Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Monat: Januar 2016 (Seite 1 von 2)

Nackte Tatsachen – Erfordia Ultras

Während hierzulande die Sicherheit der Bürger restlos aus den Fugen gerät

…ist beim Fußball alles unter Kontrolle. Kann man nämlich derzeit völlig unbehelligt ohne Ausweis über die Grenze spazieren, so herrscht zumindest noch in den deutschen Stadien „Zucht und Ordnung“.  Pyroverbot durchsetzen statt Terrorgefahr stoppen lautet die Devise.

So berichten die Erfordia Ultras über intensive Kontrollen am Einlass beim Spiel gegen Dynamo Dresden – 

(…) Nacktkontrollen sind im Zuge von Fußballspielen in Deutschland leider keine Seltenheit mehr – zwar stehen sie noch nicht an der Tagesordnung, dennoch prägen sie schon seit geraumer Zeit die Durchsuchungstaktiken der Polizei gegenüber Fans.

erfordia ultras

Am besagten Heimspieltag wurden Fans am Eingang auf indiskrete, intransparente und verbal-aggressive Art und Weise rausgezogen. Die deklassierende Kategorisierung wurde von Zivilbeamten der Erfurter Polizei und Mitgliedern des Ordnungsdienstes vorgenommen. Bei den Durchsuchten handelte es sich vorrangig um regelmäßige E2-Besucher, aber auch um einige andere im Stadion anwesende Personen. Einmal in den Fokus der Sicherheitsorgane geraten, musste man sich unter den Augen der gesamten Öffentlichkeit der Spürnase eines Sprengstoffhundes aussetzen. Schlug ebendieser an, erhärtete sich der vermeintliche „Verdacht auf Pyrotechnik“ und die Polizei wies die Beschuldigten an, sich in die alte Geschäftsstelle des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. zu begeben. Die Beamten ließen es nicht zu, der Kontrolle durch Verlassen des Stadions zu entgehen. Ebenso lehnten sie es vehement ab, der Maßnahme durch das Hinzuziehen eines Fanprojektmitarbeiters oder einer unabhängigen Begleitperson einen weniger diktatorisch-rigorosen Charakter zu verleihen. Unter Druck, der Androhung körperlicher Gewalt und Anzeigen nie begangener Straftaten mussten sich die Beschuldigten vollkommen entblößen. Diese Maßnahme wurde anfänglich auf dem offenen Gang vollzogen und erst durch späteres Intervenieren des Fanprojektes in einen geschlossenen Raum verlegt. Das Verhalten des Ordnungsdienstes und der Polizei war zu jeder Zeit undurchsichtig, gereizt und aggressiv. Die Sicherheitsorgane waren nicht gewillt, in irgendeiner Art und Weise deeskalierend zu wirken, vielmehr verständigten sie sich via Beleidigungen, falschen Anschuldigungen und Androhungen körperlicher Gewalt gegenüber fragenden Fans (…)

Foto & Text: [erfordia-ultras.de]

Zwenkau – Chemie: Leipziger Prügel-Polizei vor Gericht

Zwei Polizisten stehen nun wegem brutalen Vorgehen gegen Leipziger Chemie Fans vor Gericht

Grund – sie sollen besonders unverhältnismässig gegen einen „Chemiker“ beim Meisterschaftsspiel vor rund zweieinhalb Jahren in Zwenkau vorgegangen sein. Erst nach massivem Druck in der Öffentlichkeit sowie zahlreichen Videos, auch bei Spiegel TV, wurde die Staatsanwaltschaft endlich aktiv.

Großer öffentlicher Druck in Form von zahlreichen Dienstaufsichtsbeschwerden und Anzeigen, gepaart mit scharfer Kritik von Vereinsseite und Fanprojekt, sowie einige parlamentarische Anfragen im sächsischen Landtag konnten schließlich dafür sorgen, dass das Verfahren gegen die Beamten durch die Staatsanwaltschaft Leipzig eröffnet wurde. Nachdem lange nicht abzusehen war, ob überhaupt etwas passieren würde, soll die Verhandlung gegen zwei der eingesetzten Beamten der Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE) Leipzig am 4. Februar 2016 endlich beginnen. Die Beamten, welche damals brutal gegen einen Chemiefan vorgegangen sind, der den Einsatz der so genannten Spezialkräfte auf Video festhalten wollte, müssen sich nun wegen Körperverletzung im Amt verantworten. (facebook.com)

Was war damals passiert – ein Augenzeuge aus Zwenkau erinnert sich:

„Das Meisterschaftsspiel in Zwenkau hatte damals bis zum Eintreffen der Polizei einen sehr friedlichen Charakter. Es gab keinerlei bedenkliche Situationen trotz der etwa 800 mitgereisten Leipziger in unserem Eichholz-Stadion. Dies änderte sich jedoch mit dem Eintreffen einer ganzen Hundertschaft des BFE! Einige Zwenkauer Fans schickten zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Einlaufkinder mit den Muttis vorsorglich nach Hause. Es war klar, dass es mit so einem provokativem Auftreten seitens der Polizei über kurz oder lang eskalieren musste.

Und mit dem Schlußpfiff war es dann so weit – es kam zu Tumulten, wobei mindestens eine Person aus der Fanszene von Chemie Leipzig hinter dem Tor bewusstlos liegen blieb. Anschliessend gab es wildeJagdszenen auf flüchtende Anhänger, wobei filmende Zuschauer der Szenerie massiv durch den Staatsschutz bedrängt bzw. festgesetzt wurden. Das ganze erinnerte an Polizeiaktionen zur Diktatur in der DDR. Schlimm so etwas im sonst immer friedlichen Zwenkauer Eichholz zu erleben. Auch der Vorstand des VfB Zwenkau 02 e.V. hatte sich direkt nach dem Spiel von der brutalen Vorgehensweise der Polizei distanziert. „

HFC Karten-Desaster by meyview.com

Ein paar nette Worte aus der Nachbarschaft zum Thema: HFC-Fans sind sauer auf Präsident Schädlich

(…) Angenommen, nur mal angenommen, man wäre aus Dresden. Und nicht aus Magdeburg. Siegpunkt Eins? Weiter angenommen, man würde sich in Dresden zu einem fußballerisch amtierenden Drittliga-Verein hingezogen fühlen, und nicht in Magdeburg. Siegpunkt Zwei? Darüber hinaus angenommen, man würde – was in der aktuellen 3. Liga zwangsläufig ist – zu einem anstehenden Auswärtsspiel beim Halleschen FC (HFC) antreten müssen und dabei ein wenig von den sich zum 1. FC Magdeburg hingezogenen Bördemenschen lernen wollen. Wäre das dann etwa Siegpunkt Drei? Bereits im Vorabbereich der Drittliga-Begegnung am 7. Februar zwischen Hallescher FC und Dynamo Dresden zum diessaisonalen 24. Spieltag?

Man könnte ja, angenommen, dieser Tage jetzt vielleicht in Halle unterwegs sein. Unfreiwillig oder freiwillig. Sagen wir mal, in der Nähe des Wosz-Fanshops. Beispielsweise. Und dabei ob der Witterung ein rot-weißes Zipfelmützelchen auf dem Haupt tragen. Oder ein ebenso gefärbtes Schälchen um den zuweilen frostig gefährdeten Hals. Als fußballerisch interessierter Dresdner, der nicht aus Magdeburg stammt, vielleicht eher unwahrscheinlich. Aber im Bereich der Möglichkeiten. Theoretisch. In Sachsen-Anhalt ist so einiges möglich. Also in Halle. Wo wir ja gerade unterwegs sind. In Gedanken. Einfach so.

Als nicht nur von Magdeburgern durchaus lernfähiger Dresdner könnte man seinen, wenn überhaupt ausgeprägt vorhandenen, sächsischen Dialekt verstellen. Zum Beispiel im Wosz-Fanshop. In Halle. Und eine sachsen-anhaltinische Mundart – so es diese denn wirklich gibt – nachahmen. Oder sächsisch-anhaltinisch. Irgendwie. Geschickt angelernt. Aber beileibe nicht von Magdeburgern. Sondern im Selbststudium. Lernfähig eben. Als weltoffener Dresdner. Mitunter.

Derweil im Wosz-Fanshop – oder bei Tim Ticket beziehungsweise PS Union – der kurzzeitig vom HFC gestoppte Kartenvorverkauf für das Heimspiel gegen Dynamo Dresden wieder anläuft, erinnern wir uns.

“Bei der 1:2-Derbypleite gegen den FCM waren fast 4.000 Gästeanhänger im Erdgas Sportpark erschienen. Das normale Kontingent bei solch einem Sicherheitsspiel liegt bei 1.200 Tickets. So etwas soll nicht noch einmal passieren“ (Mitteldeutsche Zeitung Online, 25. Januar).

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(hallescherfc.de – Screenshot: O.M.)

Der Hallesche FC scheint lernfähig. Oder täuscht der Schein? Apropos täuschen. “Der Verkauf von maximal 4 Tickets pro Person an den o.g. VVK-Stellen erfolgt ausschließlich an HFC-Mitglieder bzw. HFC-Dauerkartenbesitzer und an Anhänger welche unserem Halleschen FC zuzuordnen sind“ (Faninformation des HFC, 25. Januar).

Aus Fehlern lernen, heißt siegen lernen. Ein Slogan, der dem HFC zuzuordnen ist? Hand in Hand mit dem Ticketing-Dienstleister. Der wiederum versichert, “dass aktuell mehr als 95 Prozent der bisher verkauften 1.169 Tickets für die Blöcke 6 bis 10 halleschen Anhängern zuzuordnen sind“. Und überhaupt: “Am Spieltag selbst erhalten Personen, welche augenscheinlich als Anhänger der SG Dynamo Dresden zuzuordnen sind, ausdrücklich keinen Zutritt für diese Blöcke auf der BWG-Tribüne“ (HFC-Faninformation).

So zuordenbar lernfähig braucht sich wohl HFC-Präsident Michael Schädlich nicht – wie nach dem letzten “Vorverkaufsdesaster“ (Mitteldeutsche Zeitung) – noch einmal bei den Hallenser Fans entschuldigen.

Wobei: “Manche Menschen sind derart perfekte Verwandlungskünstler, dass man sie ohne weiteres der Gattung des Chamäleons zuordnen könnte“ (Helga Schäferling). Aber das wäre dann schon wieder eine andere Geschichte. Abseits des Fußballs. Vielleicht. Und schwer zuzuordnen (…)

Quelle: meyview.com

Dynamo Fans vs. Migranten am Wiener Platz

Dynamo Fans prügeln sich mit tunesischen Migranten

Während man zuweilen zwischen Pogromstimmung und Notwehr bzw. Bürgerwehr lesen kann, ist die Sachlage rund um den Wiener Platz nicht ganz eindeutig. Um etwas Licht in Dunkel zu bringen, haben wir einige Meldungen zu diesem Thema in einem Medienspiegel zusammengestellt. Fakt ist aber – es gibt dort nicht erst seit diesem Wochenende ein echtes Problem mit Drogen und kriminellen Migranten aus Nordafrika.

Medien Spiegel

Am Wiener Platz ist es am frühen Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Bis zu 40 Hooligans sollen Ausländer attackiert und Geschäfte angegriffen haben. Die Gruppe soll in der Tiefgaragen-Passage zwei Geschäfte attackiert haben, darunter einen orientalischen Laden. Nach Aussage des Polizeisprechers wurden auch Ausländer gejagt und angegriffen. Acht Personen wurden festgenommen. Im Einsatz waren 26 Beamte. Meldungen über Verletzte liegen noch nicht vor.

https://mopo24.de/#!nachrichten/dresden-…izei-42581

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Als Reaktion auf eine Auseinandersetzung, bei der zuvor mindestens eine Person am Kopf verletzt worden war, hatten sich gegen 17 Uhr etwa 40 Anhänger der Schwarz-Gelben zunächst in die Wiener-Platz-Passage begeben und anschließend bei ihrer rassistisch motivierten Suche nach den Tätern mehrere unbeteiligte Personen angegriffen und verletzt. Dabei hatten die Täter auch zwei von Migranten betriebene Geschäfte attackiert und Inventar beschädigt. Insgesamt wurden mindestens drei Menschen verletzt, eine Person musste nach Angaben der Polizei in ein Krankenhaus gebracht werden

https://www.addn.me/nazis/mehrere-mensch…-verletzt/

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Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatten die Angreifer in Acki‘s Bierbar Fußball geschaut und wollten danach über den Hauptahnhof die Heimreise antreten. Vier der Männer blieben in der Passage Wiener Platz zum Biertrinken stehen. Dabei kam es zum Streit mit erkennbar ausländischen Personen, so die Polizei.

Die Angreifer zogen sich zunächst in den Hauptbahnhof zurück, kamen jedoch mit Verstärkung wieder. In einem Internet-Cafe erkannten sie offenbar ihr gesuchtes Opfer, daraufhin griffen sie die dortigen Männer mit Fäusten und Bierflaschen an. Zudem flog ein Einkaufswagen des Nachbargeschäfts in den Laden. Vier der Angegriffenen wurden verletzt, mindestens einer davon so schwer, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

dnn.de, 24. Januar 2016, 11:47

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[…] Der Randale vorausgegangen war laut Polizei ein Streit von vier Fußballfans, die auf dem Heimweg von Ackis Sportsbar noch Bier in der Passage tranken, mit einem Tunesier. Als dieser Verstärkung von anderen Nordafrikanern bekam, zogen sich die Fußballfans zurück. Sie rannten hoch Richtung Hauptbahnhof, wo sie sich mit dem Rest ihrer Gruppe vereinten, dann stürmten sie die Passage.

[…] Junge Männer mit Dynamo-Schals oder Sturmhauben verfolgten die Ausländer […] Nach etwa 15 Minuten traf die Polizei ein und beendete die Randale. Die Bilanz der Beamten: vier leicht verletzte Personen (ein 27-jähriger Tunesier, ein 44-jähriger Algerier, ein 39-jähriger Algerier und ein 19-jähriger Afghane). Mustafa Rami, der mit einer gebrochenen Augenhöhle ins Krankenhaus kam und es kurz darauf mit einem OP-Termin verlassen konnte, ist noch nicht mitgezählt. Die Polizei nahm sieben Tatverdächtige vorläufig fest, alles Dynamo-Fans, so ein Sprecher. Sie wurden etwa drei Stunden später wieder freigelassen. „Nach der Befragung blieben vier handelnde Personen übrig“, sagt der Sprecher am Sonntag. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs und schwerer Körperverletzung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt […]

sz-online, 25. Januar 2016

Quelle der letzten beiden Artikel: stadionfans.de

Hallescher FC: Frust und Ärger zur „Geburtstagsparty“

HFC-Fans sind sauer auf Präsident Schädlich

Denn Halle verliert nicht nur das Derby gegen den Erzrivalen aus Magdeburg zum 50. Geburtstag, nein der Präsident hatte auch noch zugelassen, dass es im heimischen Stadion zum Heimspiel für den FCM wurde. Tausende Tickets gingen nämlich im Vorverkauf unkontrolliert von der Saale an die Elbe.

Video HFC vs. FCM 1:2

(Video gefunden bei stadionfans.de)

Medien Spiegel:

(…) Während es in Stendal und Aschersleben zu Auseinandersetzungen zwischen Fans gekommen ist, gab es auch in Halle vereinzelt Probleme. Anhänger des 1. FC Magdeburg hatten in Stendal Streit gesucht. Wie die Polizei mitteilt, hätten Augenzeugen berichtet, wie mehrere Vermummte versucht haben, auf eine Gruppe Fans einzuschlagen, die ebenfalls auf dem Weg zum Spiel nach Halle waren. In Aschersleben ist es zu einem Gerangel in einer Kneipe gekommen. Dort sollen FCM-Fans Anhängern des Halleschen FC die Fan-Schals gestohlen haben.

In Halle musste die Polizei hingegen mehrfach das Aufeinandertreffen rivalisierender Fans verhindern und einige Straftaten aufnehmen. Am Rannischen Platz wurde ein Magdeburger Fan von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt. Das Opfer musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auch im Stadion selbst wurde ein Mitarbeiter der dortigen Security angegriffen und verletzt. Der Mann wurde vor Ort ärztlich versorgt. Alles in Allem mussten laut Polizei mehrere Ermittlungen wegen Körperverletzung, Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz, Landesfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet werden (…)

Derby Hallescher FC gegen 1. FC Magdeburg: Magdeburger Fan wird angegriffen und schwer verletzt | Halle/Saalekreis – Mitteldeutsche Zeitung – Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/derby-hallescher-fc-gegen-1–fc-magdeburg-magdeburger-fan-wird-angegriffen-und-schwer-verletzt,20640778,33591096.html#plx1348801039

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[…] Hundert Fans prügelten sich am Hauptbahnhof, wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ (MZ) berichtet. Gegen 9:50 Uhr waren demnach am Bahnhof ca. 70 vermummte Gästefans auf etwa 30 Hallenser Anhänger gestoßen. Die Fans gingen aufeinander los. Ein Fahrgast in einem Zug filmte die Prügelei, die Macher der Facebookseite „Ultras & Hooligans Deutschland“ stellten das Video online.

Die radikalen Fans schlugen heftig zu, ein am Boden liegender Mann wurde mehrfach geschlagen. Bei den Auseinandersetzungen sei es zu mehreren Körperverletzungen gekommen, ein Beamter musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er wurde an Nase und an der rechten Hand verletzt.

Die Anhänger reisten nach den Ausschreitungen weiter nach Halle, wo die Bundespolizei die Identitäten mehrerer Personen feststellte […]

mopo24.de, 25. Januar 2016, 08:40

Während nun der Hallesche FC weiterhin im Mittelfeld der 3.Liga herum dümpelt, kann der FC Magdeburg nach dieser wichtigen Partie weiterhin vom Aufstieg in die 2.Bundesliga träumen…

Der 1. FC Lokomotive Leipzig feiert Geburtstag

In diesen Tagen feiern viele Ostvereine ihren 50. Geburtstag, so auch der 1. FC Lokomotive Leipzig. Unsere Partnerwebseite HFM-TV war dabei und hat einige Eindrücke in Bild und Ton für euch festgehalten. Auch wir sagen an dieser Stelle alles Gute in die ehemalige Messestadt.

*Am 20.01.16 feierte Lok Leipzig im Hauptbahnhof Leipzig, wir haben Stimmen u.a. von Rene` Müller, Wolfgang Altmann, aber auch von RB-Director Ulrich Wolter gesammelt. Schauen Sie rein!

Die Gründungsversammlung fand im Leipziger Hauptbahnhof statt, was nicht von ungefähr kam, da der Trägerbetrieb des neuen Vereins die Deutsche Reichsbahn war. Diese unterstützte den Verein finanziell und die Spieler waren formell Angestellte des Betriebs. Das neue Fußball-Leistungszentrum in Leipzig entstand ebenfalls in Leipzig-Probstheida, wo der 1. FC Lokomotive sein Zuhause hatte. Aus diesem Grund spielten viele junge und talentierte Spieler bereits früh beim Verein, der über Jahre hinweg immer wieder Nationalspieler der DDR (mehr als 20) und Stars des DDR-Fußballs hervorbrachte. Die Loksche, wie der Verein von seinen Anhängern heute noch genannt wird, war bekannt für starkes Konterspiel und galt wegen ihrer Unberechenbarkeit als Sphinx der DDR-Oberliga (starken Europapokalspielen am Mittwoch folgten oft schwache Oberliga-Partien am Samstag) sowie als absolute Pokalmannschaft. Möglicherweise liegt in dem vom Konterfußball geprägten Spiel der mäßige Erfolg in der Meisterschaft begründet.

 

DDR überholt: Bertelsmann zensiert nun für Maas

Facebook wird nun zensiert

Und nicht Gerichte nach Anzeigen bei der Polizei entscheiden nun was Hass und Hetze hierzulande ist, sondern Hausfrauen, Rentner oder sonstige Nebenberufler im Auftrag von Mediengigant Bertelsmann eventuell sogar von zu Hause aus. 

Die Gütersloher Bertelsmann-Tochter Arvato soll Facebook dabei helfen, gegen ‚Hass-Kommentare‘ aktiv zu werden. Arvato-Mitarbeiter sollen von Berlin aus künftig auffällige Inhalte im Netzwerke prüfen und gegebenenfalls löschen. Vorliegenden Informationen zufolge sind zahlreiche Mitarbeiter bereits speziell geschult worden und operativ tätig. Insgesamt sollen mehr als 100 Kontrolleure (Administratoren) eingesetzt werden.

Also nicht wundern, wenn plötzlich mal ein „kritischer“ Kommentar bei Facebook verschwunden ist. Dann könnte das vielleicht Tante Hertha aus Zehlendorf gerade vorm Bügelbrett im Auftrag von Bertelsmann als Hass oder Hetze aufgefasst haben. Gut – dafür darf sie sich nun aber auch Administrator nennen und im Namen der Bertelsmann Republik Deutschland Entscheidungen treffen. Heiko Mass freut sich, denn so kann mehr von diesem „Verbalmüll“ schneller im Netz verschwinden.

New England Housewife in the Kitchen

Maas und die Vorratsdatenspeicherung im Dezember 2015

So genannte Provider müssen nun nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten Verbindungsinformationen ihrer Kunden zehn Wochen und Standortdaten einen Monat lang speichern. Die Politiker der Blockpartein von CDU und SPD in ihrer Volkskammer 2.0 sind zufrieden. Die Vorratsdatenspeicherung öffnet damit der totalen Überwachung Tür und Tor. Bürger der ehemaligen DDR fühlen sich in alte Zeiten zurück versetzt. Einzigster Unterschied – jetzt wird die Bespitzelung offiziell gemacht. (ostfussball.com)

Was zu DDR Zeiten an Stammtischen, in Fußballstadien oder auf Arbeit für lange Ohren der Blockwarte oder den IM`s der Stasi sorgte, ist ein viertel Jahrhundert später an gleicher Stelle einfacher für Spitzel und Denunzianten in der BRDDR geworden. Und Erich Honecker hatte tatsächlich recht – den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf…

Sportwetten: Am 4. Februar 2016 endlich Klartext?

Staatliche Behörden bekämpfen seit Jahren einen regulierten Glücksspiel-markt

Aus eigenen Monopol-gründen des Staates gibt es trotz mehrfacher Kritik aus Brüssel seit 2006 immer noch keinen eu-konformen Glücksspielstaatsvertrag. Ein unmöglicher Zustand seit nunmehr 10 Jahren, welcher vielleicht nun endlich kommenden Monat eine entscheidende Wende, im Jahr dieses traurigen Jubiläums, nehmen könnte. 

„Jetzt ist auch die EU-Kommission im Bilde, die bereits erhebliche Zweifel angemeldet hat, ob die deutsche Sportwetten Regulierung mit dem Europarecht vereinbar ist. Inzwischen ist ein Pilot-verfahren eingeleitet worden. Auch die Regelungen der einzelnen Bundesländer sind beim Europäischen Gerichtshof inzwischen auf dem Prüfstand, das Urteil hierzu wird am 4. Februar 2016 erwartet. Wenn dann der Gerichtshof die gleiche Meinung haben sollte wie der Generalanwalt, was als sehr wahrscheinlich gilt, dann wäre es bereits die dritte Niederlage für die Länder hintereinander. Denn bereits 2006 und 2010 hatten das Bundesverfassungsgericht und auch der EuGH die beiden jeweiligen Vorgängerverträge für rechtswidrig erklärt“ (wetten.eu)

Bookmakers

Was würde ein regulierter Glücksspiel-Markt in Deutschland bewirken? 

Alle in die vermeintliche Illegalität gedrängte Portale im europäischen Ausland würden dann für kräftige Steuereinnahmen in Deutschland sorgen. Ein echter fairer Wettbewerb in diesem stetig wachsendem Markt würde dann endlich in Gang gesetzt werden. Bisher liegt das Glücksspielmonopol immer noch bei der unattraktiven staatlichen Bundesländer-GmbH, samt ihrem Lotto und Toto mit nicht konkurrenzfähigen Auszahlungsquoten .

Aber auch die deutschen Spieler dürften dann unbesorgt und vor allem kontrolliert nach allgemein-gültigen Vorgaben an Wett, – oder Casino Angebote im Internet teilnehmen.  Fast alle anderen europäischen Nachbarn regulieren bereits nach EU-Vorgaben ihren Glücksspiel-Markt, wo es offensichtlich gut funktioniert. Wie es erfolgreich geht, hatte ja auch das Bundesland Schleswig-Holstein gezeigt. Dort wurden zahlreiche Lizenzen an Sportwetten, – und Online-Casino-Anbieter vergeben, was nicht nur für hohe Einnahmen im nördlichen Bundesland sorgte.

Fazit: Es darf im Sinne eines fairen Wettbewerbs keine Monopolstellungen geben. Die europäische Dienstleistungsfreiheit muss als Grundrecht auch in Deutschland Bestand haben. Willkürliche Verfolgung und Bestrafung privater Anbieter bzw. deren Werbung durch Landesdirektionen im Sinne des vorgeschobenen Argument „Spielerschutz“ müssen endlich ein Ende haben!

Berliner FC wird heute 50 Jahre

Der BFC Dynamo ist mit 10 Meistertiteln in der DDR erfolgreichster Ostverein

Genau heute vor 50 Jahren wurde der Ostberliner Club zusammen mit dem FC Karl-Marx-Stadt aus der Wiege geholt. Der Verein mit Ziehvater und Stasichef Erich Mielke gehörte zu DDR Zeiten zu den wohl unbeliebtesten, aber auch zu den erfolgreichsten Clubs.  Heute hat sich das Image deutlich verbessert und der sympatische Club von der Spree schreibt endlich auch wieder eine kleine Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren recht herzlich! 

So war das mit dem BFC zu DDR Zeiten, ein Fan von damals erinnert sich:

„Schiebermeister BFC wurde er allerorts genannt und die arroganten Preussen waren wohl auch die härtesten Hools in der Zone. Es war eine Art Hassliebe aller DDR-Clubs gegen den Berliner Verein. Die Stadien waren voll, wenn die „Biften“ oder „Befis“ kamen und die Polizei hatte immer alle Hände voll zu tun.  Es war eine herrliche Zeit.“

bfc 50

Letzte Meldung:

(…) Leider haben uns heute zwei Absagen für die morgige Jahresfeier erreicht. Aus privaten oder beruflichen Gründen können Hans Jürgen Hübner und Reinhard Schwerdtner morgen leider nicht mit dabei sein.

Allerdings freuen wir uns, das Nico Thomaschewski für morgen Abend zugesagt hat. Bis auf ein Jahr beim SV Babelsberg trug er das weinrote Trikot von 1999 bis 2010 und absolvierte 282 Punktspiele. Darunter auch ein Spiel im DFB-Pokal in der Saison 1999/2000, als der BFC im heimischen Stadion der Arminia aus Bielefeld mit 0:2 unterlag. Interessant hierbei, damals in Abwehr mit dabei, der heutige BFC-Trainer Thomas Stratos (…)

Foto & Text: bfc.com

Die größten Erfolge:

DDR-Meister (10): 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988 (Rekord-Meister der DDR)
DDR-Vizemeister (4): 1960, 1972, 1976, 1989
FDGB-Pokalsieger (3): 1959, 1988, 1989
FDGB-Pokalfinalist (6): 1962, 1971, 1979, 1982, 1984, 1985
DFV-Supercupsieger: 1989 (Rekord-Sieger der DDR)
Fuwo-Pokalfinalist: 1972
Berliner Meister: 2004
Berliner Pokalsieger (4): 1999, 2011, 2013, 2015
Berliner Pokalfinalist (2): 2000, 2010
International: Gesamtbilanz: 60 Spiele, 23 Siege, 18 Unentschieden, 19 Niederlagen, 87:80 Tore (Tordifferenz +7)

Chemnitzer FC feiert heute 50. Geburtstag

Am 15. Januar 1966 wurde der FC Karl-Marx-Stadt gegründet

Und heute, 50 Jahre später, feiert der Verein unter dem Namen Chemnitzer FC mit Verantwortlichen, Spielen und Fans seine sozusagen goldene Hochzeit. Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

cfc ticket

(Foto: Facebook.com)

Für das Jubiläumsspiel am Sonntag, den 17.1. 2016 gegen den VfL Wolfsburg gibt es heute Nachmittag für alle Anhänger der „Himmelblauen“ eine tolle Aktion:

Aus dem Lautsprecher » Und ab geht die wilde Fahrt! Wir haben für euch heute folgende Jubiläums-Ticktaktion: Ab 15:01 Uhr erhaltet ihr 2 Tickets für das Jubiläumsspiel gegen den VfL Wolfsburg 66 Minuten lang (also bis 16:07 Uhr) für insgesamt nur 19,66 €. Dabei ist es egal, ob ihr lieber sitzen oder stehen möchtet.Das Angebot gibt es nur in unserem Online-Ticketshop (http://bit.ly/1I6PwSR)!

Zum Jubiläumsspiel des Chemnitzer FC gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag, den 17.01.2016, Anstoß 15:00 Uhr im Stadion an der Gellertstraße anlässlich der Gründung des FC Karl-Marx-Stadt vor 50 Jahren, werden über 100 ehemalige Spieler und Funktionäre aus allen Epochen des FCK zu Gast im Stadion sein. Den abschließenden Höhepunkt bildet nach dem Spiel eine einmalige Laser-Show im Stadion an der Gellertstraße. (chemnitzerfc.de)

Die größten Erfolge:

DDR-Meister: 1967
DDR-Vizemeister: 1990
FDGB-Pokal-Finalist: 1969, 1983, 1989
Fuwo-Pokal-Sieger: 1971/72
2.-Bundesliga-Teilnehmer: 1991–1996, 1999–2001
Regionalliga-Meister: 1999, 2011
DFB-Pokal-Halbfinalist: 1993
DFB-Hallen-Pokal-Finalist: 1993
UEFA-Intertoto-Cup-Gruppensieger: 1968, 1990

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