

Dortmund hat eine hochqualifizierte Mannschaft

Es ist auch erwähnenswert, dass Borussia Dortmund in diesem Jahr eine sehr gute Mannschaft hat, was Trainer Bosz genug Qualität gibt, um bei Verletzungen oder Sperren bestimmter Spieler aus anderen guten Spielern zu wählen. Das heißt, er kann sein Team ohne großen Qualitätsverlust verändern. Darüber hinaus hatten einige der Neuverpflichtungen wie Yarmolenko, Philipp und Toprak einen großen Einfluss auf das neue Team. Mit Fussball Wetten können Sie auf Ihre Mannschaft wetten und eine Menge Geld gewinnen.

Die Bayern müssen ihr Potenzial wiederfinden

Bayern hingegen ist oft hinter den Erwartungen zurückgeblieben, da das Team aus München oft unter den eigenen Leistungsanspruch geblieben ist. Es hilft nicht, dass das Team zu diesem Zeitpunkt eine ziemlich alte Mannschaft ist, und es wurde nicht viel getan, um Weltklassespieler wie Lahm oder Schweinsteiger zu ersetzen. Außerdem hinterließ Carlo Ancelotti ein Team, das teilweise auseinandergerissen wurde und nicht auf einem Fitnesslevel ist, das man von einem Weltklasse-Team erwarten würde. Allerdings könnte Jupp Heynckes die Dinge wieder umkehren. So muss Dortmund für ein starkes Bayern bereit sein, wenn man den Titel gewinnen will.

Flüchtlingshelfer attackieren Red Bull Leipzig Chef

Offener Brief an D. Mateschitz, Chef von Red Bull

Während die RB Fans mit einer bunten Choreo in den Regenbogenfarben am vergangenem Wochenende augenscheinlich dem Christopher Street Day  gedachten, polterte ihr österreichischer Geldgeber fast zur gleichen Zeit lautstark in Richtung der völlig misslungenen Flüchtlingspolitik in Österreich und Deutschland. Nun melden sich dazu Flüchtlingshelfer, welche sich dadurch verhöhnt fühlen, in einem offenem Brief zu Wort – 

(…) Mit dieser Aussage, die nicht nur falsch sondern auch in höchstem Maße zynisch ist, verhöhnen Sie jene Menschen, die sich nun seit fast zwei Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Dies empört uns umso mehr aus Ihrem Mund, Herr Mateschitz, sind Sie doch ein bekannter und einflussreicher Geschäfts- und Medienmann, dessen Meinung bei vielen Menschen Gehör findet.

Es gibt sowohl in Salzburg als auch in ganz Österreich unzählige beherzte Menschen, die Geflüchtete dauerhaft bei sich in den eigenen vier Wänden aufgenommen haben, ihnen Wohnraum zur Verfügung stellen oder ihnen bei der Miete unter die Arme greifen. In Notsituationen – wie sie im Sommer und Herbst 2015 fast täglich der Fall waren – haben viele von uns ihre Türen geöffnet und nächtelang für fremde, schutzsuchende Menschen ihre Schlafzimmer geräumt, weil viele von uns nicht einmal über ein Gästezimmer geschweige denn einen Garten verfügen (…)

Plattform „Flüchtlinge – Willkommen in Salzburg“

Regenbogen-Choreo der RB Fans 

Im Gegensatz zu seinen bunten RB Leipzig Fans setzt man in der Konzernzentrale von Red Bull in Österreich auch ganz gerne mal auf einen Besuch von der Identitären Bewegung im Hangar 7 oder positioniert sich in Richtung Norbert Hofer oder H.C. Strache von der FPÖ. Red Bull Leipzig polarisiert eben nicht nur extern, sondern nun auch noch intern. Ein besseres Wort dafür wäre wohl die politische Spaltung innerhalb der Fanszene. Somit bleibt eigentlich nur eine Frage am Ende: Gibt es bald schon eine kritische RB-Choreo gegen D. Mateschitz in Leipzig?

Der Red Bull Chef im “roten Leipzig”

Red Bull Leipzig Chef D. Mateschitz im Interview

…und dabei lässt er kein gutes Haar an der derzeitigen politischen Situation in Österreich und Deutschland. In der Kleinen Zeitung hat der Firmenchef und Gründer der Weltmarke Red Bull und laut “Forbes”-Magazin auch reichste Österreicher eines seiner ganz seltenen Interviews gegeben.

 

Hier einige Zitate: 

Zum Beispiel das unverzeihliche Ausmaß der politischen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle oder, besser gesagt, der Auswanderungswelle. Ich glaube nicht, dass es ein klarer Ausdruck politischen Willens war, die Grenzen unkontrolliert offen zu lassen. Man hat aus Angst und politischer Opportunität so entschieden. Schon damals war für jedermann erkennbar, dass der Großteil der Menschen nicht der Definition des Flüchtlings entsprach. Jedenfalls nicht der der Genfer Konvention.

Wie konnte die Politik überrascht gewesen sein? Man muss blind und taub gewesen sein, um nicht zu sehen, was da auf uns zukommt. Und selbstverständlich hätte man die Grenzen schließen und ordentlich kontrollieren müssen, gar keine Frage. Erinnern Sie sich, wie sehr man am Anfang die osteuropäischen Staaten für ihre Haltung kritisiert hat? Ein paar Monate später haben unsere Politiker alles genauso gemacht. Mit dem einzigen Unterschied, dass man im Duden nach einem anderen Wort für Zaun gesucht hat.

Ich rede über Fakten, und ich rede über Scheinheiligkeiten. Ich rede darüber, dass keiner von denen, die „Willkommen“ oder „Wir schaffen das“ gerufen haben, sein Gästezimmer frei gemacht oder in seinem Garten ein Zelt stehen hat, in dem fünf Auswanderer wohnen können.

alles lesen: (kleinezeitung.at)

Bei den meisten Red Bull Fans in Leipzig sollte die Message sicherlich nicht besonders gut ankommen. So hatte man sich doch gerade im “roten Leipzig” massiv gegen Legida und für noch mehr Einwanderung aus muslimischen Ländern eingesetzt. Politisch korrekt lautete stets die Devise aus der aktiven Fanszene von Red Bull Leipzig. Interessant wie man nun bei den links-politischen Ultras um Red Aces oder Rasenballisten darauf reagieren wird…

Kein Bock auf Red Bull – Darmstadt Ultras verzichten

Lilien Fans bleiben zu Hause

Das Spiel zwischen RB Leipzig und Darmstadt 98 wird ohne Gästefans auskommen müssen. Die Gründe zum Boykott des Red Bull Teams sind allseits längst bekannt, deshalb möchten wir es an dieser Stelle auch nicht das Xte mal eingehen. Denn auch die RB Fans haben sich längst ja daran gewöhnt, ihr sensationelles Mega-Event in Leipzig fast jedes Heimspiel alleine zu zelebrieren. 

So informieren die aktiven Fans auf ihrer Homepage über ein Alternativprogramm für alle Daheimgebliebenen – 

Natürlich freut sich das Team und die FuFa über alle Fans und Mitglieder, die unsere Lilien auswärts supporten. Wer aber die Fahrt nach Leipzig, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf sich nehmen möchte: Es gibt eine Alternative für Euch! Verfolgt das Spiel gemeinsam mit der Fan- und Förderabteilung und dem Block1898 am heimischen Böllenfalltor! Wir wollen gemeinsam das erleben und das feiern, was Darmstadt 98 so besonders macht und uns von anderen Clubs unterscheidet – unser lebendiges und vielfältiges Vereinsleben. Die Fan- und Förderabteilung und Block1898 laden daher alle Lilienfans und Heiner (ob schon Mitglied beim SVD oder noch nicht) dazu ein, den Spieltag gemeinsam an unserem geliebten Böllenfalltor zu verbringen.

Ab 12 Uhr wird auf dem Stadionvorplatz für allerlei Programm gesorgt sein. Neben verschiedenen Ständen der Fan-Organisationen und Vereinsabteilungen, bieten wir Stadionführungen an, kicken gemeinsam beim Straßenfussball oder üben uns im Dosenwerfen. Für große und kleine Lilien wird etwas dabei sein und falls ihr selbst noch eine nichtkommerzielle Idee habt, dann schreibt uns einfach an kontakt@fufa-sv98.de oder kontakt@block1898.de – wir helfen und unterstützen euch gern bei der Umsetzung. Neben weiteren Angeboten, wird es auch ausreichend Essen und Getränke zur Stärkung geben.

Foto & Text: block1898.de

Protest gegen RB Leipzig in Augsburg

Protestbanner gegen Red Bull Leipzig trotz Verbot

Mit einem Maulkorb hatten die Verantwortlichen des FC Augsburg versucht, kritische Banner (wahrscheinlich auf Anweisung des DFB) gegen RB Leipzig im Vorfeld der Partie gegen die “Bullen” zu verhindern. Gelungen ist das natürlich nicht. Aus einzelnen Protestbannern wurde nun sogar gleich eine komplette Choreo der Augsburger Fanszene gegen die Allianz aus DFB und Red Bull. 

“DFL, RB und DFB Hand in Hand, fahren den Fußball an die Wand!”, so die eindeutige Message an die Funktionäre beim  unbeliebten Verband bzw. den Konzern aus Österreich. 

Und dass mit derartigen Verboten oder Einschränkungen etwas erreicht werden kann, daran glaubt wohl hierzulande niemand. Ganz im Gegenteil, denn durch solche Maßnahmen und massiven Eingriffen gegen die Meinungsfreiheit wird sich die Situation weiter zwischen Fußballfans und dem DFB bzw. Red Bull verschärfen.

Übrigens auch kleinere Banner mit Spruchbändern schafften es ins Stadion: „Red Bull hat mehr tote Sportler auf dem Gewissen als die Dortmunder Steine schmissen!“ Und ein weiteres Spruchband lautete: „Lieber als FCA-Fan sterben wie als RB-Kunde leben!“

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